Aufgrund der steigenden Pegelstände an Rhein und Main bekam die Kostheimer Feuerwehr am Mittwochmittag die Vorabinformation, dass für den Nachmittag der Aufbau der Hochwasserspundwände angeordnet wurde. Schon bevor die eigentliche Alarmierung um 15 über die Pager erfolgte, war die Einsatzabteilung ebenfalls in Kenntnis gesetzt worden und man traf sich pünktlich im Feuerwehrgerätehaus. Mit insgesamt 26 Einsatzkräften baute man in den folgenden Stunden die Spundwände in der Mainpfortstraße sowie der Rosengasse auf. Während man zusätzlich einen Gerätewagen-Logistik von der Berufsfeuerwehr mit eigenem Personal besetzte, unterstützten die Wehr zudem zwei Kameraden der FF Igstadt, die für den Transport der einzelnen Spundwandteile mit ihrem Wechsellader samt Leermulde hinzualarmiert wurden.
🚨 98 / 2023 📅 11.12.23 – 🕖 08:29 Uhr 📍 Am Gückelsberg 📟 F 2 ⚠️ Rauchentwicklung
Am Montagvormittag meldete ein Passant eine festgestellte Rauchentwicklung im Bereich des Einkaufszentrums “Am Gückelsberg”. Umgehend wurden die Wehren aus Kostheim sowie Kastel zusammen mit dem Löschzug der Feuerwache 2 alarmiert. Nachdem die ersten Feuerwehrkräfte an der Einsatzstelle eintrafen, stellten sie fest, dass die Rauchentwicklung durch einen Produktionsprozess eines in dem Bereich ansässigen Unternehmens stammte. Eine Gefahr lag nicht vor, sodass der Einsatz nur wenige Minuten später wieder beendet werden konnte.
Mit einer für Kostheim völlig neuen und noch nie dagewesenen Veranstaltung, hatte sich die Kostheimer Feuerwehr ein hohes Ziel gesetzt, um mit einem gelungenen Startschuss in ihr Jubiläumsjahr zu starten. Als die Planungen hierzu Anfang des Jahres in die Detailphase mit Genehmigungsanfrage bei den Ordnungsbehörden sowie Anschreiben der potentiellen Teilnehmer überging, konnten alle Beteiligten noch nicht abschätzen, inwieweit eine solche Veranstaltung überhaupt Zuspruch in der Bevölkerung finden würde. Funkelnde Augen, strahlende Gesichter und begeistert winkende Zuschauer – das sind nun die Erinnerungen, die sich trotz des regnerischen Wetters am Ende des Abends in die Erinnerungen aller Teilnehmer der ersten Kostheimer Christmas-Fire-Truck-Parade eingebrannt haben.
Regenwetter sorgte für kurzfristige Umplanung der Vorbereitungen
Als die Organisatoren die Planungen für den zeitlichen Ablauf des Tages festlegten, war ursprünglich geplant, dass alle beteiligten Gäste ihre Fahrzeuge auf dem benachbarten Firmenparkplatz schmücken, um nach einer kleinen Stärkung mit der Parade durch Kostheim zu starten. Durch das angekündigte Regenwetter sah man sich jedoch gezwungen, das Herrichten der eigenen Fahrzeuge um zwei Stunden vorzuziehen und somit den anderen Teilnehmern die Möglichkeit zu geben, ihre Fahrzeuge in den Wagenhallen des Geräthauses – und somit im Trockenen – zu dekorieren. Während einige die Option dankend angenommen hatten, schmückten andere schon am eigenen Standort oder völlig unbekümmert im Regen.
Gegen 17 Uhr strömten immer mehr Besucher in den Bereich des Feuerwehrgerätehauses und als man nach der letzten Besprechung mit den Teilnehmern sich aufmachte, die Fahrzeuge für die Abfahrt zu besetzen, standen so viele Zuschauer an den angrenzenden Straßenrändern, wie man es sonst nur vom Fastnachtsumzug kennt.
Ursprünglich war der Verkaufsstart für den Abend nach der Parade (ausführlicher Bericht folgt) vorgesehen! Da das Wetter bekanntermaßen nicht ganz so optimal war, möchten wir nun unsere Internetseite nutzen, um eine ganz besondere Vorstellung durchzuführen.
Während in der Mainzer Fastnacht die Zugplakettscher ein fester Bestandteil sind, hat sich die Kostheimer Feuerwehr ebenfalls Gedanken gemacht, um anlässlich Ihres Jubiläum besondere Erinnerungsstücke zu erschaffen. Nach vielen Stunden kreativen Austauschs und unzähligen Gestaltungsvorschlägen möchte die Wehr nun zwei besondere und wertige Andenken anbieten.
Mit der Jubiläumsmünze konnte ein ganz besonderes Andenken oder Geschenk kreiert werden, welches auf der Vorderseite das eigens für das Fest kreierte Logo ziert. Auf der Rückseite ist unser Florian, zusammen mit dem Kostheimer Ortswappen geprägt. Die Münze hat einen Durchmesser von 45 Millimeter und kann nach Bedarf auch anschaulich in einem Schweberahmen (ebenfalls bei uns erhältlich) optisch schwebend aufgestellt werden.
Unser ebenfalls einzigartiger Ansteck-Pin ist 2 cm im Durchmesser und ziert das geprägte Jubiläumslogo. Der Pin kann mit einem kleinen Metallstift einfach an ein Kleidungsstück angesteckt werden.
Neben einem wertigen Andenken an unser 150-jähriges Jubiläum, dass auch bei Münzsammlern einen Platz in der persönlichen Sammlung finden wird, unterstützen Sie mit dem Kauf der Jubiläumsmünze oder des Jubiläumspins mit einem kleinen Anteil unser im kommenden Jahr stattfindendes Jubiläum.
Wer von uns vorab die Münze (einzel oder im Schweberahmen) oder den Ansteck-Pin erwerben möchte, möge bitte eine kurze Mail an 150jahre@feuerwehrkostheim.de schreiben oder das Kontaktformular unserer Internetseite nutzen. Wir setzen uns dann mit Ihnen in Verbindung und klären die weiteren Details.
Eine Vielzahl von Anfragen erreichten uns in den letzten Tagen, um zu erfragen, wann ungefähr die Parade an bestimmten Stellen der geplanten Route sein wird. Da wir diesbezüglich noch keine Erfahrungen haben, waren Antworten hierauf leider nicht möglich. Um aber unseren interessierten Zuschauern die Möglichkeit zu geben, zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort zu sein, ohne etwas zu verpassen, werden wir den Service einer Live-Nachverfolgung anbieten.
Sobald sich die 1. Kostheimer Christmas-Fire-Truck-Parade am Samstag gegen 17:30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Bewegung setzt, wird der jeweils aktuelle Standort der Spitze der Parade live im Internet verfolgbar sein.
Nach Aufrufen des Links gelangen Sie zur Übersichtsseite des Anbieters LocatoWeb. Hierüber ist an dem Samstag der Verlauf der Parade mit etwa 30 Sekunden Verzögerung einzusehen und nachzuverfolgen.
Erste Kostheimer Christmas-Fire-Truck-Parade startet kommenden Samstag
Die Kostheimer Feuerwehr hat die vorletzte Woche vor ihrer Auftaktveranstaltung zum Jubiläumsjahr genutzt, um die Fahrzeuge, die von der eigenen Wehr an der Parade teilnehmen sollen, zum Test zu schmücken. Lichterketten wurden angebracht, weihnachtliche Dekoration in Position gebracht und das Ergebnis kritisch überprüft – schließlich will man allen interessierten Gästen an dem Abend ein unvergessliches Erlebnis präsentieren.
Nachdem diese Woche auch die behördliche Genehmigung eingetroffen ist, steht somit der ersten Kostheimer Christmas-Fire-Truck-Parade nichts mehr im Wege. Nach derzeitigen Planungen werden insgesamt 23 Fahrzeuge von Feuerwehr, DRK und Technischem Hilfswerk durch die Straßen Kostheims fahren.
Parade wird live-verfolgbar sein
Wenn sich die Parade am Samstag – 9. Dezember 2023 – um 17:30 Uhr am Feuerwehrgerätehaus in Bewegung setzt und ihre Route durch Kostheim abfährt, können Interessierte den jeweils aktuellen Live-Standort im Internet verfolgen. Die näheren Infos hierzu werden rechtzeitig vor dem Veranstaltungstag über unsere Internetseite sowie unsere SocialMedia-Kanäle verteilt. Ziel der Parade wird das Kostheimer Mainufer sein, wo auf dem benachbarten Franz-Henz-Platz zeitgleich der Weihnachtszauber stattfindet. Nach dem Eintreffen dort, werden die Kostheimer Fahrzeuge zusammen mit weiteren Fahrzeugen auf den dortigen Parkplätzen zum Bestaunen ausgestellt werden. Selbstverständlich darf ein Erinnerungsfoto an dieses tolle Event nicht fehlen und kann nach dem Aufnehmen direkt am Stand der Feuerwehr Kostheim ausgedruckt mitgenommen werden.
🚨 97 / 2023 📅 30.11.23 – 🕖 15:24 Uhr 📍 Winterstraße 📟 R 2 ⚠️ First Responder
Als am Donnerstagmittag ein Kamerad mit dem Mannschaftswagen im Ortsgebiet wegen Besorgungen unterwegs war, wurde er als Voraushelfer (First Responder) in einem rettungsdienstlichen Einsatzes von der Leitstelle in die Winterstraße beordert. Vor Ort konnte er mit der zeitgleich eintreffenden Rettungswagenbesatzung den Patienten aufsuchen. Glücklicherweise war dieser bei Bewusstsein und in keiner lebensbedrohlichen Lage. Der Kostheimer Kamerad konnte kurz darauf seine ursprüngliche Fahrt fortsetzen.
Am Montag überquerte ein ausgedehntes Niederschlagsgebiet große Teile Deutschlands und verschonte dabei auch die Region rund um Wiesbaden nicht vor massiven Schneefällen. Schon am Nachmittag erreichten die ersten Meldungen über umgestürzte Bäume die Rettungsleitstelle und sorgte für die ersten noch vereinzelten Einsätze. Im Verlauf des frühen Abends nahmen die Notrufe bei anhaltendem und massiven Schneefall deutlich zu, sodass immer mehr Hilfskräfte alarmiert werden mussten.
Die Kostheimer Wehr wurde um kurz nach 19 Uhr alarmiert uns hatte die Aufgabe die Einsatzbereitschaft für mögliche Unwettereinsätze herzustellen. Schon kurz nachdem das Personal auf alle drei Fahrzeuge verteilt war, musste zu den ersten Einsatzstellen ausgerückt werden. Während ein Löschfahrzeug zur Sicherstellung des Grundschutzes im Bereich AKK am Feuerwehrgerätehaus in Bereitschaft verblieb, rückten das zweite Löschfahrzeug sowie das mit Spezialgerät beladene Mannschaftsfahrzeug zu insgesamt neun unterschiedlichen Einsatzstellen – vorwiegend mit nördlichen Stadtgebiet Wiesbadens aus. Dabei waren in allen Fällen umgestürzte Bäume oder Äste zu beseitigen. Teilweise mussten erst die Zufahrten zu den eigentlichen Einsatzstellen freigeschnitten werden.
Am Sonntagmorgen sorgte ein auf dem Rhein personenlos treibendes Boot kurzfristig für den Einsatz mehrerer Wasserrettungseinheiten. Auch die Kostheimer Wehr gehörte zu den alarmierten Kräften. Schon kurz nach Einsatzbeginn gelang es einem Boot der Wasserschutzpolizei, das treibende Boot zu sichern und zur Polizeistation auf der Maaraue zu schleppen. Eine weitere Überprüfung ließ vermuten, dass sich das Boot aufgrund des Hochwassers los gerissen haben muss und von der starken Strömung abgetrieben wurde. Die Rettungseinheiten von Wiesbaden, Mainz und Groß-Gerau beendeten daraufhin ihren Einsatz.
Am Donnerstagabend rückte die Kostheimer Feuerwehr zusammen mit dem Löschzug der Feuerwache 2 und den Kollegen aus Kastel in die Hauptstraße aus. Anrufer von dort meldeten einen Brandgeruch im Treppenhaus, ohne näheres lokalisieren zu können. Auch beim Eintreffen der Feuerwehrkräfte konnte ein leichter Rauchgeruch im Durchgang zum Treppenhaus festgestellt werden. Die Überprüfung des im Treppenhaus befindlichen Elektroverteilerkastens mit der Wärmebildkamera brachte jedoch keine Erkenntnisse. Nachdem auch der Keller ergebnislos überprüft war, brach man den Einsatz ab. Vermutlich hat sich durch die Wetterlage Rauch aus in der Nähe betriebenen Kaminen nach unten gedrückt und somit auch ins Gebäudeinnere.
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