Nachdem es in den letzten Tagen weiter zu Mülltonnenbränden kam, wurde die Kostheimer Feuerwehr am Montagabend erneut mit dem selben Einsatzstichwort alarmiert. Während bereits die Kameraden aus Kastel zusammen mit der Berufsfeuerwehr parallel bei einem Behälterbrand tätig waren, beorderte die Leitstelle das Kostheimer Löschfahrzeug initial in die Straße „Am Königsfloß“, wurde jedoch wenige Minuten später in die Zelterstraße umdisponiert. Auch hier brannte eine Großraummülltonne, die durch die Kameraden abgelöscht werden musste.
Die Kriminalpolizei sucht nach Zeugen, die im Zusammenhang mit den Bränden Beobachtungen gemacht haben.
Am vergangenen Freitagabend, die Kostheimer Wehr war gerade noch mit ihrem Übungsdienst beschäftigt, musste gemeinsam mit dem Löschfahrzeug der Berufsfeuerwehr zu einer beenden Mülltonne in der Uthmannstrasse ausgerückt werden. Vor Ort angekommen löschte man das Feuer mit einem Strahlrohr unter Atemschutz ab. Neben der brennenden Großraummülltonne wurden auch benachbarte Müllbehälter beschädigt.
🚨 86 / 2026 📅 01.10.26 – 🕖 10:15 Uhr 📍 BAB 671 – Abfahrt Hochheim Nord 📟 F 1 ⚠️ PKW-Brand
Am Donnerstagvormittag geriet ein PKW im Bereich der Autobahnabfahrt Hochheim-Nord von der Autobahn 671 in Brand, woraufhin die Kostheimer Wehr zusammen mit den Kameraden aus Kastel sowie der Berufsfeuerwehr alarmiert wurden.
Beim Eintreffen der Kräfte stand das Fahrzeug bereits in Vollbrand.
Durch die Vornahme eines Strahlrohres durch einen Trupp unter Atemschutz konnte der Brand schnell gelöscht werden. Für die Nachlöscharbeiten – speziell des Innenraums – kam zudem noch der hydraulische Spreizer zum EInsatz.
Knapp eine Stunde nach Alarmierung konnte der Einsatz beendet und die Einsatzstelle an die Autobahnmeisterei übergeben werden.
Aufgrund eines größeren Brand im einen Biebricher Entsorgungsbetrieb wurde die Kostheimer Feuerwehr am Donnerstagmittag zur Besetzung der Feuerwache 2 alarmiert. Um den Grundschutz für mögliche Paralleleinsätze sicher zu stellen, rückten die Kostheimer kurze Zeit später mit allen drei Einsatzfahrzeugen aus.
Gut vier Stunden dauerte die eigentliche Wachbesetzung, die ohne weitere Einsätze verlief.
Durch die gute Personalstärke konnten zudem noch zwei Sonderfahrzeuge personell unterstützt werden. Für die Kameraden, die auf dem Gerätewagen Hygiene sowie einem Gerätewagen-Logistik eingesetzt waren, dauerte der Einsatz etwa eine Stunde länger, da sie direkt vor Ort an der Einsatzstelle eingebunden waren und somit erst deutlich nach den ersten freiwerdenden Kräften wieder einrücken konnten.
Der Herbst hat mittlerweile Einzug gehalten, die Tage werden wieder kürzer und der Sommer liegt hinter uns. Zeit also, einmal zurückzublicken auf das, was sich während der vergangenen Monate bei der Feuerwehr Kostheim im Bereich der Ausbildung getan hat.
Sommerzeit – das bedeutet vielerorts auch Sommerpause. Die Fußball-Bundesliga macht es vor: Der Spielbetrieb ruht, es wird durchgeschnauft und anschließend geht es gut vorbereitet in die neue Saison.
Bei der Feuerwehr sieht das etwas anders aus. Eine Sommerpause? Die gibt es bei uns nicht.
Denn Einsätze richten sich weder nach Jahreszeiten noch nach Ferienzeiten. Und auch unser Ausbildungsbetrieb läuft während der Sommermonate weiter. Schließlich müssen Wissen, Handgriffe und Abläufe regelmäßig trainiert werden, damit sie dann funktionieren, wenn es darauf ankommt.
So standen auch in diesem Sommer bei der Feuerwehr Kostheim wieder einige interessante und abwechslungsreiche Themen auf dem Dienstplan.
Wenn es auf Feld und Flur brennt
Ein Thema, das gerade in den warmen und trockenen Sommermonaten eine besondere Bedeutung bekommen kann, ist die Bekämpfung von Vegetationsbränden.
Und was lässt sich besser trainieren als eine Lage, die möglichst nah an der Realität ist? Auf einem bereits abgeernteten Feld konnten unsere Kameradinnen und Kameraden unter hohen Sicherheitsvorkehrungen verschiedene Maßnahmen bei einem Vegetationsbrand praktisch üben.
Für die Mannschaft bot sich damit die Gelegenheit, nicht nur theoretisch über das Vorgehen bei solchen Bränden zu sprechen, sondern die entsprechenden Abläufe unter möglichst realitätsnahen Bedingungen anzuwenden. Denn wie bei so vielen Dingen in der Feuerwehr gilt auch hier: Nur was regelmäßig geübt wird, kann im Ernstfall sicher abgerufen werden.
Besondere Gefahren auf und neben den Gleisen
Bei einem weiteren Übungsdienst ging es für unsere Einsatzkräfte an die örtlichen Gleisanlagen.
Einsätze im Bereich von Bahnanlagen bringen einige besondere Gefahren und Herausforderungen mit sich. Umso wichtiger ist es, die Gegebenheiten im eigenen Einsatzgebiet zu kennen. Deshalb wurden verschiedene Bereiche der Gleisanlagen gemeinsam in Augenschein genommen und mögliche Gefahrenstellen besprochen.
Dabei ging es auch um eine ganz praktische Frage: Wie kommen wir im Einsatzfall überhaupt schnell und sicher an die entsprechende Stelle?
Insbesondere dort, wo entlang der Bahnstrecke Lärmschutzwände errichtet wurden, können sich die Zugangsmöglichkeiten zu den Gleisen deutlich unterscheiden. Die vorhandenen Zugänge wurden deshalb gezielt betrachtet und auf ihre Bedeutung für einen möglichen Feuerwehreinsatz überprüft.
Besonders wertvoll war dabei, dass wir für diesen Übungsdienst auf Fachwissen aus den eigenen Reihen zurückgreifen konnten. Ein Kamerad unserer Einsatzabteilung ist beruflich als Notfallmanager bei der Deutschen Bahn tätig und konnte dadurch seine beruflichen Erfahrungen und sein Fachwissen direkt in die Ausbildung unserer Mannschaft einbringen – eine Kombination, von der am Ende alle profitieren.
🚨 84 / 2026 📅 27.09.26 – 🕖 09:08 Uhr 📍 Zur Weißerd 📟 F 2 ELEK ⚠️ Brandverdacht im Gleisbereich
Zu einem gemeldeten Brandverdacht im Bereich der Gleise musste die Feuerwehr Kostheim zusammen mit den Kameraden der Berufsfeuerwehr am Sonntagmorgen in den Kostheimer Osten ausrücken.
Als man vor Ort ankam, war auf Anhieb nichts festzustellen, sodass man im Verlauf auch von der Straße “Zur Weißerd” auf die gegenüberliegende Seite in die Hauptstraße verlegt.
Trotz weitreichender Überprüfung der Gleisbereiche konnten die Kräfte nichts festzustellen, woraufhin der Einsatz nach etwas mehr als einer halben Stunde ergebnislos abgebrochen wurde.
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