Pegel an Rhein und Main steigen – Hochwasserschutz wurde aufgebaut

Einsatz-Logo30. Januar 2021 – 12:30 Uhr
Mainufer
S AMTSHILFE
Einsatz 03 – 2021

Die Regenfälle der letzten Tage und das schnell einsetzende Tauwetter an den Oberläufen der Flüsse Main und Rhein haben dazu geführt, dass sich aktuell eine Hochwasserwelle ausbildet. Aufgrund der Prognosen wurde am Samstag durch das Umweltamt entschieden, dass die Hochwasserschutzwände in Kostheim und Schierstein aufgebaut werden sollen. Die Kostheimer Wehr versammelte sich bei Temperaturen knapp über dem Nullpunkt am Samstagmittag und startete die mittlerweile gut eingespielte Aufbauaktion. Mit insgesamt 24 Einsatzkräften besetzte man neben den eigenen Fahrzeugen auch zwei weitere der Berufsfeuerwehr – ein Welchselladerfahrzeug sowie einen Gerätewagen-Logistik.

Zuerst musste auf dem Gelände des Bauhofs in der Ludwig-Wolker-Straße die eingelagerten Spundwandteile aufgeladen und nach Kostheim transportiert werden. In zwei Gruppen aufgeteilt begann der Aufbau der insgesamt vier Hochwasserspundwände. Während es zu Beginn nur kalt war, hatte das Wetter mit den Einsatzkräften leider kein Nachsehen. Etwa eine Stunde nach Beginn des Aufbaueinsatzes setzte Schneefall ein, der die Arbeiten zusammen mit dem Wind zusätzlich unangenehm machte.

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Hilfeleistungseinsatz vor Bootsübung auf dem Main

Einsatz-Logo25. Juli 2020 – 12:23 Uhr
Main
S-AMTSHILFE
Einsatz 29 – 2020

Noch vor dem Start einer Bootsübung am Samstagmittag gegen halb eins – man erreichte gerade die Slipanlage um das Boot zu Wasser zu bringen – wurde die Kleingruppe der Kostheimer Feuerwehr von Passanten angesprochen und über ein manövrierunfähiges Boot auf dem Main in Kenntnis gesetzt. Da sich zudem noch zwei Personen im Wasser befanden, brachte man umgehend das eigene Mehrzweckboot zu Wasser und steuerte das im Main treibende Sportboot an. Während die zwei im Wasser befindlichen Personen von ebenfalls in der Nähe fahrenden Privatbooten aufgenommen werden konnten, sicherten die Feuerwehrkräfte den Havaristen und schleppten ihn zu einen nahe gelegenen Werftbetrieb.

Im Anschluss an den Hilfeleistungseinsatz, konnte man sich dem angesetzten Übungsdienst widmen.

Hochwasserschutzwände wieder demotiert

Einsatz-Logo11. Februar 2020 – 16:30 Uhr
Mainufer
S AMTSHILFE
Einsatz 12 – 2020

Genau eine Woche, nachdem die Kostheimer Feuerwehr aufgrund der steigenden Wasserpegel an Rhein und Main mit dem Aufbau der Hochwasserschutzwände beauftragt wurde, konnten an diesem Dienstag die Spundwände wieder abgebaut werden. Die Hochwasserscheitelwelle hatte am vergangenen Freitag (07.02.20) mit 5,50 Meter den Pegel Mainz passiert. Seitdem sanken wie Wasserstände wieder leicht, aber kontinuierlich. Neben dem Abbau mussten die Einzelteile auch wieder verladen und im Betriebshof in der Ludwig-Wolker-Straße für das nächste Aufbauen eingelagert werden. Die mittlerweile in Auf- und Abbau erfahrene Einsatzabteilung benötigte an diesem Abend etwas mehr als drei Stunden, um alle Teile zu demontieren und im Lager wieder ordentlich aufzustapeln.

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Steigende Wasserpegel erfordern Aufbau des Hochwasserschutzes

Einsatz-Logo04. Februar 2020 – 16:30 Uhr
Mainufer
S AMTSHILFE
Einsatz 10 – 2020

Die anhaltenden Regenfälle in den letzten Tagen sorgte auch für ein Ansteigen der Flusspegel an Rhein und Main. Nachdem im Laufe des Dienstags die Vorhersagen des Pegel Mainz von weiter ansteigenden Pegelständen über die Marke von fünf Meter seitens der Fachämter bestätigt wurde, informierte der Lagedienst der Feuerwehr Wiesbaden die Kostheimer Feuerwehr darüber, dass der Aufbau der Hochwasserspundwände angeordnet wurde.

30 Kameradinnen und Kameraden trafen sich nach dem Ende ihrer eigentlichen Arbeitszeit um 16:30 Uhr im Gerätehaus, um den Aufbau der Spundwände anzugehen. Hierzu steuerte man zuerst die Feuerwache 2 an, um zwei Sonderfahrzeuge – einen Wechsellader mit Mulde sowie einen Gerätewagen – zur Unterstützung mitzunehmen. Nachdem die Einzelteile der Schutzwände aus dem Lager in der Ludwig-Wolker-Straße verladen waren, fuhr man ans Mainufer um mit dem Aufbau zu starten. Zuvor mussten noch die Halter von auf den Stellflächen der Spundwände abgestellten PKW´s ausfindig gemacht werden.

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Stundenlanger Einsatz im Mainvorland

Einsatz-Logo04. Juli 2019 – 01:34 Uhr
Mainufer Bruchstück
FF-Einheit
Einsatz 55 – 2019

Nachdem schon die letzten Tage für die Kostheimer Feuerwehr äußerst arbeitsintensiv waren, weil teilweise Einsätze über mehrere Stunden gingen, waren die Kameradinnen und Kameraden nur wenige Stunden nach dem Brand in der Jakob-Schick-Straße erneut gefordert. In der Nacht auf Donnerstag, gegen 1:30 Uhr, heulten die Pager auf und man musste zusammen mit den Kollegen der Berufsfeuerwehr in Richtung des Mainvorlandes fahren, von wo aus ein größeres Feuer im Bereich des Hochwasserpolders gemeldet wurde.

Während die Zufahrt in den angegebenen Bereich noch funktionierte, stellte sich den Einsatzkräften danach jedoch eine ganz besondere Herausforderung. Die Brandstelle war aus der Ferne zwar zu lokalisieren – eine weithin sichtbare Fackel in Form eines in Brand stehenden Baumes zeigte die Örtlichkeit – aber ein Herankommen war auf Anhieb nicht möglich. Teilweise bis zu drei Meter hohe Brennnesselbüche verhinderten einen schnellen Löschangriff. Es nahm eine gewisse Zeit in Anspruch, um sich einen Weg zu bahnen.

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Wasserrettungseinsatz auf dem Main

Einsatz-Logo13. August 2017 – 17:20 Uhr
Main Höhe Kilianskirche
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 80 – 2017

Einen groß angelegten Wasserrettungseinsatz löste am Sonntagabend ein Notruf aus, der von vermeintlich eins bis zwei Personen im Main Höhe der Kilianskirche berichtete. Umgehend alarmierte der Einsatzbearbeiter die vorgesehenen Einheiten des Wasserrettungskonzeptes. Berufsfeuerwehr, DLRG, Rettungsdienst und Kostheimer Feuerwehr setzten sich zur Einsatzstelle am Kostheimer Mainufer in Bewegung. Zur Unterstützung aus der Luft, wurde zusätzlich der Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera angefordert.

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Person im Main vermutet – Unterstützung für den Kreis Groß-Gerau

Einsatz-Logo14. Juli 2017 – 15:52 Uhr
Main – Höhe Bischofsheim
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 70 – 2017

Die Leitstelle Groß-Gerau forderte am Freitagmittag bei den Kollegen in Wiesbaden Unterstützung bei einer möglichen Personenrettung aus dem Main an. Noch vor der Schleuse Kostheim wurde von einem Augenzeugen ein im Main Höhe Bischofsheim treibendes Objekt gesichtet. Von Wiesbadener Seite rückte neben dem Einsatzleitdienst und den Tauchern auch die Boote der DLRG sowie das Kostheimer Boot aus. Mit der Unterstützung aus Wiesbaden suchten die Einheiten des Kreises Groß-Gerau den angegebenen Bereich auf dem Gewässer ab. Mit beteiligt war auch ein Hubschrauber, der sich die Beobachtung aus der Luft vornahm. Nach etwa einer halben Stunde fanden Kräfte einen kurz vor der Schleuse im Wasser treibenden Baumstamm. Da ansonsten keine weiteren Feststellungen gemacht werden konnten, war davon auszugehen, dass der Stamm als vermeintliche Person gesehen wurde. Nach kurzer Rücksprache der Einsatzleiter beider Kreise, beendete man die Suche und somit den gesamten Einsatz.

Suchaktion auf Rhein und Main ergebnislos abgebrochen

Einsatz-Logo20. Juni 2017 – 23:32 Uhr
Main – Höhe Gustavsburger Brücke
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 52 – 2017

In der Nacht auf Mittwoch startete gegen 23:30 Uhr eine fast zweistündige Suchaktion auf dem Main und Rhein nach einer vermeintlich untergegangenen Person. Eine Augenzeugin berichtete von einem Schwimmer, der im Main kurz oberhalb der Gustavsburger Brücke plötzlich von der Wasseroberfläche verschwunden war. Im ersten Schritt wurde das Wasserrettungskonzept Wiesbaden ausgelöst und die benachbarten Kräfte der Mainspitze alarmiert. Durch die Nähe zum Einsatzgebiet war das Kostheimer Boot sehr schnell im angegebenen Bereich zu Wasser und konnte mit der Suche beginnen.
Durch den Umstand, dass die Mainmündung in den Rhein nicht weit entfernt war, erweiterte sich das Einsatzgeschehen bis auf den Bereich zur Petersaue, wozu im weiteren Verlauf auch die Mainzer Kollegen ihre Kräfte nachalarmierten. Zwischenzeitlich löste auch der Main-Taunus-Kreis für den Bereich unterhalb der Schleuse Kostheim Wasserrettungsalarm aus, wodurch zusätzliche Einheiten zur umfangreichen Kontrolle des Gewässerabschnittes zur Verfügung standen.

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[Hinweis]: Hochwasserschutzübung am 10.09.16 – Behinderungen möglich

HochwasserDie Kostheimer Feuerwehr möchte die Bürger vorab darüber informieren, dass am Samstag den 10.09.2016 eine größer angelegte Übung mit dem Schwerpunkt Hochwasserschutz stattfindet. Im Zuge der Übungseinheit kann es im Bereich des Mainufers zwischen SCA-Hafen und Mainbrücke sowie der Deichanlagen zwischen SCA-Werk und Reiterhof zu Behinderungen kommen. Da weiterhin die mobilen Spundwände am „Alten Kirchgarten“ sowie der „Rosengasse“ errichtet werden, muss in der Zeit zwischen 10 Uhr und 16 Uhr mit Umwegen gerechnet werden. Anlieger des Mainufers werden gebeten, die Anfahrtsmöglichkeit über die Zufahrt am Hotel „Zum Engel“ zu nutzen.

Insgesamt nehmen an der Übung etwa 60 Feuerwehrkräfte teil. Neben der Kostheimer Wehr, ist auch der Katastrophenschutzzug der Stadt Idstein im Einsatz. Auch eine Abordnung des Kreisverbindungskommandos der Bundeswehr wird als Teilnehmer vor Ort sein.

Wir bitten die Bevölkerung schon heute um Verständnis, dass eine solche Übungseinheit zum Schutz der Anlieger bei den bestimmt in Zukunft anstehenden Hochwassersituationen unabdingbar ist.

Vielen Dank,
Ihre Feuerwehr KOSTHEIM

Großeinsatz der Hilfsorganisationen auf dem Main – Person vermisst

Einsatz-Logo07. Januar 2016 – 19:49 Uhr
Main
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 04 – 2016

Ein in Mainufernähe in Flörsheim abgestellter PKW einer vermissten Person aus Mainz löste am Donnerstagabend einen Großeinsatz von Hilfsorganisationen aus. Der komplette Main von der Fundstelle bis zum Rhein wurde daraufhin von einem Großaufgebot an Helfern abgesucht. Nachdem die Leitstelle kurz vor 20 Uhr schon die Feuerwehr Kostheim mit ihrem Boot zur Absuche des Mains oberhalb der Kostheimer Schleuse alarmierte, waren kurze Zeit später die DLRG´en der Rheinfront zur Unterstützung für den Main bis zur Rheinmündung hinzugezogen worden. Seitens der Landeshauptstadt waren auch das Feuerlöschboot sowie die Taucher im Einsatz.
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