Rheinschwimmer verliert kurzzeitig die Kontrolle – zweite Suchaktion innerhalb kürzester Zeit

Einsatz-Logo12. Juni 2017 – 19:37 Uhr
Rhein – Unterhalb TH-Brücke
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 46 – 2017

Die Kameraden aus Kostheim waren gerade noch dabei, das Boot vom Einsatz auf dem Rhein wieder einsatzklar zu machen, als die nächste Meldung über einen im Rhein verunglückten Schwimmer in der Rettungsleitstelle einging. Somit löste der Einsatzbearbeiter gegen 19:40 Uhr erneut das Wasserrettungskonzept aus und beorderte die Kräfte zum zweiten Mal an diesem Tag auf den Rhein unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke. In dem dortigen Seitenarm soll ein Schwimmer gesehen worden sein, der plötzlich von der Wasseroberfläche verschwand. Auch bei diesem Einsatz bekamen die Kameraden aus Kostheim wieder die Aufgabe einen Beobachtungspunkt am Kasteler Rheinufer anzufahren. Noch während die Mehrzahl der Boote auf der Anfahrt waren, konnte im Uferbereich der Eleonorenstraße der Schwimmer angetroffen werden, der den Einsatz auslöste. Er berichte von einem plötzlich eintretenden Wadenkrampf, der kurzzeitig dazu führte dass er sich über Wasser halten konnte. Bevor jedoch schlimmeres passieren konnte, rettete er sich aus eigener Kraft ans Ufer. Nachdem der Einsatzleiter abgeklärt hatte, dass nicht noch an anderer Stelle Hilfe nötig gewesen wäre, konnte auch dieser Einsatz abgebrochen werden.

Gummipuppe löst Großeinsatz auf dem Rhein aus

Einsatz-Logo12. Juni 2017 – 18:34 Uhr
Rhein – Unterhalb TH-Brücke
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 45 – 2017

Am Montagabend gegen 18:30 Uhr wurde die Kostheimer Feuerwehr zusammen mit den übrigen Einheiten des Wasserrettungskonzeptes beider Landeshauptstädte aufgrund einer im Rhein treibenden Person alarmiert. Da zum Zeitpunkt der Alarmierung der Vorstand im Gerätehaus tagte, konnte schon nach kürzester Zeit zur Slipanlage am Weinprobierstand ausgerückt werden. Nachdem das Boot zu Wasser gelassen war bekamen jeweils das Mannschafts- und Löschfahrzeug der Kostheimer zusätzlich noch je einen Beobachtungspunkt im angegebenen Bereich unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke zugewiesen. Zusätzlich zu den Kräften auf dem Wasser und an Land unterstützen ein Polizeihubscharuber sowie der Christoph 77 die Suche aus der Luft. Nach etwa einer halben Stunde konnte die vermeintliche Person an einem Steiger auf der Mainzer Seite aufgefunden werden – es war eine aufgeblasene Gummipuppe. Nach dem Fund konnte der Einsatz abgerochen werden – es sollte nicht die letzte Suche auf dem Rhein am gleichen Abend gewesen sein.

Taxi überfährt Verkehrsinsel

Einsatz-Logo11. Juni 2017 – 03:25 Uhr
Hochheimer Straße
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 44 – 2017

Auf der Rückfahrt von dem Einsatz des brennenden Verteilerkastens im Oberen Sampelweg, kam ein Löschfahrzeug der Kostheimer Wehr an einem erst kurz zuvor geschehenen Alleinunfall vorbei. Ein aus Hochheim kommender Taxifahrer geriet auf der Hochheimer Straße in Höhe der Kommerzienrat-Disch-Brücke nach links von der Fahrbahn ab und überfuhr hierbei die im Aplelbereich befestigte Verkehrsinsel. Da das Fahrzeug auf der Gegenfahrbahn erst zum Stehen gekommen war, sicherten die Kostheimer Feuerwehrleute die Unfallstelle ab und streuten zudem noch vom PKW auslaufende Betriebsstoffe ab, sodass diese nicht in den Kanal gelangen konnten. Nach Eintreffen der Polizei übernahm diese die Einsatzstelle und die Kameraden aus Kostheim konnten ihre Rückfahrt fortsetzen.

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Brand eines Verteilerkastens

Einsatz-Logo11. Juni 2017 – 03:05 Uhr
Oberer Sampelweg
FF-Einheit
Einsatz 43 – 2017

Zu einem gemeldeten Brand einer Trafostation wurde in der Nacht auf Sonntag die Kostheimer Feuerwehr zusammen mit der Berufsfeuerwehr alarmiert. Kurz nach 3 Uhr steuerten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle im Oberen Sampelweg an. Die kurze Suche führte dann zu einem brennenden Verteilerkasten. Ebenfalls in Brand geraten waren ein direkt am Kasten angrenzender Stohzaun sowie Teile der Begrünung. Nachdem das Feuer gelöscht war wurde zusätzlich noch der Energieversorger angefordert um den Verteilerkasten wieder zu verschließen und den Schaden zu begutachten. Zu möglichen Ausfällen der Stromversorgung durch den Brand, konnten zum Zeitpunkt des Einsatzes keine Angaben gemacht werden.

Für die Kameraden eines Löschfahrzeuges der Kostheimer Wehr verzögerte sich jedoch das Einsatzende, da sie auf der Rückfahrt ins Gerätehaus in Höhe der Kommerzienrat-Disch-Brücke auf einen Alleinunfall eines Taxis getroffen waren und dort neben der Absicherung der Unfallstelle auch auslaufende Betriebsstoffe aufnahmen.

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Kostheimer Wehr blickt auf einen erfolgreichen “Tag der offenen Tür” zurück

Bei herrlichem Frühsommerwetter veranstaltete die Kostheimer Feuerwehr in diesem Jahr an Christi Himmelfahrt wieder ihren Tag der offenen Tür. Pünktlich um 10 Uhr waren alle Vorbereitungen abgeschlossen und die ersten Besucher trafen ein. Im Bereich der Fahrzeugausstellung konnten nicht nur die eigenen Fahrzeuge samt Boot sondern auch weitere Einsatzfahrzeuge bestaunt werden. Das Highlight neben einem Hilfeleistungslöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg und einer Drehleiter der Wiesbadener Berufsfeuerwehr war ohne Zweifel das fast 13 Meter lange „Universallöschfahrzug (ULF)“ der Werkfeuerwehr InfraServ Höchst.

Doch nicht nur die Technik stand an diesem Tag im Vordergrund. Unter dem Motto „Feuerwehr zum Anfassen“ konnten Besucher die Feuerschutzkleidung anziehen, mit dem Strahlrohr spritzen oder diverse Ausrüstungsgegenstände wie Atemschutzgeräte in die Hand nehmen. Nicht wenige waren über die Gewichte erstaunt, die von jedem einzelnen Feuerwehrmann (oder Feuerwehrfrau) im Einsatzfall zu tragen sind. Ein weiterer Erfahrungswert war bei vielen Besuchern auch die gerade in den Sommermonaten nicht gerade angenehm zu tragende Feuerschutzkleidung. Der auf der einen Seite wichtige Schutz vor Feuer und Hitze im Zuge bei einer Brandbekämpfung stellt andererseits besonders an wärmeren Tagen eine enorme Belastung für den Träger dar.

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