Am Montagabend musste die Feuerwehr zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in der Eleonorenstraße ausrücken. Während der Löschzug der Feuerwache 2 keine weite Strecke zu fahren hatte, war die Anfahrt für die Kostheimer Wehr sowie den Kollegen aus Kastel etwas weiter. Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte eine verrauchte Wohnung festgestellt werden. Das kleinere Feuer im Bereich der Küche war bereits durch Anwohner gelöscht. Somit bestand für die Kräfte der Feuerwehr die Aufgabe lediglich darin, die Räume wieder vom Rauch frei zu bekommen. Vorsorglich wurden die mit dem Rauch in Kontakt gekommenen Bewohner dem ebenfalls alarmierten Rettungsdienst vorgestellt. Nach gut einer halben Stunde konnten alle Einheiten wieder einrücken.
🚨 42 / 2023 📅 21.06.23 – 🕖 15:31 Uhr 📍 Otto-Suhr-Ring 📟 F WALD 1 ⚠️ Brennt Fläche
Am Mittwochnachmittag rückte die Feuerwehr Kostheim zusammen mit den Kräften der Berufsfeuerwehr zu einem gemeldeten Flächenbrand im Bereich des Otto-Suhr-Rings aus. Beim Eintreffen stellte man den Brand einer Böschung fest, der sich über eine Gesamtfläche von circa 300 m² erstreckte.
Umgehend wurden mehrere C-Rohre aufgebaut, womit die Ausbreitung effektiv verhindert und das Feuer letztendlich gelöscht werden konnte. Insgesamt kamen drei Rohre zum Einsatz. Der Otto-Suhr-Ring war für den Verkehr während den Löscharbeiten zwischen Uthmann- und Castellumstrasse voll gesperrt.
🚨 38 / 2023 📅 10.06.23 – 🕖 01:16 Uhr 📍 Hochheimer Straße 📟 F 2 ⚠️ Feuerschein im Gebäude
In der Nacht auf Samstag alarmierte die Wiesbadener Rettungsleitstelle die Feuerwehr Kostheim sowie den Löschzug der Feuerwache 2, da ein Anrufer Feuerschein und Rauchentwicklung in einem ungenutzten Wohn- und Geschäftshaus in der Hochheimer Straße bemerkt hatte. Beim Eintreffen beider Einheiten konnte der Feuerschein in einem Raum im ersten Obergeschoss des vermeintlich leerstehendem Gebäudes bestätigt werden. Da Anfangs noch nicht ausgeschlossen werden konnte, ob sich eventuell obdachlose Personen im Inneren aufhalten, rüsteten sich zwei Trupps mit Atemschutz und einem Strahlrohr aus und gingen ins das Objekt vor. Während ein Trupp sich um die Brandbekämpfung kümmerte, suchte der zweite Trupp die restlichen Räume des Gebäudes nach Personen ab. Er wurde im Verlauf durch einen zusätzlichen Atemschutztrupp ergänzt. Parallel zum Innenangriff sowie der Absuche, brachte man die Drehleiter vorsorglich in Stellung.
Die Kostheimer Wehr wurde zusammen mit den Kollegen aus Kastel und dem Löschzug der Feuerwache 2 am frühen Donnerstagabend zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Carlowitzstraße / Kastel alarmiert. Bei Eintreffen des ersten Kostheimer Löschfahrzeuges war die Lage Bereits durch den Einsatzleitdienst erkundet und das Feuer im Dachbereich eines sich gerade in der Kernsanierung befindlichen Mehrfamilienhauses bestätigt. Umgehend bauten die Kostheimer Kameraden eine Wasserversorgung auf und beorderten einen Atemschutz-Trupp über das vorhandene Baugerüst zur Brandbekämpfung von außen. Mit dem Eintreffen der weiteren initial alarmierten Kräfte wurde eine weitere Brandbekämpfung vom Gebäudeinneren aufgebaut sowie eine Drehleiter in Stellung gebracht. Glücklicherweise befanden sich zum Einsatzpunkt keine Personen im Gebäude.
Da sich der Brand unter der Dachhaut neben der Dachgaube auch auf die angrenzende Dachfläche ausgebreitet hatte, waren umfangreiche Löschmaßnahmen notwendig. Neben einer weiteren Drehleiter wurden im Zuge des Einsatzes auch zur Kräfteunterstützung noch drei weitere Freiwillige Feuerwehren – aus Biebrich, Schierstein und Erbenheim – nachalarmiert. Durch den Umstand, dass die Lösch- und Nachlöscharbeiten überwiegend unter Atemschutz durchgeführt werden mussten, kam der Abrollbehälter Atemschutz an die Einsatzstelle, um genügend Nachschub an Geräten für die einzusetzenden Trupps gewährleisten zu können.
Kurz nach Auslösen der Wachbesetzung durch die Kostheimer Feuerwehr am Mittwochvormittag, wurde die Wehr zu einer Brandnachschau bei einem gelöschten Feuer alarmiert. Da sich die Einsatzstelle in der Kostheimer Waldhofstraße befand, war die Anfahrt verhältnismäßig kurz. Vor Ort angekommen, wurde man vom betroffenen Bewohner in Empfang genommen. Bei der Erkundung konnte zum Glück kein offenes Feuer mehr festgestellt werden, lediglich die Räume wiesen eine leichte Verrauchung auf. Nach Rücksprache mit dem Mieter geriet heißes Fett in einer Pfanne in Brand. Der Versuch, das Feuer zu löschen führte sodann zu einer sogenannten Fettexplosion, die glücklicher Weise zu keinem Folgebrand führte. Durch die Stichflamme verletzte sich der Mieter jedoch, worauf er dem ebenfalls alarmierten Rettungsdienst vorgestellt wurde. Nach der Belüftung der Räumlichkeiten konnte der Einsatz für die Feuerwehr beendet werden.
Die Feuerwehr rät dringend, in Fällen, in denen Fett oder Öl beim Kochen in Brand gerät, niemals Wasser in den Topf oder die Pfanne zu gießen. Dies führt zu der oben genannten Fettexplosion und kann neben einer massiven Ausbreitung des Brandes auch zu schwersten Verletzungen führen. Am sichersten ist es, direkt den Notruf zu wählen und maximal den Topf oder die Pfanne mit einem Deckel versuchen zu verschließen.
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