Überörtliche Hilfe – Bereitstellung im Katastrophengebiet

Einsatz-Logo17. Juli 2021 01:30 Uhr – 18. Juli 2021 – 16:00 Uhr
Messe Düsseldorf
ALARM LÄNDEREINSATZ
Einsatz 45 – 2021

Ungefähr 500 Einsätze abgearbeitet, 20 Personen gerettet und knapp 30 verletzte Personen versorgt – das ist die Bilanz des länderübergreifenden Einsatzes von insgesamt vier hessischen Verbänden, die von Donnerstag bis Sonntag im Bereich Nordrhein-Westfalen im Einsatz waren. Die Einheiten, bestehend aus Kräften von Feuerwehr und Betreuungseinheiten starteten am Donnerstagmittag in Richtung Düsseldorf und kehrten am Sonntagmittag wieder zu ihren Standorten zurück.

Die beim ersten Abmarsch ausgerückten Einheiten aus Wiesbaden wurden am Samstagmorgen durch frische Kräfte ausgetauscht. Hierunter war auch eine Löschgruppe der Kostheimer Feuerwehr. Die Kameraden trafen sich am Samstagmorgen um halb eins am Feuerwehrgerätehaus und wurden durch Mannschaftsfahrzeuge der Feuerwehren Kastel und Auringen zuerst zum zentralen Sammelpunkt aller Wiesbadener Einheiten auf der Feuerwache 1 gefahren, bevor man gegen 3 Uhr im Konvoi in Richtung Düsseldorf aufbrach.

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Hochwasserkatastrophe in Westdeutschland – Kostheimer Wehr unterstützt ab Samstag

Die Bilder, die seit gestern durch die Medien gehen, lassen nicht annähend erahnen, was die Hochwasserkatastrophe in den betroffenen Regionen derzeit anrichtet oder angerichtet hat. Während die dortigen Einsatzkräfte an Ihre Belastungsgrenzen kommen, ist die überörtliche Unterstützung angelaufen.

Während aus Wiesbaden im ersten Abmarsch die Höhenretter angefordert wurden und im Hochwassergebiet zum Einsatz gekommen sind, ist in den Mittagsstunden zusätzliche Unterstützung in Richtung Nordrhein-Westfalen ausgerückt. Neben Führungskräften von Berufsfeuerwehr und Einsatzleitung Rettungsdienst ist ein Löschzug der Freiwilligen Feuerwehren mit Einsatzkräften aus Frauenstein, Naurod, Nordenstadt und Schierstein beteiligt, außerdem auch ein Betreuungszug der Hilfsorganisationen ASB und JUH. Die Einsatzkräfte bilden einen Teil des Hilfskontingentes, das vom Land Hessen aus in die Katastrophenregion entsandt wurde.

Aktuell ist vorgesehen, dass die Kostheimer Feuerwehr mit einem Löschfahrzeug zusammen mit weiteren Einheiten aus Wiesbaden am Samstagvormittag ebenfalls ins Nordrhein-Westfälische Schadensgebiet ausrückt.

Während die Vorplanungen für den Einsatz laufen, sind die Gedanken der Feuerwehr Kostheim bei den vielen Betroffenen der Katastrophe, die nicht nur ihr Hab und Gut verloren haben, sondern besonders auch den Angehörigen der vielen Todesopfer.

 

Abbau der Hochwasserspundwände

Einsatz-Logo12. Februar 2021 – 15:00 Uhr
Mainufer
S AMTSHILFE
Einsatz 05 – 2021

Fast zwei Wochen, nachdem durch die Feuerwehr Kostheim an den entsprechenden Stellen entlang des Mainufers die Hochwasserspundwände aufgebaut wurden, konnten die Kameradinnen und Kameraden am Freitagnachmittag, den von vielen Anliegern ersehnte Abbau vollziehen. Bei eisigen Temperaturen um den Gefrierpunkt – aber immerhin bei strahlendem Sonnenschein – holte man die benötigten Großfahrzeuge von der Feuerwache 2 und begann parallel das Demontieren der Spundwände. Die aktuell vorherrschende Frostperiode erforderte an manchen Stellen zusätzliches Equipment, da einige Schrauben in Eis festgefroren waren.

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Kostheimer Spundwände werden am FREITAG wieder demontiert – bitte unmittelbare Bereiche sowie Zufahrten frei halten

Nachdem die Scheitelwelle des ersten Hochwassers in diesem Jahr am letzten Samstag den Pegel Mainz mit einer Wasserhöhe von 6,34 Meter passierte, sind wie prognostiziert die Pegelstände seitdem kontinuierlich gefallen.

Aus diesem Grund wurde heute durch das Umweltamt beschlossen, dass die zum Hochwasserschutz errichteten Spundwände wieder demontiert werden können. Dies wird durch die Kameraden der Feuerwehr Kostheim morgen, am Freitagmittag, ab 15:00 Uhr durchgeführt werden.

Die Kostheimer Feuerwehr bittet aus diesem Grund die Anlieger vor allem in der Mainpfortstraße sowie der Rosengasse darauf zu achten, dass am Freitag (12.02.21) ab 14:00 Uhr die unmittelbaren Bereiche vor und hinter den Schutzwänden sowie die jeweiligen Zufahrten von der Hauptstraße aus freigehalten werden.
Um das Material nach dem Abbau abzutransportieren ist es nötig das größere Feuerwehrfahrzeuge ohne Behinderungen einfahren können.

Pegel an Rhein und Main steigen – Hochwasserschutz wurde aufgebaut

Einsatz-Logo30. Januar 2021 – 12:30 Uhr
Mainufer
S AMTSHILFE
Einsatz 03 – 2021

Die Regenfälle der letzten Tage und das schnell einsetzende Tauwetter an den Oberläufen der Flüsse Main und Rhein haben dazu geführt, dass sich aktuell eine Hochwasserwelle ausbildet. Aufgrund der Prognosen wurde am Samstag durch das Umweltamt entschieden, dass die Hochwasserschutzwände in Kostheim und Schierstein aufgebaut werden sollen. Die Kostheimer Wehr versammelte sich bei Temperaturen knapp über dem Nullpunkt am Samstagmittag und startete die mittlerweile gut eingespielte Aufbauaktion. Mit insgesamt 24 Einsatzkräften besetzte man neben den eigenen Fahrzeugen auch zwei weitere der Berufsfeuerwehr – ein Welchselladerfahrzeug sowie einen Gerätewagen-Logistik.

Zuerst musste auf dem Gelände des Bauhofs in der Ludwig-Wolker-Straße die eingelagerten Spundwandteile aufgeladen und nach Kostheim transportiert werden. In zwei Gruppen aufgeteilt begann der Aufbau der insgesamt vier Hochwasserspundwände. Während es zu Beginn nur kalt war, hatte das Wetter mit den Einsatzkräften leider kein Nachsehen. Etwa eine Stunde nach Beginn des Aufbaueinsatzes setzte Schneefall ein, der die Arbeiten zusammen mit dem Wind zusätzlich unangenehm machte.

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Hochwasserschutzwände wieder demotiert

Einsatz-Logo11. Februar 2020 – 16:30 Uhr
Mainufer
S AMTSHILFE
Einsatz 12 – 2020

Genau eine Woche, nachdem die Kostheimer Feuerwehr aufgrund der steigenden Wasserpegel an Rhein und Main mit dem Aufbau der Hochwasserschutzwände beauftragt wurde, konnten an diesem Dienstag die Spundwände wieder abgebaut werden. Die Hochwasserscheitelwelle hatte am vergangenen Freitag (07.02.20) mit 5,50 Meter den Pegel Mainz passiert. Seitdem sanken wie Wasserstände wieder leicht, aber kontinuierlich. Neben dem Abbau mussten die Einzelteile auch wieder verladen und im Betriebshof in der Ludwig-Wolker-Straße für das nächste Aufbauen eingelagert werden. Die mittlerweile in Auf- und Abbau erfahrene Einsatzabteilung benötigte an diesem Abend etwas mehr als drei Stunden, um alle Teile zu demontieren und im Lager wieder ordentlich aufzustapeln.

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Steigende Wasserpegel erfordern Aufbau des Hochwasserschutzes

Einsatz-Logo04. Februar 2020 – 16:30 Uhr
Mainufer
S AMTSHILFE
Einsatz 10 – 2020

Die anhaltenden Regenfälle in den letzten Tagen sorgte auch für ein Ansteigen der Flusspegel an Rhein und Main. Nachdem im Laufe des Dienstags die Vorhersagen des Pegel Mainz von weiter ansteigenden Pegelständen über die Marke von fünf Meter seitens der Fachämter bestätigt wurde, informierte der Lagedienst der Feuerwehr Wiesbaden die Kostheimer Feuerwehr darüber, dass der Aufbau der Hochwasserspundwände angeordnet wurde.

30 Kameradinnen und Kameraden trafen sich nach dem Ende ihrer eigentlichen Arbeitszeit um 16:30 Uhr im Gerätehaus, um den Aufbau der Spundwände anzugehen. Hierzu steuerte man zuerst die Feuerwache 2 an, um zwei Sonderfahrzeuge – einen Wechsellader mit Mulde sowie einen Gerätewagen – zur Unterstützung mitzunehmen. Nachdem die Einzelteile der Schutzwände aus dem Lager in der Ludwig-Wolker-Straße verladen waren, fuhr man ans Mainufer um mit dem Aufbau zu starten. Zuvor mussten noch die Halter von auf den Stellflächen der Spundwände abgestellten PKW´s ausfindig gemacht werden.

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“The same procedure”…. – die Spundwände müssen weg

Einsatz-Logo30. Januar 2018 – 16:30 Uhr
Mainufer
FF-Einheit
Einsatz 14 – 2018

Zum zweiten Mal in diesem Monat war die Kostheimer Feuerwehr damit beauftragt worden, die zum Hochwasserschutz errichteten Schutzwände wieder zu demontieren. Mit vereinten Kräften und mit der Erfahrung zu Beginn des Monats, starteten die Kameraden der Einsatzabteilung mit dem Abbau am Dienstagnachmittag. Den Zeitvorteil, den man durch das sich wiederholende Procedere erarbeitete, büßte man jedoch erneut mit dem Aufscheuchen diverser Fahrzeughalter ein. Besonders in der Rosengasse konnte nicht direkt mit den Arbeiten begonnen werden, da drei PKW´s das Einfahren der großen Einsatzfahrzeuge behinderten. In der Zeit, bis zumindest zwei der drei Halter ausfindig gemacht waren, kam es nicht nur zu erheblichen Behinderungen im ohnehin engen Kurvenbereich, sondern auch zu unnötigen Verzögerungen des Abbaus.

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Kostheimer Spundwände werden am DIENSTAG wieder demontiert – bitte unmittelbare Bereiche sowie Zufahrten frei halten

Nachdem die Scheitelwelle des zweiten Januarhochwassers am letzten Freitag den Pegel Mainz mit einer Wasserhöhe von 6,15 Meter passierte, sind wie prognostiziert die Pegelstände seitdem kontinuierlich gefallen. Aus diesem Grund wurde heute beschlossen, dass die zum Hochwasserschutz errichteten Spundwände zum Wochenende hin wieder demontiert werden können.  Dies wird durch die Kameraden der Feuerwehr Kostheim morgen, am Dienstagnachmittag, ab 16:30 Uhr durchgeführt werden.

Die Kostheimer Feuerwehr bittet aus diesem Grund wie schon zum letzten Abbau, die Anlieger vor allem in der Mainpfortstraße sowie der Rosengasse darauf zu achten, dass am

Dienstag (30.01.18) ab 16:30 Uhr

die unmittelbaren Bereiche vor und hinter den Schutzwänden sowie die jeweiligen Zufahrten von der Hauptstraße aus frei gehalten werden. Um das Material nach dem Abbau abzutransportieren ist es nötig das größere Feuerwehrfahrzeuge ohne Behinderungen einfahren können

Erneutes Aufbauen der Hochwasserschutzwände am Mainufer

Einsatz-Logo24. Januar 2018 – 16:30 Uhr
Mainufer
FF-Einheit
Einsatz 13 – 2018

Was sich zu Beginn der Woche schon abzeichnete, trat am Mittwoch letztendlich ein. Die Kostheimer Feuerwehr erhielt den Auftrag, die zum Hochwasserschutz erst vor 10 Tagen eingelagerten Spundwände wieder zu errichten. Heftige Niederschläge im Zusammenspiel mit massiven Tauwetter sorgt erneut für ansteigenden Wasserpegel.

Die Einsatzabteilung startete um 16:30 Uhr mit insgesamt 26 Kameradinnen und Kameraden zum zweiten Mal in diesem Monat mit den Montagearbeiten. Das vor nicht ganz zwei Wochen erst eingelagerte Material musste erneut auf der Feuerwache 2 in die Leermulde des Wechselladerfahrzeuges geladen und nach Kostheim transportiert werden. Aufgrund der großen Mannschaftstärke bildete man zwei Gruppen, die parallel mit dem Aufbau starteten.

Da die Handgriffe und Abläufe von Anfang Januar noch sehr präsent waren, schaffte man es, die Arbeiten nach etwas mehr als vier Stunden zu beenden. Geholfen hat den Kameraden auch, dass durch die erst Mittags über Facebook geschaltete Vorabinformation eine problemlose Zufahrt möglich war und auch in den Bereichen, wo die Schutzwände errichtet wurden, keine abgestellten Fahrzeuge die Arbeiten behinderten.

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