Kostheimer Jugendfeuerwehr trotzt Corona und startet erste Onlineübung

Nachdem nunmehr seit Anfang Dezember erneut keine praktischen Übungsdienste abgehalten werden dürfen, hat sich auch die Jugendfeuerwehr Kostheim dazu entschlossen mit der Umsetzung von Onlineübungen durchzustarten.

Am vergangenen Samstag war es dann soweit. Pünktlich um 13:30 Uhr trafen sich die Jugendlichen und ihre Jugendwarte zum gemeinsamen Onlineübungsdienst der etwas anderen Art. Denn eigentlich wären an diesem Samstag die Jungblauröcke mit ihren Jugendwarten auf dem alljährlich stattfindenden Rekrutenumzug vertreten gewesen. Doch da dieser wegen Corona ausgefallen war, hatte man sich kurzerhand dazu entschlossen den Übungsdienst einfach in den Lieblingsfaschingskostümen der Kids abzuhalten und mit einem dreifachdonnernden „Helauuuu!“ zu eröffnen.

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Übungslauf für das Wiesbadener Impfzentrum

Einsatz-Logo29. November 2020 – 07:30 Uhr
Rhein-Main-Congress-Center
AMTSHILFE
Einsatz 55 – 2020

Vier Kameraden der Kostheimer Feuerwehr waren am Sonntagmorgen in einen Testlauf eingebunden, um das von der Stadt Wiesbaden im Aufbau befindliche Impfzentrum im Rhein-Main-Congress-Center zu beüben. Im Fokus standen neben der Steuerung von Personenströmen; der zeitliche Bedarf eines Durchlaufes auch die Überprüfung der Abläufe während des gesamten Impfvorgangs. Zusammen mit Kameraden aus Erbenheim und Kloppenheim hatte man zudem noch kleine Sonderaufgaben bekommen, um ein paar Szenarien mit in die Überprüfung zu bringen. So mussten einige Kameraden etwas kritischer bei den einzelnen Stationen (Aufklärung oder Impfen) sein oder einen potenziellen Störenfried spielen.
Durch diese Übung konnten für die Verantwortlichen wichtige Erkenntnisse gewonnen werden, um für den Realbetrieb des Impfzentrums anzugehen.

Insgesamt waren neben jeweils vier Personen aller Freiwilligen Feuerwehren auch Vertreter der Rettungsdienste sowie der DLRG in den Probelauf eingebunden.

Nur ein kleiner Schritt – Kostheimer Wehr übt wieder praktisch

Nach gefühlt einer halben Ewigkeit hat die Kostheimer Einsatzabteilung in der vergangenen Woche zum ersten Mal wieder einen praktischen Übungsdienst absolviert. Um auch weiterhin die Kontaktpunkte untereinander so gering wie möglich zu halten, mussten zwei Gruppen gebildet werden, die sich nun bis auf weiteres auch an unterschiedlichen Tagen zum Übungsdienst treffen. Zusätzlich gelten dabei auch weiterhin hohe Sicherheitsvorgaben wie die Einhaltung von Abstandsregeln, das Nutzen von Mund-Nasen-Schutz oder das Desinfizieren von Kontaktflächen am Ende der Übung. Durch diesen Schritt ist man zwar noch weit weg von einer Normalität, aber man freut sich mittlerweile auch über kleine Schritte zurück zu dieser. Während es für die Großen wieder zurück in die Praxis ging, müssen sich die Nachwuchsabteilungen Jugendfeuerwehr und Bambins noch gedulden. Hier arbeiten die Verantwortlichen mit Hochdruck an einem entsprechenden Konzept.

Neben den hohen Auflagen in Verbindung mit den praktischen Übungen, gibt es zudem auch immer noch Einschränkungen im Einsatzdienst. So werden die Wiesbadener Freiwilligen Feuerwehren derzeit noch nicht zu allen – sonst üblichen – Einsätzen alarmiert.

Sonderübung für Bediener von Motorsägen

Kurz vor Eintreten der Schonzeit im Rahmen des Naturschutzes hatten einige Kostheimer Kameraden die Gelegenheit, die Arbeitsschritte einer Baumfällung im Rahmen einer praktischen Übung durchzuführen.

Neben dem Fällen von Bäumen, stellte man auch ein realistische Szenarien nach, in dem die Schnittarbeiten an einem durch Sturm auf ein Auto umgestürzten Baum geübt wurden. Der Schwerpunkt hierbei lag darin, die Druck- und Zugseiten des Baumes zu erkennen um ein sicheres Arbeiten mit der Motorkettensäge beim Zerkleinern des umgestürzten Gehölzes gewährleisten zu können. Da Baumstrukturen stets abweichen, hatte jeder Motorsägenführer eine andere Gefahren-Situation mit der Druck- und Zugseite. Die Kameraden mussten sich deshalb im Einzelfall überlegen, wie sie sich in dieser Situation einen Überblick verschaffen und vorgehen werden. So konnten die Teilnehmer mehrere Situationen kennenlernen, gemeinsam besprechen und somit für den Einsatzfall wichtige praktische Erfahrung sammeln.

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Gemeinsame Übung der Feuerwehren aus Kostheim und Kastel

Da man als Alarmgruppe an Werktagen tagsüber zusammen für Einsätze alarmiert wird, veranstaltete man auch in diesem Jahr wieder einen gemeinsamen Übungsdienst der Feuerwehren aus Kostheim und Kastel. Durch die freundliche Unterstützung der GWW konnte man in und an einem fast leerstehenden Mehrfamilienhauses in der Passauer eine umfangreiche Einsatzübung vollziehen. Dabei wurde angenommen, dass sich ein Zimmerbrand beim Eintreffen der Wehren bereits vom zweiten in den dritten Stock durch Flammenüberschlag ausgebreitet hatte.

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Waldbrandübung von Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr

In Zeiten, wo das Thema Waldbrände eine immer größere Bedeutung bei den Feuerwehren gewinnt, steht es außer Frage, sich auf diese spezielle Art der Einsätze vorzubereiten. Die Kostheimer Wehr nutzte eine gemeinsame Tagesübung zusammen mit dem Nachwuchs aus der Jugendfeuerwehr, um die vielfältigen Herausforderungen solcher nicht alltäglicher Einsätze praktisch zu beüben.

Angenommen wurde ein auf etwa 250 Quadratmeter loderndes Waldfeuer nördlich des Dotzheimer Friedhofes. Durch die anspruchsvolle Lage, fernab der regulären Wasserversorgung, galt es nicht nur, das Feuer im Wald in Schach zu halten, sondern auch eine sichere Löschwasserversorgung aufzubauen. Neben dem praktischen feuerwehrtechnischen Anteil dieser Übung, war zudem auch die Arbeit mit diversem Kartenmaterial zur genaueren Orientierung ein wichtiger Bestandteil.

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Praktische Ausbildung am Abbruchgebäude

Obwohl schon die ein oder andere Übung am zum Abbruch anstehenden Gebäudekomplex in der Zelterstraße 1-5 durch die Kostheimer Feuerwehr abgehalten wurde, ließen es sich die Aktiven der Einsatzabteilung sowie der Jugendfeuerwehr nicht nehmen, in dem Mehrfamilienhaus am letzt möglichen Wochenende praktisch zu üben.

Am Freitagabend lag der Übungsschwerpunkt der „Großen“ bei der Vornahme von tragbaren Leitern, um im Ernstfall ohne die Nutzung des Treppenhauses in ein Gebäude vorzugehen sowie dem Absuchen von verrauchten Wohnungen nach Verletzten. Um so realitätsnah wie nur möglich trainieren zu können, waren mittels Nebelmaschinen die oberen Stockwerke komplett vernebelt worden. Nach dem Aufbau der etwa 70 Kilogramm schweren Schiebleiter musste der zu erst vorgehende Trupp unter schwerem Atemschutz erst die Fensterscheibe im dritten Stock einschlagen um danach sicher in die Wohnung übersteigen zu können.

Aufgrund der Größe des Objektes konnte dies parallel von weiteren Trupps praktiziert werden. Insgesamt stellte man an Gebäudevorder- und Rückseite jeweils eine Steckleiter für den Zutritt ins zweite Obergeschoss und je eine Schiebleiter um den darüberliegenden dritten Stock zu erreichen. Da nicht alle Tage die Fenster an den Übungsobjekten eingeschlagen werden können, war man froh, dies nun an diesem Gebäude einmal realistisch durchführen zu können. Nach etwa zwei Stunden einer regelrechten Materialschlacht, waren die für diesen Abend gesteckten Übungsziele erreicht und man begann mit dem Abbau der Gerätschaften.

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Großübung der Feuerwehr in der Zelterstraße

Nach mehreren Wochen der Vorbereitung und unzähligen Telefonaten, startete am letzten Samstag im August eine größer angelegte Übung der Kostheimer Feuerwehr. Durch den bevorstehenden Abriss der Mehrfamilienhäuser in der Zelterstraße 1-5, ermöglichte die GWW den Feuerwehrkräften eine realitätsnahe Ausbildung. Neben Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr aus Kostheim waren auch Kameraden der Wehren Nordenstadt, Medenbach und Delkenheim, die Drehleiter der Berufsfeuerwehr sowie die IuK-Gruppe in die Übung mit eingebunden.

Angenommen wurde von den Planern eine in mehreren Gebäuden vorangegangene Brandstiftung, wobei sich noch unzählige Personen im Gebäudekomplex befanden und potentiell gefährdet waren. Nachdem die Nebelmaschinen den künstlichen Rauch in die Treppenhäuser gepustet hatten und mehrere Rauchgranaten in einer Wohnung gezündet waren, beorderte die eigens eingerichtete Übungsleitstelle die ersten Fahrzeuge zum Einsatzobjekt. Beim Eintreffen des Zugführers mit dem ersten Löschfahrzeug sowie der Drehleiter, drang dichter Rauch aus den zwei jeweils äußeren Gebäuden. Schnell war klar, dass weitere Verstärkung nötig war. Somit wurden auch die restlichen Löschfahrzeuge samt der IuK-Gruppe in Marsch gesetzt. Während seitens der Löschmannschaften Schläuche ausgerollt, Hydranten angezapft und Atemschutzgeräte aufgezogen wurden, ging die Drehleiter in Stellung und rettete umgehend zwei am Fenster um Hilfe rufende Personen aus dem vierten Stock.

Die IuK positionierte den ELW2 an einer günstigen Stelle und begann die Technik hochzufahren um den Einsatzleiter mit den verschiedensten Möglichkeiten in Form von Lagekarten sowie Kräfteübersichten zu unterstützen. Zusätzlich baute man das auf dem GW-IuK verladene Mannschaftszelt auf und nutzte es für die kurzerhand eingerichtete Verletztensammelstelle. Alle aus den Häusern geretteten Personen wurden hier nach der Erfassung betreut und wenn nötig verarztet.

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Feuer in Mehrfamilienhaus – Gemeinschaftsübung mit FF Dotzheim

Da eine realitätsnahe Feuerwehrausbildung an geeigneten Objekten mangels deren Verfügbarkeit nicht immer einfach umzusetzen ist, brauchten die Kostheimer Kameraden nicht lange zu überlegen, als sie von den Dotzheimer Kollegen gefragt wurden, ob sie an einer gemeinsamen Übung interessiert seien. Ohne Kenntnis über das eigentliche Übungsobjekt steuerte man zum vereinbarten Termin mit allen Fahrzeugen das Dotzheimer Gerätehaus als Sammelpunkt an.

Nach Abschluss der Vorbereitungen übergab die Übungsleitung den Fahrzeugführern den Einsatzbefehl in den Langendellschlag 103 auszurücken. Aus einem der dortigen Gebäudekomplexe des ehemaligen Simeonshauses würde dichter Rauch dringen und Menschen um Hilfe rufen. Als die ersten zwei Löschfahrzeuge beider Wehren im Dotzheimer Norden eintrafen, stellten die Gruppenführer eine Rauchentwicklung in einem der oberen Geschosse fest und mehre Personen – an Fenstern, auf Balkonen oder auf dem Dach – machten durch laute Hilferufe auf sich aufmerksam. Nach der ersten Lageerkundung beschloss man, sich in der ersten Phase vollumfänglich der Menschenrettung zu widmen. Über die Vornahme von tragbaren Leitern gelangten die vorgehenden Trupps von außen zu den betroffenen Personen um diese schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich zu retten. Parallel zur Rettung über die Leitern, die von dem Dotzheimer Gruppenführer koordiniert wurde, kümmerte sich sein Kostheimer Kamerad um das Vorgehen im Inneren des mehrstöckigen und verwinkelten Gebäudes. Mittlerweile waren weitere Kräfte beider Wehren am Übungsobjekt eingetroffen, sodass personell aus dem Vollen geschöpft werden konnte.

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Sommerabschlussübung der Jugendfeuerwehr

Zu Beginn der Sommerferien veranstaltete die Jugendfeuerwehr Kostheim ihre alljährliche Sommerabschlussübung. In diesem Jahr wurde das eigene Gerätehaus als Übungsobjekt genutzt. Die beiden Fahrzeughallen, das Treppenhaus, sowie der Speicher wurden verraucht und die Verletztendarsteller versteckten sich, um von den Jugendlichen gefunden zu werden. Als die Vorbereitungen abgeschlossen waren, alarmierte man die Jugendlichen, die zwischenzeitlich etwas entfernt vom Gerätehaus in Aufstellung gingen.

Vor Ort drang schon dichter Rauch aus dem Gebäude. Sofort wurde ein Löschangriff aufgebaut und die Suche nach den vermissten Personen aufgenommen. Mehrere Trupps unter Atemschutz suchten die Räumlichkeiten ab und konnten nach kurzer Zeit die erste Person in einer der Fahrzeughallen auffinden und ins Freie retten. Als das Erdgeschoss komplett überprüft war und keine Personen mehr gefunden wurden, unterstützten die Trupps die Suche im Dachgeschoss. Nachdem im hinteren Bereich des Speichers eine Person gefunden wurde, rettete man diese ebenfalls ins Freie.

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