Wasserrettungseinsatz auf dem Rhein

Einsatz-Logo17. November 2021 – 08:56 Uhr
Rhein – Höhe Biebrich
H FLUSS Y RHEIN WI
Einsatz 71 – 2021

Zu einem Wasserrettungseinsatz musste am Mittwochmorgen das Mehrzweckboot der Kostheimer Feuerwehr zusammen mit den restlichen Einheiten des Wasserrettungskonzeptes ausrücken, da über Notruf eine Person im Uferbereich des Rheins gemeldet wurde. Schon kurz nach Eintreffen der ersten Kräfte an der Einsatzstelle in Höhe des Biebricher Rheinufers, bestätigte sich die Meldung des Anrufers. Leider stellte sich heraus, dass die Person bereits verstorben war, wodurch unverzüglich die Kriminalpolizei mit eingeschaltet wurde. Sie übernimmt nun die weiteren Ermittlungsmaßnahmen. Das Kostheimer Boot war kurzzeitig zur Absicherung der im Uferbereich tätigen Einsatzkräfte eingesetzt, konnte aber zeitnah wieder einrücken.

Vermeintlich gekenterter Kanufahrer auf dem Rhein

Einsatz-Logo14. Oktober 2021 – 17:25 Uhr
Rhein – Kilometer 503/504
H FLUSS Y RHEIN WI
Einsatz 60 – 2021

Fast genau 10 Stunden nach dem ersten Einsatz am Donnerstag, wurde die Kostheimer Wehr am Abend erneut alarmiert. Gegen 17:30 Uhr ging ein Notruf bei der Rettungsleitstelle ein und berichtete über einen Kanufahrer der Unterhalb des Biebricher Schlosses nach der Vorbeifahrt eines größeren Schiffes plötzlich nicht mehr zu sehen war. Daraufhin wurden umgehend die Rettungseinheiten nach Wasserrettungskonzept in Marsch gesetzt. Neben der Suche von Landseite aus, waren Suchboote auf dem Rhein in Stellung gegangen und ein Polizeihubschrauber unterstütze die Kräfte mit der Wärmebildkamera aus der Luft. Die Kameraden aus Kostheim brachten ihr Boot im Hafen Schierstein zu Wasser und steuerten ebenfalls den Suchsektor an, als sich die Informationen über die Details zum vermeintlich gekenterten Kanufahrer verdichteten. Da die farbliche Beschreibung des Kanus auf einen beim Herausfahren aus dem Hafen gesichteten Kanufahrers passten, überprüfte die Besatzung des Kostheimer Bootes den Sportler und befragten ihn. Da danach alles darauf hindeutete, dass es sich mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit um den vermeintlich gekenterten Kanufahrer handelte, der nun nach seiner Paddeltour wohl behalten zurück zum Ausgangspunkt paddelte und auch so keine weiteren neuen Erkenntnisse aufkamen, brach der Einsatzleiter die Suche nach etwa einer halben Stunde ab.

Personen springen in den Rhein

Einsatz-Logo15. August 2021 – 01:46 Uhr
Rhein – Unterhalb TH-Brücke
H FLUSS Y RHEIN WI
Einsatz 48 – 2021

In der Nacht von Samstag auf Sonntag sorgten Personen, die unterhalb der TH-Brücke in den Rhein gesprungen sein sollten, für einen Wasserrettungseinsatz der Hilfsorganisationen. Auch die Kostheimer Wehr war mit ihrem Mehrzweckboot alarmiert und rückte aus, um das Boot an der Slip Stelle zu Wasser zu bringen. Kurz bevor man wassern konnte, kam über die Rettungsleitstelle die Meldung, dass seitens der Wasserschutzpolizei mindestens zwei Personen aus dem Rhein geholt wurden. Somit brach man den Einsatz nach etwa 15 Minuten wieder ab und rückte zu den jeweiligen Standorten wieder ein. Die Hintergründe für die nächtliche Abkühlung in der Bundeswasserstraße übernimmt nun die zuständige Behörde.

Schwimmer sorgt für Wasserrettungseinsatz

Einsatz-Logo04. Juni 2021 – 12:59 Uhr
Rhein – Höhe Johannes-Goßner-Straße
H FLUSS Y RHEIN WI
Einsatz 24 – 2021

Die Meldung über eine vermeintlich im Rhein treibende Person sorgte am Freitagmittag für einen Wasserrettungseinsatz im Bereich des Rheinkilometers 500 parallel zur Johannes-Goßner-Straße. Neben den zahlreichen Einheiten, die bei der Wasserrettung zu alarmieren sind, waren auch die Wehrleute aus Kostheim mit ihrem Mehrzweckboot alarmiert und nach dem Slippen wasserseitig auf der Anfahrt zur Einsatzstelle. Durch den schnellen Einsatz der Kräfte, konnte schon kurze Zeit später tatsächlich eine Person im Rhein angetroffen werden, jedoch war diese in keiner Notlage, sondern nutze das schöne Wetter für eine beabsichtigte Schwimmübung. Somit konnte der Einsatzleiter schnell den Abbruch der Rettungstätigkeiten durchgeben und alle Kräfte rückten wieder ein.

Die Feuerwehr warnt in diesem Zusammenhang, dass das Schwimmen im Rhein besonders gefährlich ist. Neben der starken Strömung geht auch von der Schifffahrt eine erhebliche Gefährdung aus. Zur eigenen Sicherheit nutzen Sie lieber ausgewiesene Badestellen, überwachte Badeseen oder Freibäder. Ausreichende Schwimmkenntnisse sind dabei ebenso wichtig wie die Beachtung der einschlägigen Baderegeln. Bitte weisen Sie insbesondere Ihre Kinder auf die Gefahren hin.

Gekenterter Sportsegler auf dem Rhein

Einsatz-Logo05. Mai 2021 – 18:54 Uhr
Rhein – Kilometer 505
H FLUSS Y
Einsatz 15 – 2021

Knapp anderthalb Stunden nach der Alarmierung für den vermeintlichen Wohnungsbrand in der Siedlung, gingen die Pager der Kostheimer Wehr erneut. Dieses Mal lautete das Alarmstichwort H FLUSS Y, wodurch die am Gerätehaus eintreffenden Kräfte nach dem Ausrüsten umgehend das Mehrzweckboot einsatzklar machten. Gemeldet war ein gekentertes Boot in Höhe Schierstein. Da parallel neben dem Wasserrettungskonzept Wiesbaden auch weitere Einheiten unterhalb der Unglücksstelle alarmiert wurden und die Entfernung zum Einsatzort Schierstein für die Kostheimer Kräfte insgesamt größer war, sollte das Gespann erst einmal in Bereitschaft bleiben. Durch den schnellen und umfangreichen Einsatz an Helfern konnte der verunfallte Sportsegler schnell ausfindig und gesichert werden. Somit konnte insgesamt der Einsatz auch schnell wieder abgeschlossen werden und das MZB aus Kostheim musste nicht ausrücken.

Personensuche auf dem Rhein

Einsatz-Logo18. März 2021 – 22:05 Uhr
Rhein – unterhalb TH Brücke
H FLUSS Y RHEIN WI
Einsatz 09 – 2021

Am späten Donnerstagabend sorgte die Meldung über eine vermeintlich im Rhein befindliche Person für einen anderthalbstündigen Einsatz von Feuerwehr und weiteren Rettungseinheiten. Nachdem der Notruf gegen 22 Uhr in der Rettungsleitstelle eingegangen war, wurden umgehend die zum Wasserrettungskonzept gehörenden Einheiten alarmiert und zur gemeldeten Sichtungsstelle unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke beordert. Während sich das Mehrzweckboot der Feuerwehr Kostheim bei der Suche auf dem Wasser beteiligte, besetzte ein Löschfahrzeug der Kostheimer Wehr einen Beobachtungspunkt am Rheinufer.

Im Verlauf des Einsatzes wurde der jeweilige Suchsektor stetig weiter rheinabwärts verlegt. Da die Suchaktion, die auch von einem Hubschrauber aus der Luft unterstützt wurde, keine neuen Erkenntnisse ergab, brachen der Einsatzleiter die Suche ergebnislos ab.

Verunreinigung auf dem Rhein

Einsatz-Logo13. August 2020 – 10:04 Uhr
Rhein – Höhe Petersaue
H ÖL FLUSS
Einsatz 38 – 2020

Aufgrund einer Gewässerverunreinigung auf einem Nebenarm des Rhein im Bereich der Petersaue wurde das Mehrzweckboot der Feuerwehr Kostheim am Donnerstagmorgen zur Unterstützung der Werkfeuerwehr Dyckerhoff sowie der Berufsfeuerwehr Wiesbaden alarmiert. Primär bestand für die Kräfte die Aufgabe, Ölschlängel in den besonders betroffenen Bereichen auszubringen, um somit eine weitere Verschmutzung zu unterbinden. Durch die Unterstützung von einem Hubschrauber konnte man aus der Luft die Verunreinigungen lokalisieren und somit besser eingrenzen. Insgesamt war man knapp drei Stunden auf dem Wasser tätig. Neben den Wiesbadener Kräften waren auch Einheiten aus dem Rheingau-Taunus-Kreis in den Einsatz eingebunden.

Nachdem das Kostheimer Boot einsatzbereit auf dem Wasser war, besetzte die verbliebene Mannschaft ein Löschfahrzeug und verblieb in Einsatzbereitschaft. Über die Ursache konnte zum Zeitpunkt des Einsatzes keine Aussage getroffen werden.

Hilfeleistungseinsatz vor Bootsübung auf dem Main

Einsatz-Logo25. Juli 2020 – 12:23 Uhr
Main
S-AMTSHILFE
Einsatz 29 – 2020

Noch vor dem Start einer Bootsübung am Samstagmittag gegen halb eins – man erreichte gerade die Slipanlage um das Boot zu Wasser zu bringen – wurde die Kleingruppe der Kostheimer Feuerwehr von Passanten angesprochen und über ein manövrierunfähiges Boot auf dem Main in Kenntnis gesetzt. Da sich zudem noch zwei Personen im Wasser befanden, brachte man umgehend das eigene Mehrzweckboot zu Wasser und steuerte das im Main treibende Sportboot an. Während die zwei im Wasser befindlichen Personen von ebenfalls in der Nähe fahrenden Privatbooten aufgenommen werden konnten, sicherten die Feuerwehrkräfte den Havaristen und schleppten ihn zu einen nahe gelegenen Werftbetrieb.

Im Anschluss an den Hilfeleistungseinsatz, konnte man sich dem angesetzten Übungsdienst widmen.

Wasserrettungseinsatz schnell abgebrochen

Einsatz-Logo26. Juni 2020 – 09:36 Uhr
Rhein – TH-Brücke
H FLUSS Y
Einsatz 28 – 2020

Fast genau auf die Minute einen Tag nach dem letzten Einsatz, wurde die Kostheimer Feuerwehr am Freitagmorgen erneut alarmiert. Die Meldung von einer Person, die sich etwas verdächtig im Bereich des Geländers der Theodor-Heuss-Brücke aufhalten solle, führte zur Auslösung eines Wasserrettungseinsatzes. Da Kräfte der Polizei schnell vor Ort waren und die Person angetroffen haben, konnte der vorsorglich ausgelöste Rettungseinsatz schnell beendet werden.

Wasserrettungseinsatz auf dem Rhein

Einsatz-Logo02. April 2020 – 20:21 Uhr
Rhein – unterhalb TH Brücke
H FLUSS Y
Einsatz 22 – 2020

Die Meldung einer Augenzeugin, ein Mann sei von der Theodor-Heuss-Brücke gesprungen, sorgte am Donnerstagabend für einen Großeinsatz von Rettungskräften beidseits des Rheins. Beide Landeshauptstädte alarmierten die jeweils zum Wasserrettungskonzept gehörenden Einheiten, um im Fluss und an den Ufern nach dem Mann zu suchen. Auf der Wiesbadener Seite waren neben der Berufsfeuerwehr, den DLRGen der Wasserfront auch die Kostheimer Feuerwehr in den Einsatz eingebunden. Während das Mehrzweckboot auf dem Wasser einen Teil der Suchkette bildete, besetzen die übrigen Kameraden insgesamt vier Beobachtungspunkte am Kasteler Ufer sowie auf der Petersaue. Trotz umfangreicher Suche, die auch durch einen Polizeihubschrauber aus der Luft unterstützt wurde, konnte niemand in oder am Wasser aufgefunden werden. Nach anderthalb Stunden brach die gemeinsame Einsatzleitung der Feuerweheren Wiesbaden und Mainz die Suche ergebnislos ab.
Seitens der Feuerwehr Kostheim waren insgesamt 22 Kameraden mit dem gesamten Fuhrpark in den Einsatz eingebunden.