Feuer in Mehrfamilienhaus – Gemeinschaftsübung mit FF Dotzheim

Da eine realitätsnahe Feuerwehrausbildung an geeigneten Objekten mangels deren Verfügbarkeit nicht immer einfach umzusetzen ist, brauchten die Kostheimer Kameraden nicht lange zu überlegen, als sie von den Dotzheimer Kollegen gefragt wurden, ob sie an einer gemeinsamen Übung interessiert seien. Ohne Kenntnis über das eigentliche Übungsobjekt steuerte man zum vereinbarten Termin mit allen Fahrzeugen das Dotzheimer Gerätehaus als Sammelpunkt an.

Nach Abschluss der Vorbereitungen übergab die Übungsleitung den Fahrzeugführern den Einsatzbefehl in den Langendellschlag 103 auszurücken. Aus einem der dortigen Gebäudekomplexe des ehemaligen Simeonshauses würde dichter Rauch dringen und Menschen um Hilfe rufen. Als die ersten zwei Löschfahrzeuge beider Wehren im Dotzheimer Norden eintrafen, stellten die Gruppenführer eine Rauchentwicklung in einem der oberen Geschosse fest und mehre Personen – an Fenstern, auf Balkonen oder auf dem Dach – machten durch laute Hilferufe auf sich aufmerksam. Nach der ersten Lageerkundung beschloss man, sich in der ersten Phase vollumfänglich der Menschenrettung zu widmen. Über die Vornahme von tragbaren Leitern gelangten die vorgehenden Trupps von außen zu den betroffenen Personen um diese schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich zu retten. Parallel zur Rettung über die Leitern, die von dem Dotzheimer Gruppenführer koordiniert wurde, kümmerte sich sein Kostheimer Kamerad um das Vorgehen im Inneren des mehrstöckigen und verwinkelten Gebäudes. Mittlerweile waren weitere Kräfte beider Wehren am Übungsobjekt eingetroffen, sodass personell aus dem Vollen geschöpft werden konnte.

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Erneutes Feuer im Abbruchhaus

Einsatz-Logo13. Juli 2017 – 14:07 Uhr
Kostheimer Landstraße 21
FF-Einheit / Alarmgruppe mit FF-Kastel
Einsatz 69 – 2017

Lange waren die Einsatzkräfte noch nicht vom ehemaligen Werksgelände heruntergefahren, als man wieder dorthin ausrücken musste. Erneut kam die Meldung über ein bestätigtes Feuer von der Polizei und löste den Einsatz aus. Nachdem die Einheiten zurück waren, stelle man dieses Mal einen lodernden Brand im zweiten Stock des gleichen Gebäudes wie zuvor – jedoch im mittleren Gebäudetrakt – fest. Bedingt dadurch, dass Mittlerweile die Frei- und Verkehrsflächen auf dem Gelände als Schuttablagefläche genutzt werden, konnte man nicht direkt an die betroffene Gebäudestelle heranfahren. Der vorgehende Angriffstrupp musste somit seine Schlauchleitung komplett quer durch das leerstehende Gebäude legen um den Brandherd zu erreichen. Nachdem das Feuer gelöscht war kontrollierte man umfangreich den nun schon mehrfach von Brandstiftungen betroffenen und verwinkelten Komplex. Auch die Polizei suchte verschiedene Bereiche ab und konnte eine Person antreffen. Ob sie mit den Bränden in Verbindung steht oder nur eine der vielen Unbefugten war, die sich auf dem Gelände herumtreiben, konnte zum Zeitpunkt des Einsatzes noch nicht bestimmt werden.

Wieder lodern die Flammen im Abbruchgebäude

Einsatz-Logo13. Juli 2017 – 13:23 Uhr
Kostheimer Lanstraße 21
FF-Einheit / Alarmgruppe mit FF-Kastel
Einsatz 68 – 2017

Mit einem Abstand von nur knapp zehn Stunden lösten die Melder der Kostheimer Feuerwehrkameraden schon wieder aus. Wie gestern Abend lautete der Einsatzort das ehemalige Gelände der Firma Linde, wo von der Polizei ein Brand in einem Gebäude gemeldet wurde. Gemeinsam mit den Kollegen aus Kastel sowie dem Löschzug der Berufsfeuerwehr ging es auf das Firmengelände. Dort brannte es im gleichen Raum wie am gestrigen Abend. Diesmal loderten die Flammen aus der bisher noch nicht abgebrannten Zwischenwand. Auch bei diesem Einsatz ging ein Trupp unter Atemschutz mit einem Strahlrohr vor, um das Feuer zu löschen. Obwohl der Brand schnell gelöscht war und der Einsatz damit beendet werden konnte, sollte es nicht das letzte Mal gewesen sein, dass man an dem Donnerstag auf den Abbruch wartende Gelände ansteuern musste.

Brand im alten Verwaltungsgebäude

Einsatz-Logo12. Juli 2017 – 18:25 Uhr
Kostheimer Landstraße 21
FF-Einheit
Einsatz 66 – 2017

Am Mittwochabend bemerkte eine Passantin ein Feuer auf dem ehemaligen Linde-Gelände und meldete dies der Wiesbadener Rettungsleitstelle. Umgehend wurde die Feuerwehr Kostheim sowie der Löschzug der Feuerwache 2 alarmiert und Marsch gesetzt. Als man vor Ort eintraf war ein Kollege vom benachbarten 2. Polizeirevier schon dabei das große Einfahrtstor zu öffnen, sodass die Einsatzkräfte ungehindert auf das Gelände fahren konnten. Der Rauch führte sie entlang der Kostheimer Landstraße zum ehemaligen Verwaltungstrakt, wo wie schon beim letzten Mal ein Feuer in einem Raum im Erdgeschoss vorgefunden wurde. Die Kostheimer Wehr rüstete einen Trupp unter Atemschutz aus, der unter Vornahme eines Strahlrohres den Brand löschte. Parallel hierzu suchte man das Gebäude auf eventuelle Personen ab – traf aber niemanden an. Mit dem anschließenden Aufrüsten des Löschfahrzeuges dauerte der Einsatz etwa anderthalb Stunden. Die Kollegen der Berufsfeuerwehr mussten nicht unterstützend eingreifen und rückten vorzeitig von der Einsatzstelle ab.

Nächtliches Feuer auf dem ehemaligen Linde-Gelände

Einsatz-Logo28. Juni 2017 – 02:59 Uhr
Kostheimer Landstraße 21
FF-Einheit
Einsatz 61 – 2017

Nach einer kleinen Verschnaufphase von zwei Tagen ohne einen Einsatz, wurde die Kostheimer Feuerwehr in der Nacht auf Mittwoch gegen 3 Uhr erneut alarmiert.

Wie schon in der vergangenen Woche lautete das Einsatzziel die Werksruinen des ehemaligen Linde-Werks. Passanten haben Feuerschein in einem der Gebäude entdeckt und den Notruf gewählt. Als die Einsatzkräfte der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr sich zutritt zu dem Gelände verschafft hatten, wurden sie von den Anrufern auf dem Gelände empfangen und eingewiesen. Wieder musste das ehemalige Verwaltungsgebäude angefahren werden. Dieses Mal brannte der Holzboden im zweiten Obergeschoss.

Zwei Trupps unter Atemschutz gingen in das verwüste Gebäude vor und löschten den Brand mit einem Strahlrohr. Von außen brachte man vorsichthalber die Drehleiter in Stellung. Nach etwa einer Stunde waren die Löscharbeiten beendet und zumindest dieser Einsatz konnte abgeschlossen werden.

Noch bevor man dazu kam, die Fahrzeuge fertig aufzurüsten, erreichte schon der nächste Einsatzauftrag die Einheiten. Ein Anrufer meldete ein von der Theodor-Heuss-Brücke in den Rhein gesprungenes Pärchen.