… und wieder geht es zu den Pappeln ans Mainufer

Einsatz-Logo09. Juli 2019 – 13:02 Uhr
Mainufer Bruchstück
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 61 – 2019

Nachdem man schon vergangene Woche an zwei Tagen zu brennenden Pappeln an das Mainufer ausrücken musste, war dies auch am Dienstagmittag wieder erforderlich geworden. Eine aufmerksame Bürgerin registrierte gegen 13 Uhr eine leichte Rauchentwicklung in dem Bereich der alten Einsatzstellen und verständigte daraufhin die Feuerwehr. Neben Kameraden der Kostheimer Wehr rückten von der Feuerwache 2 ein Löschfahrzeug und das Tanklöschfahrzeug aus. Aufgrund der rechtzeitigen Meldung durch die Anruferin, konnte der Entstehungsbrand im Bereich der Bäume durch die Vornahme zweier D-Strahlrohre schnell gelöscht werden. Die Umstände, warum es nun wieder zu einem Brand an gleicher Stelle gekommen ist, bleiben ungeklärt.

Bootseinsatz mit schnellem Ende

Einsatz-Logo07. Juli 2019 – 16:31 Uhr
Rhein – Höhe Kaiserbrücke
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 60 – 2019

Während der Samstag nach den anstrengenden Tagen ohne Einsatz verlief, ertönte am Sonntagmittag gegen 16:30 Uhr erneut der Alarmton der Kostheimer Pager. Mit dem Einsatzstichwort „H Fluss Y“ war klar, dass es sich zur Abwechslung mal nicht um einen Brandeinsatz handelte, sondern man mit dem Boot auf dem Rhein gefragt war. Gemeldet war eine Person, die von der Kaiserbrücke zu springen drohte. Während sich die Kameraden einsatzbereit machten und das Boot anhängten, ertönte jedoch das Einsatzabbruchsignal über die Pager. Die Person konnte gesichert werden, sodass keine weitere Gefahr bestehe. Anders als die letzten Einsätze konnte man nach nur 10 Minuten wieder den Nachhauseweg antreten.

Brandnachschau an den Pappeln – Hinweis auf mögliche Brandstiftung entdeckt

Einsatz-Logo05. Juli 2019 – 21:14 Uhr
Mainufer Bruchstück
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 59 – 2019

Da man ausschließen wollte, dass eventuell übersehene Glutnester bei den am Mittag abgelöschten Pappeln erneut ein Feuer entfachen, vereinbarte man mit dem zuständigen Einsatzleiter eine Brandnachschau der Einsatzstelle am späten Abend durch die Kostheimer Feuerwehr. Die im MTF ohnehin kurz zuvor zur gemeldeten Rauchentwicklung gefahrenen Kameraden übernahmen dies und begutachteten die Brandstellen vom frühen Mittag.

Während sie an den einzelnen Brandstellen nichts feststellen konnten, bemerkten sie dennoch eine Sache, die darauf zurückschließen ließ, dass versucht wurde ein Feuer absichtlich zu legen. Nach Rücksprache mit dem Lagedienst der Berufsfeuerwehr forderte man die Polizei an, die sich die Umstände vor Ort genau anschaute und entsprechend dokumentierte.

Gegen 23 Uhr war nun auch die letzte Aktivität der Feuerwehr Kostheim an diesem arbeitsintensiven Tag abgeschlossen. Die Abteilung K11 der Kriminalpolizei hat noch in der Nacht die Ermittlungen aufgenommen.

Erneut starke Rauchentwicklung im Bereich Richtung Hochheim

Einsatz-Logo05. Juli 2019 – 21:03 Uhr
Hochheimer Straße
FF-Einheit
Einsatz 58 – 2019

Die Kostheimer Kameraden waren gerade auf der Rückfahrt von der Feuerwache 2 zum Gerätehaus, als nicht nur sie sondern auch eine Vielzahl weiterer Personen, die den Notruf anwählten, eine große Rauchentwicklung in Richtung Kostheimer Feldgemarkung bemerkten. Umgehend setzte die Leistelle wieder den Einsatzleitdienst sowie das Lösch- und die Tanklöschfahrzeuge der Berufsfeuerwehr in Marsch. Obwohl die Rauchsäule weithin sichtbar war, konnte – zumindest was die Wiesbadener Kräfte anging – kurze Zeit später Entwarnung gegeben werden. Die Ursache der Rauchsäule war ein vergleichbarer Brand wie heute Mittag, jedoch auf der anderen Mainseite, im Zuständigkeitsbereich der Feuerwehr Bischofsheim. Somit konnte zumindest dieser Einsatz nach nur kurzer Zeit und ohne weitere Anstrengung beendet werden.

Während die Kostheimer Löschfahrzeuge endgültig einrückten, übernahm das Personal des Mannschaftstransportfahrzeuges die Brandnachschau im Bereich der gelöschten Pappeln.

Großbrand auf einem Feld – Feuerwand rast auf Kleingärten zu

Einsatz-Logo05. Juli 2019 – 15:18 Uhr
Feldgemarkung zw. Kostheim und Hochheim
FF-Einheit / Alarmgruppe mit FF-Kastel
Einsatz 57 – 2019

Während die Arbeiten im Bereich des Brandes der Pappeln am Mainufer noch nicht abgeschlossen waren, wurden die Kräfte vor Ort über eingehende Notrufe, die von einer massiven Rauchentwicklung im Bereich des Feldes zwischen Kostheim und Hochheim berichteten, informiert. Da man auf Anhieb von der aktuellen Einsatzstelle nichts feststellen konnte – das Wäldchen im Bereich des Hochwasserpolders versperrte die Sicht – verließ das Kostheimer Mannschaftstransportfahrzeug zusammen mit dem ortskundigen Wehrführer sowie ein weiterer Führungsbeamter der Berufsfeuerwehr die alte Einsatzstelle um zu erkunden, was brennt und vor allem wo die neue Brandstelle war. Zu diesem Zeitpunkt war jedoch noch nicht zu erahnen, mit welcher Dramatik die nächsten Minuten ablaufen würden.

Feuerwand läuft auf Kleingartenanlage zu

Nachdem die zwei Erkunder das Feuer lokalisiert hatten – es brannte auf einem noch nicht abgeernteten Kornfeld zwischen Kostheim und Hochheim, etwa 250 Meter südlich des Käsbaches – konnte zumindest die Anfahrt für die anrückenden Einsatzkräfte vorgegeben werden. Man selbst stand östlich des Feuers in Höhe der Hochheimer Kleingartenanlage, als auch das erste Löschfahrzug aus dem Main-Taunus-Kreis, wo fast zeitnah die Alarmierung der Feuerwehrkräfte erfolgte, vor Ort eintraf. Während ein Mähdrescher versuchte dem Feuer durch mähen einer Schneise die Nahrung zu nehmen, fachte jedoch plötzlich der Wind auf und das Feuer, das zu Beginn noch in sicherer Entfernung war, breitete sich rasend schnell in Richtung der Erkunder sowie ersten Löscheinheiten aus. Eine regelrechte Feuerwand baute sich mit meterhohen Flammen auf und fraß sich in ungeahnter Schnelligkeit in Richtung Hochheim vor.

Da die Lage völlig außer Kontrolle geraten war und nicht ausgeschlossen werden konnte, dass sich das Feuer in die Kleingärten hineinfressen würde, begann man mit einer regelrechten Feuerwalze im Rücken, die Gartenbesitzer auf die drohende Gefahr aufmerksam zu machen, den Bereich nach Möglichkeit gänzlich zu evakuieren und erste Schaulustige zurückzudrängen. Trotz der sichtbaren Gefahr war das Verständnis nicht bei Allen auf Anhieb gegeben und es musste mit Nachdruck und Androhung des Eingriffs ins Aufenthaltsrecht einzelner Personen zum Entfernen aus dem Gefahrenbereich aufgefordert werden. Teilweise wurden Personen in das Kostheimer Fahrzeug eingeladen und aus der Gefahrenzone gebracht, da ein fußläufiges Entfernen nicht mehr gewährleistet werden konnte.

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Erneut brennen Bäume im Bereich des Mainufers

Einsatz-Logo05. Juli 2019 – 11:52 Uhr
Mainufer Bruchstück
FF-Einheit / Alarmgruppe mit FF-Kastel
Einsatz 56 – 2019

Der Einsatzmarathon, dem die Kostheimer Feuerwehr in den letzten Tagen regelrecht ausgesetzt war, setzte sich auch am Freitag fort. Kurz vor 12 Uhr – die standesamtliche Trauung eines Kameraden war im Begriff zu starten – gingen erneut Meldungen über einen Brand im Bereich des Maindammes, zwischen Papierwerk und Reiterhof ein. Im feinen Zwirn – nur die Einsatzkleidung darüber gezogen – machte das erste Löschfahrzeug schon praktisch mit der Alarmierung kehrt und fuhr die vom Vortag bekannte Einsatzstelle an. Zusätzlich rückte ein Löschfahrzeug zusammen mit zwei Tanklöschfahrzeugen der Berufsfeuerwehr sowie die FF Kastel mit aus.

Auch dieses Mal brannte – nur unweit der Brandstelle von Donnerstagmorgen – eine stattliche Pappel. Der Unterschied zum Vortag lag jedoch darin, dass man nun den schon geschaffenen Trampelpfad, quer durch das Brennnesselfeld, direkt nutzen konnte. Noch während man dabei war die Wasserversorgung aufzubauen, ergab die nähere Erkundung dann noch einen weiteren brennenden, schon im Unterholz liegenden Baumstamm – etwa 50 Meter weiter Mainabwärts. Man teilte die Einsatzkräfte auf und löschte beide Brände ab.

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