Am Sonntagmorgen sorgte ein auf dem Rhein personenlos treibendes Boot kurzfristig für den Einsatz mehrerer Wasserrettungseinheiten. Auch die Kostheimer Wehr gehörte zu den alarmierten Kräften. Schon kurz nach Einsatzbeginn gelang es einem Boot der Wasserschutzpolizei, das treibende Boot zu sichern und zur Polizeistation auf der Maaraue zu schleppen. Eine weitere Überprüfung ließ vermuten, dass sich das Boot aufgrund des Hochwassers los gerissen haben muss und von der starken Strömung abgetrieben wurde. Die Rettungseinheiten von Wiesbaden, Mainz und Groß-Gerau beendeten daraufhin ihren Einsatz.
Am Donnerstagabend rückte die Kostheimer Feuerwehr zusammen mit dem Löschzug der Feuerwache 2 und den Kollegen aus Kastel in die Hauptstraße aus. Anrufer von dort meldeten einen Brandgeruch im Treppenhaus, ohne näheres lokalisieren zu können. Auch beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte konnte ein leichter Rauchgeruch im Durchgang zum Treppenhaus festgestellt werden. Die Überprüfung des im Treppenhaus befindlichen Elektroverteilerkastens mit der Wärmebildkamera brachte jedoch keine Erkenntnisse. Nachdem auch der Keller ergebnislos überprüft war, brach man den Einsatz ab. Vermutlich hat sich durch die Wetterlage Rauch aus in der Nähe betriebenen Kaminen nach unten gedrückt und somit auch ins Gebäudeinnere.
Das Jahr 2024 wird für die Kostheimer Feuerwehr kein alltägliches werden. Insgesamt steht die Wehr vor drei runden Geburtstagen und möchte diese auch gebührend mit der Bevölkerung feiern. Neben der Einsatzabteilung der Feuerwehr, die im kommenden Jahr auf eine 150-jähirige Geschichte zurückblicken kann, feiert die Jugendfeuerwehr ihr 50-jähriges Bestehen und auch die Bambinis wurden schon vor 20 Jahren als weitere Nachwuchsabteilung gegründet.
Aufgrund eines größeren Brandeinsatzes in einem Apartmentgebäude in der Wiesbadener Innenstadt, wurden die Feuerwehren aus Kostheim und Schierstein in der Nacht auf Samstag zur Wachbesetzung auf die Feuerwache 2 alarmiert. Da sonst keine weiteren Paralleleinsätze abzuarbeiten waren und es ruhig blieb, konnten die Einheiten nach etwa einer Stunde wieder Heimfahrt antreten.
🚨 83 / 2023 📅 01.11.23 – 🕖 21:35 Uhr 📍 Hochheimer Straße 📟 H KLEMM 1 Y ⚠️ Verkehrsunfall mit eingeklemmter Person
Zu einem gemeldeten Verkehrsunfall mit eingeklemmten Personen rückte am Mittwochabend die Kostheimer Feuerwehr zusammen mit dem Hilfeleistungszug der Berufsfeuerwehr und dem Rettungsdienst in die Hochheimer Straße aus. Auf Höhe einer Tankstellenausfahrt war es zu einem Zusammenstoß zwischen zwei Fahrzeugen gekommen, der dazu geführt hat, dass ein PKW über die Mittelinsel gestoßen wurde und erst auf der Gegenfahrbahn zum Stehen kam.
🚨 82 / 2023 📅 30.10.23 – 🕖 07:58 Uhr 📍 Hochheimer Straße 📟 F 2 ⚠️ Rauchentwicklung
Am frühen Montagvormittag rückte die Feuerwehr zu einem gemeldeten Brandverdacht im Bereich einer Gewerbehalle in der Hochheimer Straße aus. An der Einststelle angekommen, stellten die Kräfte fest, dass der Inhalt einer im Außenbereich positionierten Abfalltonne brannte. Das Feuer konnte schnell gelöscht und der Einsatzsatz somit zeitnah wieder beendet werden.
🚨 81 / 2023 📅 29.10.23 – 🕖 21:24 Uhr 📍 Rhein – TH-Brücke 📟 H FLUSS Y RHEIN WI ⚠️ Person im Wasser
Am Sonntagabend rückten die Wasserrettungseinheiten beider Landeshauptstädte an und auf den Rhein aus, da sich im Bereich unterhalb der TH-Brücke vermutlich eine Person im Wasser befinden sollte. Durch den Rettungshubschrauber Christoph 77 bekamen die Einheiten am Boden im Wasser Unterstützung aus der Luft. Kurze Zeit nach Beginn der groß angelegten Suchaktion, konnte eine Person aufgefunden werden. Sie wurde umgehend an Land verbracht und den bereitstehenden Kräften des Rettungsdienstes übergeben.
Ein Großbrand im Bereich der innenliegenden Saunalandschaft ereignete sich am Dienstagmittag im Kostheimer Hallenbad. Aufgrund der Erstmeldung sowie den zu erwartenden Personen, die sich zum Zeitpunkt des Brandausbruches im Hallenbad befanden, wurden nicht nur eine höhere Einsatzstufe für die Feuerwehr ausgerufen, sondern auch der Rettungsdienst mit einem Großaufgebot in Marsch gesetzt. Beim Eintreffen der ersten Kräfte, drang dichter Rauch aus dem Obergeschoss des Gebäudes.
Durch das vorbildliche Handeln des Personals waren bereits alle im Schwimmbad befindlichen Personen aus dem Gebäude evakuiert, sodass sich die Feuerwehr direkt mit der Brandbekämpfung beginnen konnte. Die ca. 25 evakuierten Personen, darunter eine Schulklasse, die zum Teil nur mit Badekleidung bekleidet waren, brachte man in der benachbarten Sporthalle unter. Im weiteren Verlauf des Einsatzes stand auch ein Linienbus zur Unterbringung zur Verfügung.
Für den Löschangriff, der in der ersten Phase durch zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr sowie den Freiwilligen Wehren aus Kostheim und Kastel gestartet wurde, bildete man zwei Einsatzabschnitte. Während ein Teil der Kräfte über den Innenangriff zum Löschen ins Gebäude vorgingen, konzentrierte sich der zweite Einsatzabschnitt auf die Brandbekämpfung, die über das Vordach aufgebaut wurde.
Genau 10 Stunden nach der letzten Alarmierung, lösten die Alarmpager der Kostheimer Wehr erneut aus. Dieses mal war die Straße “Teufelsprung” der Einsatzort, da von dort ein brennender Mülleimer gemeldet wurde. Als man vor Ort eintraf qualmte es aus der Blecheinhausung des Abfalleimers und eine Kübelspritze kam als Löschgerät zum Einsatz. Die Kollegen der Berufsfeuerwehr konnten ihre Einsatzfahrt abbrechen und der Einsatz insgesamt nach knapp 20 Minuten beendet werden.
🚨 78 / 2023 📅 15.10.23 – 🕖 10:52 Uhr 📍 Hochheimer Straße 📟 H KLEMM 1 Y ⚠️ Ausgelöster Fahrzeugnotruf
Am Sonntagvormittag rückte die Kostheimer Feuerwehr zusammen mit dem Hilfeleistungszug der Berufsfeuerwehr zu einem ausgelösten Fahrzeugnotruf in die Hochheimer Straße aus. Dieser in der Leitstelle einlaufende Notruf – auch E-Call genannt , wird entweder automatisch vom Fahrzeug bei einem Verkehrsunfall oder durch das Betätigen der entsprechenden Taste durch Fahrzeuginsassen aktiviert. Nach der Auslösung sendet das System automatisch den Standort des Fahrzeuges mit, wodurch die Rettungskräfte zielgerichtet alarmiert werden können. Nach dem Eintreffen vor Ort konnte von den Rettungskräften kein verunfallter Wagen festgestellt werden – dem Fahrer des auslösenden Fahrzeuges ging es gut und es hat auch kein Unfall stattgefunden. Somit konnte der Einsatz zeitnah wieder beendet werden.
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