Feuer am alten Linde-Werk

Einsatz-Logo22. November 2017 – 13:17 Uhr
Kostheimer Landstraße
FF-Einheit / Alarmgruppe mit FF-Kastel
Einsatz 101 – 2017

Foto: S. Gugel

Zu einem Feuer im Bereich des ehemaligen Linde-Werks wurde die Kostheimer Feuerwehr am Mittwochmittag zusammen mit der FF Kastel sowie der Berufsfeuerwehr alarmiert. Anrufer meldeten im Bereich der benachbarten Brücke eine starke Rauchentwicklung. Beim Eintreffen an der Einsatzstelle fanden die Einsatzkräfte im Bereich eines alten Werkszugangs, der sich direkt unter der Brücke befand, einen brennenden Anbau vor. Ein mit Atemschutz ausgerüsteter Trupp löschte das Feuer im Inneren des wohl ursprünglich einmal als Pförtnerhäuschen genutzten Gebäudeteils unter Vornahme eines Strahlrohres. Durch die unkritische Lage des Anbaus, in dem Unrat brannte, konnte sich das Feuer nicht weiter ausweiten. Nach etwa einer Stunde war der Einsatz beendet.

PKW geht auf der Autobahn in Flammen auf

Einsatz-Logo01. November 2017 – 16:03 Uhr
BAB 671 – Kastel Richtung Wiesbaden
Einzelfahrzeugalarmierung / Alarmgruppe mit FF-Kastel
Einsatz 95 – 2017

Zu einem PKW-Brand auf der Autobahn 671 zwischen der Anschlussstelle Mainz-Kastel und Mainzer Straße sorgte am Mittwochnachmittag für einen Einsatz der Kostheimer Feuerwehr. Auf der Anfahrt war die Rauchwolke schon von weitem sichtbar. Als man an der Einsatzstelle eintraf, hatten die Kollegen der Berufsfeuerwehr mit dem Großtanklöschfahrzeug bereits mit den Löscharbeiten begonnen. Ein Mann unter Atemschutz konnte mit einem Schnellangriffsstrahlrohr das Feuer schnell eindämmen und letztendlich löschen. Die Kostheimer Kameraden übernahmen die Absicherung der Einsatzstelle. Bis das ausgebrannte Fahrzeug vom Abschleppdienst aufgenommen werden konnte, musste die rechte Fahrspur in Richtung Wiesbaden gesperrt werden.

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Gemeldeter Küchenbrand im Mehrfamilienhaus

Einsatz-Logo01. September 2017 – 15:56 Uhr
Am Königsfloß 14
FF-Einheit / Alarmgruppe mit FF-Kastel
Einsatz 85 – 2017

Wegen eines gemeldeten Küchenbrandes im Königfloß alarmierte die Leitstelle am Freitagnachmittag die Alarmgruppe der Wehre Kostheim und Kastel sowie einen Löschzug der Berufsfeuerwehr. Da zusätzlich auch davon ausgegangen werden musste, dass mehrere Personen in Gefahr waren, wurden parallel hierzu auch noch zwei Rettungswagen und ein Notarzt in Marsch gesetzt. Nachdem die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, suchte man die betroffene Wohnung im vierten Obergeschoss auf und wurde schnell fündig. Zwar war das Feuer schon gelöscht – es brannte in einer Dunstabzugshaube – die Räume waren jedoch noch leicht verraucht. Vorsorglich übergab die Feuerwehr dem Rettungsdienst zur Kontrolle die Personen, die sich zum Zeitpunkt des Ereignisses in der Wohnung aufhielten. Durch die Vornahme eines Lüfters sorgte man für die Rauchfreiheit in den Mieträumen, sodass hiervon keine Gefahr mehr ausgehen konnte. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach etwa einer halben Stunde beendet.

Brennende Mülltonnen an der Turnhalle der Carlo-Mierendorff-Schule

Einsatz-Logo21. August 2017 – 02:43 Uhr
Herrenstraße 73
FF-Einheit
Einsatz 82 – 2017

In der Nacht auf Montag liefen innerhalb kürzester Zeit eine Vielzahl von Notrufen in der Rettungsleitstelle ein, die über brennende Mülltonnen in der Herrenstraße – direkt neben der Turnhalle der Carlo-Mierendorff-Schule – berichteten. Umgehend alarmierte der Einsatzbearbeiter die Kostheimer Feuerwehr sowie den Löschzug der Berufsfeuerwehr.

Bedingt durch die Ortskenntnis der örtlichen Feuerwehr steuerte das erste Löschfahrzeug die Einsatzstelle über den frei befahrbaren „Kostheimer Ring“ sowie die Münchhofstraße an und traf somit kurze Zeit später an der Schule ein. Zu diesem Zeitpunkt loderten die Flammen schon Meterhoch in den Himmel, sodass nachvollziehbar war, warum Anrufer auch von dem Brand der Turnhalle sprachen.

Durch die Vornahme eines Schnellangriffrohres durch einen Trupp unter Atemschutz konnte das Feuer zügig eingedämmt werden. Es brannten mehrere Großraummülltonnen, die direkt an der Wand der zur Turnhalle angrenzenden Umkleideräume abgestellt waren. Durch die enorme Hitzeentwicklung platzte der Putz von der Wand und die Dachrinne schmolz weg. Glücklicherweise konnte durch das schnelle Eingreifen verhindert werden, dass sich das Feuer in das Flachdach ausbreiten konnte. Für die Kontrolle des Daches brachte man neben einer tragbaren Leiter auch die Drehleiter in Stellung. Mit einer Wärmebildkamera überprüfte man die dem Feuer ausgesetzten Bauteile, sodass man ein Fortlaufen des Feuers ausschließen konnte. Bei der Überprüfung des Innenbereiches der Turnhalle stellte man eine leichte Verrauchung fest, die aber durch die Inbetriebnahme eines Hochleistungslüfters ebenfalls rasch beseitigen konnte.

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Feuer in Mehrfamilienhaus – Gemeinschaftsübung mit FF Dotzheim

Da eine realitätsnahe Feuerwehrausbildung an geeigneten Objekten mangels deren Verfügbarkeit nicht immer einfach umzusetzen ist, brauchten die Kostheimer Kameraden nicht lange zu überlegen, als sie von den Dotzheimer Kollegen gefragt wurden, ob sie an einer gemeinsamen Übung interessiert seien. Ohne Kenntnis über das eigentliche Übungsobjekt steuerte man zum vereinbarten Termin mit allen Fahrzeugen das Dotzheimer Gerätehaus als Sammelpunkt an.

Nach Abschluss der Vorbereitungen übergab die Übungsleitung den Fahrzeugführern den Einsatzbefehl in den Langendellschlag 103 auszurücken. Aus einem der dortigen Gebäudekomplexe des ehemaligen Simeonshauses würde dichter Rauch dringen und Menschen um Hilfe rufen. Als die ersten zwei Löschfahrzeuge beider Wehren im Dotzheimer Norden eintrafen, stellten die Gruppenführer eine Rauchentwicklung in einem der oberen Geschosse fest und mehre Personen – an Fenstern, auf Balkonen oder auf dem Dach – machten durch laute Hilferufe auf sich aufmerksam. Nach der ersten Lageerkundung beschloss man, sich in der ersten Phase vollumfänglich der Menschenrettung zu widmen. Über die Vornahme von tragbaren Leitern gelangten die vorgehenden Trupps von außen zu den betroffenen Personen um diese schnellstmöglich aus dem Gefahrenbereich zu retten. Parallel zur Rettung über die Leitern, die von dem Dotzheimer Gruppenführer koordiniert wurde, kümmerte sich sein Kostheimer Kamerad um das Vorgehen im Inneren des mehrstöckigen und verwinkelten Gebäudes. Mittlerweile waren weitere Kräfte beider Wehren am Übungsobjekt eingetroffen, sodass personell aus dem Vollen geschöpft werden konnte.

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