Kleines Feuer – langer Einsatz

Einsatz-Logo28. August 2019 – 22:54 Uhr
Mittlerer Sampelweg
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Einsatz 69 – 2019

Ein eher überschaubares Unratfeuer sorgte am späten Mittwochabend dennoch für einen vergleichsweise langwierigen Feuerwehreinsatz. Die Schwierigkeit bestand aber nicht im Löschen des Brandes, sondern vielmehr bei dem Auffinden der Einsatzstelle. Anrufer meldeten eine Rauchentwicklung sowie Brandgeruch aus dem Bereich der Hochheimer Straße, was dazu führte, dass die Kostheimer Feuerwehr zusammen mit dem Basis-Löschfahrzeug der Feuerwache 2 gegen 23 Uhr alarmiert wurden. Nach dem Eintreffen konnte zwar schnell die gemeldeten Beobachtungen bestätigt werden, wo jedoch genau die Herkunft und somit die eigentliche Einsatzstelle war, blieb vorerst unentdeckt. Obwohl man weiträumig den gesamten Nordosten Kostheims kontrollierte, war man erst nach etwas mehr als einer Stunde fündig geworden. Inmitten einer Gartenanlage zwischen dem Friedhof und der Hochheimer Straße kulschten auf einer Fläche von etwa fünf Quatratmetern Grünschnitt und Gartenabfälle. Man bahnte sich in völliger Dunkelheit einen Weg dorthin und löschte die Glutnester mit einem Strahlrohr ab. Letztendlich konnte der Einsatz nach zwei Stunden erfolgreich beendet werden. Die Kostheimer Wehr war mit 18 Einsatzkräfte und allen drei Fahrzeugen an der Suche beteiligt und übernahm auch die Löscharbeiten.

Werksführung in Kostheimer Papierfabrik

Zu einer besonderen Werksführung hatte die Geschäftsleitung des Kostheimer Essity-Werkes die Einsatzabteilungen der Freiwilligen Feuerwehren aus Kastel und Kostheim am vergangenen Freitag auf ihr Werksgelände eingeladen.

Geschäftsführer Thorsten Becherer begrüßte die anwesenden Kameradinnen und Kameraden. Nach einer Sicherheitsunterweisung sowie einer kurzen Einführung zu den Abläufen auf dem Firmengelände ging es hinaus auf das riesige Areal.

In zwei Gruppen aufgeteilt, machte man sich auf den Weg zu den Produktions- und Verarbeitungsanlagen. Im Fokus der Besichtigung standen neben dem allgemeinen Interesse an der Technik vor allem feuerwehrspezifische Aspekte, wie die vorhandenen Löscheinrichtungen oder bauliche Besonderheiten.

Gerade für die jüngeren Kameradinnen und Kameradinnen bot sich dabei die Gelegenheit, das Werk genauer kennenzulernen, um sich im Ernstfall schneller orientieren zu können. Aber auch die Dienstälteren konnten auf dem sich einem ständigen Wandel unterliegenden Gelände sicherlich noch viel Neues entdecken. (mehr …)

Zwei Schwerveretzte bei Feuer im 5. Obergeschoss

Einsatz-Logo25. August 2019 – 13:35 Uhr
Am Königsfloß – Kastel
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Einsatz 68 – 2019

Am Sonntagmittag gegen 13:30 Uhr erreichten mehrere Notrufe die Rettungsleitstelle, die von einem Feuer in einem oberen Geschoss eines Mehrfamilienhauses im Kasteler Königsfloß berichteten. Umgehend wurde der Löschzug der Feuerwache 2 sowie die Kameraden der FF Kastel zusammen mit den Kräften des Rettungsdienstes alarmiert. Beim Eintreffen der ersten Einheiten bestätigte sich das Feuer in einer Wohnung im 5. Obergeschoss. Die zu dem Zeitpunkt noch nicht vollständig klare Lage, die doch hohe Anzahl an Personen im Gebäude und der Umstand, dass zwei schwerer verletzte Personen angetroffen wurden, führte dazu, dass nicht nur die Feuerwehr Kostheim als weitere Verstärkung, sondern auch zusätzliche Rettungsdiensteinheiten samt der Einsatzleitung Rettungsdienst nachalarmiert wurden. Schon zu diesem frühen Zeitpunkt forderte man zudem noch den Rettungshubschrauber Christoph 77 aus Mainz an, der kurze Zeit später im Innenhof des Häuserblocks zur Landung ansetzte. Das Feuer in der Wohnung, dass vermutlich durch eine Fettexplosion in der Küche hervorgerufen wurde, konnte durch einen Trupp unter Atemschutz schnell gelöscht werden. Einer der Schwerverletzten transportierte der Hubschrauber in eine Spezialklinik nach Ludwigshafen, die andere wurde mit einem Rettungswagen in die Mainzer Uniklinik gefahren.

Während die Bewohner der benachbarten Wohnungen nach Ende des Einsatzes wieder zurück konnten, ist die Brandwohnung vorerst unbewohnbar.

Der Einsatz der Feuerwehr konnte nach etwa Anderthalbstunden beendet werden.

Die Feuerwehr möchte an dieser Stelle noch einmal eindringlich warnen, brennendes Fett oder Öl mit Wasser abzulöschen. Die in diesem Fall entstehende Fettexplosion ist lebensgefährlich und führt zu einem weitaus größeren Folgebrand.

Aufmerksamer Nachbar handelt umsichtig und verhindert Schlimmeres

Einsatz-Logo23. August 2019 – 23:14 Uhr
Wallufer Straße
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Einsatz 67 – 2019

Einem aufmerksamen Nachbarn und den in Wohnungen seit 2015 vorgeschriebenen Heimrauchmeldern war zu verdanken, dass ein unbeabsichtigtes Malheur nicht zu einem größeren Schaden führte. Kurz nach 23 Uhr bemerkte der Nachbar  einen aufheulenden Heimrauchmelder, suchte nach der Ursache und wurde im Erdgeschoss des Mehrfamilienhauses in der Wallufer Straße fündig. Die Wohnung einer alleinstehenden, älteren Dame war verraucht, weswegen aus dem Inneren ein lautstarkes Pfeifkonzert der Melder herrschte. Während die Feuerwehr alarmiert wurde, rettete er die Dame aus den verrauchten Räumen, räumte den angeschalteten Herd frei, schaltete diesen ab, öffnete das Küchenfenster und zog beim Verlassen der Wohnung die Wohnungstür zu.

Obwohl die Kameraden der Kostheimer Feuerwehr aufgrund des gerade erst beendeten Übungsdienstes nur vier Minuten nach der Alarmierung mit 20 Kameraden und drei Einsatzfahrzeugen vor Ort eingetroffen waren, beschränkte sich deren Arbeit auf die Nachkontrolle der Wohnung. Hierzu verschaffte sich ein Trupp unter Atemschutz Zugang über ein Steckleiterteil in das geöffnete Küchenfenster. Die Überreste des versehentlich auf der angeschalteten Herdplatte abgestellten Wasserkochers aus Kunststoff wurden noch mittels Wasser aus dem Küchenhahn endgültig „gelöscht“ und die Wohnung nach Eintreffen des Löschzuges der Berufsfeuerwehr belüftet.

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Erneuter Wasserrettungseinsatz auf dem Rhein

Einsatz-Logo21. August 2019 – 23:00 Uhr
Rhein – Mainzer Seite
H FLUSS Y
Einsatz 66 – 2019

Am späten Mittwochabend gegen 23 Uhr ging erneut ein Notruf ein, der über eine auf Mainzer Seite in den Rhein gegangene Person berichtete. Wieder wurden die Rettungseinheiten beider Landeshauptstädte alarmiert um, auf die Suche nach der Person zu gehen. Noch während die Kräfte, zu denen auch die Kostheimer Feuerwehr gehörte, damit begonnen haben, koordiniert den gemeldeten Einsatzabschnitt in Augenschein zu nehmen, nahm der Einsatz eine Wendung. Da durch weitere Nachforschungen davon ausgegangen werden musste, dass es sich um eine Fehlalarmierung handelte, brachen die Einsatzleiter die Suche nach etwa einer halben Stunde wieder ab.

Kameradschaftsausflug nach Stuttgart

Am letzten Wochenende war es endlich soweit. Der diesjährige Kameradschaftsausflug der Einsatzabteilung der Kostheimer Wehr stand auf dem Terminplan. Früh morgens trafen sich 19 der 41 Aktiven der Einsatzabteilung, um die Fahrt ins rund 200 Kilometer entfernte Stuttgart anzutreten und den Startschuss für ein schönes und abwechslungsreiches Wochenende zu setzen.

Nach etwa einstündiger Fahrt war dann auch schon die erste Pause angesagt, in der man ein eigens mitgebrachtes und reichhaltiges Frühstück zu sich nahm, um nach der darauffolgenden etwa einstündigen Weiterfahrt im Waldklettergarten in Stuttgart-Zuffenhausen an die ein oder andere Grenze zu gehen und zeitgleich den Zusammenhalt zu stärken. Hier konnten auf mehreren Strecken in unterschiedlichen Höhen Hindernisse verschiedener Schwierigkeitsgrade absolviert werden.

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Person soll von Brücke gesprungen sein

Einsatz-Logo14. August 2019 – 00:44 Uhr
Rhein – Kaiserbrücke
H FLUSS Y
Einsatz 65 – 2019

In der Nacht auf Mittwoch sorgte die Meldung über eine vermeintlich von der Kaiserbrücke in den Rhein gesprungene Person für einen groß angelegten Rettungseinsatz. Gegen 0:45 Uhr startete die umfangreiche Suche zu Wasser, zu Lande und aus der Luft. Die Kostheimer Wehr besetzte ihr Mehrzweckboot und besetzte mit zwei Fahrzeugen Beobachtungspunkte im angegebenen Einsatzabschnitt unterhalb der Brücke. Auch trotz intensiver Suche konnte nach mehr als einer Stunde keine weitere Feststellung gemacht werden. Der Einsatz wurde durch die Einsatzleiter gegen 2 Uhr ergebnislos abgebrochen.

Verdacht auf PKW-Brand

Einsatz-Logo27. Juli 2019 – 21:30 Uhr
Hochheimer Straße
F 1
Einsatz 64 – 2019

Die Meldung über einen qualmenden PKW führte am Samstagabend zu einem Einsatz von je einem Löschfahrzeug der Freiwilligen und Berufsfeuerwehr. Glücklicher Weise handelte es sich nicht um einen Brand, sondern lediglich um einen technischen Defekt, der kurzzeitig zu einer Rauchentwicklung führte. Der Fahrer bemerkte die Probleme und steuerte rechtzeitig eine Parkmöglichkeit auf dem Gelände einer Tankstelle in der Hochheimer Straße an. Durch die Feuerwehr wurde die Fahrzeugbatterie abgeklemmt und die Ursache des Übels – die heiß gelaufene Lichtmaschine – mittels einer Kübelspritze abgekühlt. Der Einsatz konnte nach 20 Minuten beendet werden.

Mann springt von TH-Brücke – schnelle Rettung durch Wasserschutzpolizei

Einsatz-Logo27. Juli 2019 – 00:20 Uhr
Rhein – TH-Brücke
H FLUSS Y
Einsatz 63 – 2019

Eine von der Theodor-Heuss-Brücke in den Rhein gesprungene Person löste in der Nacht auf Samstag einen Großeinsatz der Rettungskräfte beidseits des Rheins aus. Gegen 0:20 Uhr wurden die Rettungskräfte alarmiert, da Augenzeugen den Sprung beobachtet hatten und die Feuerwehr verständigten. Seitens der Kostheimer Wehr rückte das MZB zum slippen nach Gustavsburg aus, während das Löschfahrzeug einen Beobachtungspunkt ansteuern sollte. Nur wenige Minuten nach Alarmierung kam von der Wasserschutzpolizei die Rückmeldung, dass sie die Person sichern konnten. Eine kurzzeitige Meldung über eine vermeintlich zweite gesprungene Person musste ebenfalls überprüft werden, bevor durch die Einsatzleitung der Einsatz abgebrochen wurde. Der Polizeihubschrauber, der ebenfalls angefordert war, konnte wieder abdrehen. Medienberichten zufolge wollte sich der 37-jährige Springer einen „Spaß machen“, verletzte sich an der Schulter und muss wohl für den Einsatz der Rettungskräfte aufkommen.

Kokelnder Heuballen auf der Maaraue

Einsatz-Logo21. Juli 2019 – 02:59 Uhr
Maaraue
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 62 – 2019

Die angenehme Verschnaufpause an Einsatztätigkeiten war für die Kostheimer Wehr zu nachtschlafender Zeit am Sonntagmorgen abrupt beendet. Zusammen mit einem Löschfahrzeug der Feuerwache 2 musste man die Maaraue ansteuern, da wo ein glimmender Heuhaufen gemeldet wurde. Da die Örtlichkeit nicht gleich auf Anhieb klar war, musste man sich aufteilen und auf die Suche gehen. Kurze Zeit später wurden die Kameraden aus Kostheim fündig. Im Bereich des Eingangs zum Schwimmbad standen Kollegen der Polizei, die bereits mit einem Feuerlöscher erste Löschmaßnahmen vorgenommen hatten. Es kokelte ein einzelner Heuballen von innen heraus, was zu vermuten lässt, dass es sich hier um eine Selbstentzündung handelte. Man rollte den Ballen auseinander und löschte die Glutnester mittels eines Strahlrohres ab. Das Basis-LF der Berufsfeuerwehr musste nicht unterstützend tätig werden und konnte vorzeitig die Rückfahrt antreten. Nach gut einer Stunde, war der Einsatz um 4 Uhr beendet.