🚨 68 / 2023 📅 04.09.23 – 🕖 14:50 Uhr 📍 Peter-Sander-Straße 📟 F 2 ⚠️ Feuer auf dem Dach
Am Montagnachmittag musste die Feuerwehr zu einem gemeldeten Feuer auf einem Dach in der Peter-Sander-Straße ausrücken. Nach Eintreffen des ersten Kostheimer Löschfahrzeuges konnte glücklicher Weise schnell Entwarnung gegeben werden. Der Entstehungsbrand im Bereich von auf dem Dach gelagerten Dämmmaterial konnte durch die dort tätige Firma bereits erfolgreich gelöscht werden. Auch die Überprüfung mittels einer Wärmebildkamera verlief negativ, sodass der Einsatz – zu dem der Löschzug der Feuerwache 1 sowie die Kameraden aus Kastel ebenfalls alarmiert waren – kurze Zeit später wieder beendet werden konnte.
Am ersten Septembersamstag war die Kostheimer Feuerwehr mit ihrem LF 20 KatS ebenfalls Bestandteil der groß angelegten Katastrophenschutzübung aller Wiesbadener Katastrophenschutzeinheiten. Ziel der Übung, die unter dem Namen „Wanderfalke“ abgehalten wurde, war es, Wiesbadener Einheiten geordnet in einen Bereitstellungsplatz zu sammeln und nach dem Einsatzbefehl in das vermeintliche Einsatzgebiet zu entsenden. Angenommen war eine Hochwasserlage im Rhein-Lahn Kreis, woraufhin das Land Rheinland-Pfalz überörtliche Hilfe angefordert hat.
Insgesamt wurden im Verlauf vier Löschzüge, zwei Betreuungszüge, zwei Sanitätszüge, ein Wasserrettungszug sowie Einheiten für die Abarbeitung von Gefahrstoffeinsätzen alarmiert und im Bereitstellungsraum in vier Kontingente aufgeteilt. Nachdem alle Einheiten versammelt waren, entsendete die Übungsleitung die jeweiligen Fahrzeuge in das fiktive Schadensgebiet. Im geschlossenen Verband fuhren die entsandten Fahrzeuge vom Wiesbadener Bereitstellungsraum auf der Platte, in den Bereitstellungraum nach Diez, wo alle Einsatzkräfte von den dortigen Kameraden im Bundespolizeiaus- und -fortbildungszentrum in Empfang genommen und registriert wurden.
🚨 67 / 2023 📅 31.08.23 – 🕖 11:35 Uhr 📍 Im Sampel 📟 F 1 ⚠️ Qualmende Mülltonne
Schon am vergangenen Donnerstag musste die Feuerwehr Kostheim zusammen mit den Kameraden der Berufsfeuerwehr zu einer qualmenden Mülltonne in die Straße “Im Sampel” ausrücken. An der Einsatzstelle wurde der Müllbehälter mit einem Strahlrohr abgelöscht und der Einsatz kurze Zeit später wieder beendet.
Am letzten Augustwochenende starteten am frühen Samstagmorgen insgesamt 12 Kameradinnen und Kameraden der Kostheimer Feuerwehr einen Ausflug in Richtung Stuttgart. Seitdem ein Kamerad dort durch seine berufliche Ausbildung in der Automobilstadt eine Zeitlang sesshaft war, besteht auch ein guter Kontakt zu seiner damaligen Feuerwehr Stuttgart-Wangen.
Nachdem man die gut 200 Kilometer staufrei hinter sich gebracht hatte, steuerte die Reisegruppe zuerst die Feuerwache 3 der Berufsfeuerwehr Stuttgart in Bad Cannstatt an. Dort erhielten die Kostheimer einen Einblick in die Feuerwehrstruktur und Organisation der 600 000 Bewohner-Stadt. Nach einem Rundgang durch die Wache, bekam man noch einen ausführlichen Einblick in die integrierte Leitstelle der Stadt. Eine Besonderheit dieser Leitstelle, die sich „SIMOS – Leitstelle für Sicherheit und Mobilität Stuttgart“ nennt, ist der, dass neben den Leitstellen der Feuerwehr und des Rettungsdienstes auch noch die Integrierte Verkehrsleitzentrale (IVLZ) untergebracht ist.
🚨 66 / 2023 📅 24.08.23 – 🕖 15:14 Uhr 📍 Rhein – Höhe Gustavsburg 📟 H FLUSS Y ⚠️ Person in Wasser
Aufgrund der Meldung, das im Bereich Gustavsburg eine schwerverletze Person sich im Rhein befinden solle, wurden am Mittwochmittag Alarm für die Wasserrettungseinheiten ausgelöst. Da zudem gemeldet war, dass weitere Personen den Versuch unternommen haben, schwimmend den Verletzten zu sichern, kamen Rettungseinheiten der Landeshauptstädte Mainz und Wiesbaden sowie des Kreises Groß-Gerau zum Einsatz. Auch die Feuerwehr Kostheim war alarmiert und besetzte unter anderem einen Beobachtungspunkt auf der Maaraue. Unterstützung aus der Luft erhielten die Retter durch einen Polizeihubschrauber sowie durch den Rettungshubschrauber Christoph 77. Nachdem die verletze Person sowie die Ersthelfer gesichert waren und ausgeschlossen werden konnte, dass sich weitere Personen im Rhein befinden, wurde der Einsatz nach etwa einer halben Stunde beendet.
🚨 65 / 2023 📅 19.08.23 – 🕖 18:59 Uhr 📍 Am Mainzer Weg 📟 F 2 ⚠️ Rauchentwicklung
Am frühen Samstagabend musste die Kostheimer Feuerwehr zu ihrem nächsten Einsatz – dem insgesamt fünften binnen Wochenfrist ausrücken. Da sich die vermeintliche Einsatzstelle in der Straße Am Mainzer Weg Ecke Viktoriastraße befand, war die Anfahrt nach hier nur wenige Sekunden. Bei der Überprüfung vor Ort konnte zudem schnell festgestellt werden, dass die gemeldete Rauchentwicklung bereits nicht mehr vorhanden und die Ursache hierfür ein Grillfeuer war. Somit konnte der Einsatz zeitnah abgebrochen und die noch auf der Anfahrt befindlichen Kameraden des Löschzuges abbestellt werden.
🚨 64 / 2023 📅 18.08.23 – 🕖 15:38 Uhr 📍 Rhein – Schierstein 📟 H FLUSS Y RHEIN WI ⚠️ gekentertes Sportboot
Nachdem die Kostheimer Feuerwehr diese Woche schon zu mehreren – überwiegend – Brandeinsätzen alarmiert worden war, mussten die Einsatzkräfte am Freitagnachmittag mit dem Mehrzweckboot in Richtung Schierstein ausrücken. Per Notruf erreichten Meldungen die Rettungsleitstelle, die von einem gekenterten Sportboot berichteten, deren Insassen sich nun im Wasser befinden würden. Umgehend wurden alle Kräfte nach Wasserrettungskonzept alarmiert und nach Schierstein beordert. Noch bevor die ersten Einheiten dort eintrafen, kam dem Havaristen ein privates Boot zur Hilfe. Im weiteren Verlauf konnte das gekenterte Boot samt der Insassen von einem Boot der DLRG Schierstein sicher zur eigenen Wachstation verbracht werden.
🚨 63 / 2023 📅 16.08.23 – 🕖 22:57 Uhr 📍 Eichenstraße 📟 F 2 ⚠️ Brandgeruch nach Blitzeinschlag
Am späten Mittwochabend zog eine massive Unwetterfront quer über das Rhein-Main-Gebiet und sorgte für teils chaotische Zustände. Während in den Nachbarkreise sprichwörtlich “Land unter” gemeldet werden musste, wurde das Wiesbadener Stadtgebiet vergleichsweise milde getroffen. Es kam zwar zu vereinzelten Einsätzen, diese hielten sich jedoch im Vergleich zu den angrenzenden Nachbarn im überschaubaren Bereich.
Die Kostheimer Feuerwehr wurde gegen 23 Uhr zusammen mit dem Löschzug in die Eichenstraße alarmiert, da von dort Brandgeruch in einem Einfamilienhaus nach Blitzeinschlag gemeldet war. Vor Ort eingetroffen überprüfte die Feuerwehr die Elektroverteilungen sowie das angrenzende Gartengrundstück mittels einer Wärmebildkamera. Glücklicher Weise konnte weiter nichts festgestellt und somit der Feuerwehreinsatz nach kurzer Zeit wieder beendet werden.
Im Bereich Kostheim kam es, bedingt durch das Unwetter, in der Hauptstraße parallel noch zu einem Einsatz, bei dem ein umgestürzter Baum durch die Kollegen der Berufsfeuerwehr beiseite geräumt werden musste.
🚨 62 / 2023 📅 16.08.23 – 🕖 00:32 Uhr 📍 Burgstraße 📟 F 2 ⚠️ Heimrauchmelder und Brandgeruch
Auch in der Nacht nach dem stundenlangen Großeinsatz im Papierwerk, mussten die Kostheimer Feuerwehrleute ihren Schlaf unterbrechen, da gegen halb eins die Pager wegen eines Brandverdachtes in der Burgstraße ausgelöst wurden. Zusammen mit den Kollegen des Löschzuges der Feuerwache 2 steuerte man die Einsatzstelle an und begann mit der Erkundung. Festgestellt werden konnte ein ausgelöster Heimrauchmelder sowie eine leichte Verrauchung in einer Wohnung, dessen Ursache angebranntes Kochgut war. Nachdem die Räume mittels eines Lüfters belüftet und rauchfrei gemacht wurden, konnte der Einsatz wieder beendet werden.
🚨 61 / 2023 📅 14.08.23 – 🕖 20:16 Uhr 📍 Kommerzianrat-Disch-Brücke 1 📟 H GEFAHR 2 ⚠️ Einsatz mit Gefahrstoff
Am Montagabend kam es im Kostheimer Papierwerk aus noch ungeklärter Ursache zur Zersetzung eines Hilfsstoffes zur Papierproduktion. Eine massive Rauch- und Temperaturentwicklung entstand und durch das Zersetzungsprodukt Schwefeldioxid kam es auch in der angrenzenden Nachbarschaft zu einer Geruchsbelästigung.
Auch die Kostheimer Feuerwehr wurde zu diesem Einsatz hinzualarmiert, der sich bis zum frühen Morgen des Folgetages hinzog.
Während mehrere Trupps unter Atemschutz zur Erkundung und zur Brandbekämpfung eingesetzt wurden, löste die Leitstelle zur Warnung der Bevölkerung das Modulare Warnsystem (MOWAS) aus. Parallel zu den Arbeiten auf dem Werksgelände fanden in den angrenzenden Bereichen Messungen der alarmierten Messfahrzeuge statt. Neben den Messungen im örtlichen Bereich Kostheims, erfolgten im Verlauf des Einsatzes auch Messungen in unmittelbarer Nachbarschaft (Landkreis Groß-Gerau und Stadt Mainz) statt.
Neben einer Vielzahl an Wiesbadener Feuerwehren sowie Rettungseinheiten, wurden zudem auch Unterstützung durch TUIS (Transport-Unfall- und Hilfeleistungssystem) der chemischen Industrie hinzugezogen, wodurch Fachkräfte der Werkfeuerwehr BASF Ludwigshafen nach Kostheim anrückten. Weiterhin war die Werkfeuerwehr InfraServ Wiesbaden vor Ort.
Auf dem Gelände kam zudem die IuK-Gruppe als Unterstützung der Einsatzleitung sowie die Logistikgruppe zur Verpflegung der Einsatzkräfte zum Einsatz. Zeitweise befanden sich etwa 120 Einsatzkräfte an der Einsatzstelle und weitere 60 als Reserve im Bereitstellungsraum, der in unmittelbarer Nähe zum zweiten Revier eingerichtet wurde. Auch weitere Freiwillige Wehren kamen in Kostheim zum Einsatz oder besetzten die verwaisten Feuerwachen, um für Paralleleinsätze einsatzbereit zu sein.
Trotz aller Hygiene- und Vorsorgemaßnahmen wurden 13 Feuerwehrleute verletzt. Nach ihrem Einsatz in der Werkhalle klagten sie über teils schwere Reizungen der Atemwege. 12 Personen wurden zu Kontrolle und Beobachtung in umliegende Kliniken transportiert.
Für die Kostheimer Feuerwehr war der Einsatz nach dem Aufrüsten der Fahrzeuge am frühen Dienstagmorgen, nach fast 12 Stunden, beendet. Die noch laufenden Kühl- und Kontrollmaßnahmen werden nun durch die Werkfeuerwehr mit Unterstützung eines TUIS- Fachberaters ohne die öffentlichen Feuerwehr weitergeführt.
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