Brennender Bahndamm auf 30m²

Einsatz-Logo30. Juni 2018 – 15:46 Uhr
An der Taunusbahn
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 61 – 2018

Auch am fünften Tag in Folge blieben die digitalen Alarmempfänger der Kostheimer Wehr nicht still.  Die Zentrale Leitstelle in Wiesbaden löste kurz vor 16 Uhr aus, da ein Feuer am Bahndamm parallel zum Kleintierzuchtverein gemeldet wurde. Während man die Erkundung noch über das Gelände des Kleintierzuchtvereins durchführen konnte, entschloss sich der Einsatzleiter den Löschangriff über das benachbarte Gelände des Kostheimer Turnvereins aufzubauen. Hierzu steuerte das Kostheimer LF den Parkplatz des TVK an und man verlegte von dort aus eine 50 Meter lange Schlauchleitung um die Löscharbeiten vorzunehmen. Vor dem Eintreffen der Feuerwehr versuchten Mitglieder des Zuchtvereins schon mit gefüllten Wassereimern das Feuer etwas einzudämmen. Es brannte der aus Hecken und Unkraut bestehende Bahndamm auf einer Fläche von etwa 30 Quadratmetern.

Nach knapp einer Stunde waren die Arbeiten beendet und man konnte wieder einrücken. Die ebenfalls alarmierten Kollegen der Berufsfeuerwehr mussten nicht unterstützend tätig werden. Zu Beginn des Einsatzes war der Streckenabschnitt vorsichthalber gesperrt worden, die Sperrung konnte jedoch noch während den Löscharbeiten wieder aufgehoben werden.

 

Feuer in einer Maisonettenwohnung

Einsatz-Logo25. Mai 2018 – 10:38 Uhr
Flößerweg
FF-Einheit / Alarmgruppe mit FF-Kastel
Einsatz 45 – 2018

Ein Wohnungsbrand in der Kasteler Flößerweg sorgte am Freitagvormittag für einen umfangreichen Feuerwehreinsatz. Über Notruf erreichten Meldungen die Rettungsleitstelle, die über eine starke Rauchentwicklung aus den geöffneten Fenstern einer Wohnung im dritten Obergeschoss berichteten.

Neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr waren auch die Freiwilligen Wehren Kostheim sowie Kastel alarmiert und steuerten die Einsatzstelle im Kasteler Osten an. Nach dem Eintreffen kamen insgesamt zwei Trupps unter Atemschutz mit je einem Strahlrohr zum Einsatz, um neben dem Löschen des Brandes auch die Maisonettenwohnung, die sich über zwei Stockwerke erstreckte, nach Personen abzusuchen. Zusätzlich kamen auch Wärmebildkameras zum Einsatz und es wurde die Drehleiter in Stellung gebracht. Obwohl das eigentliche Feuer in der Wohnung schnell gelöscht werden konnte, mussten noch umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt und der Rest vom Gebäude rauchfrei gemacht werden.

Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und das eingesetzte Material konnte zurückgebaut werden. Die Ursache des Brandes, der im Bereich der Küche wütete und der die Wohnung stark in Mitleidenschaft gezogen hatte, konnte zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht bestimmt werden. Verletzt wurde niemand.

Nadelbaum im Mühlweg geht in Flammen auf

Einsatz-Logo06. Mai 2018 – 22:13 Uhr
Mühlweg
FF-Einheit
Einsatz 40 – 2018

Ein brennender Baum in unmittelbarer Nähe eines Gebäudes sorgte am Sonntagabend einen Einsatz für die Kostheimer Feuerwehr aus. Zusammen mit dem Löschzug der Berufsfeuerwehr steuerte man die Einsatzstelle im außerörtlich gelegenen Mühlweg an. Beim Eintreffen der ersten Kräfte, war das Feuer bereits weitestgehend durch die fleißige Zuhilfenahme der Nachbarschaft eines Gartenschlauches gelöscht. In Flammen aufgegangen war ein Nadelbaum, der zudem neben einer Gartenhütte aus Holz stand. Durch die Vornahme eines Strahlrohres unternahm man Nachlöscharbeiten und kühlte das angrenzende Gartenhaus. Das benachbarte Wohnhaus wurde auf eine mögliche Verrauchung kontrolliert, die aber nicht festgestellt werden konnte. Die Kollegen der Berufsfeuerwehr mussten nicht unterstützend tätig werden und übergaben die Einsatzstelle an die Kostheimer Wehr. Der Einsatz war nach etwa einer Stunde beendet.

Gestrüpp und Unterholz brennen am alten Kasteler Güterbahnhof

Einsatz-Logo04. Mai 2018 – 17:05 Uhr
Bereich Bahnhof Kastel
FF-Einheit / Alarmgruppe mit FF-Kastel
Einsatz 39 – 2018

Mehrere Notrufe erreichten am Freitagnachmittag die Wiesbadener Rettungsleistelle und berichteten von einer größeren Rauchentwicklung im Bereich hinter dem Kasteler Bahnhof.

Umgehend wurden neben der Alarmgruppe der Wehren aus Kostheim und Kastel auch der Löschzug der Berufsfeuerwehr alarmiert. Auf der Anfahrt zur Einsatzstelle konnten die Einsatzkräfte die gemeldete Rauchentwicklung schon bestätigen, mussten aber noch eine geeignete Zufahrt zur Brandstelle ausfindig machen. Als Bereitstellungsraum diente der große Parkplatz auf der Rückseite des Bahnhofs. Das Feuer – es brannten etwa 1000 Quadratmeter Unterholz, Gestrüpp sowie Unrat – loderte auf einer schwer zugänglichen Fläche des ehemaligen Güterbahnhofes zwischen Bahnlinie und des Rheinseitenarms. Da Anfangs eine ausreichende Wasserversorgung noch nicht gesichert war, beorderte der Einsatzleiter vorsorglich die beiden neuen Tanklöschfahrzeuge sowie das Großtanklöschfahrzeug an die Einsatzstelle.

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Nächtlicher Mülltonnenbrand in der Siedlung – Parkmentalität auffällig schlecht

Einsatz-Logo14. April 2018 – 00:12 Uhr
Salzburger Straße
FF-Einheit
Einsatz 34 – 2018

Kurz nach Mitternacht erreichten Meldungen die Rettungsleitstelle, dass in der Grazer Straße mehrere Mülltonnen brennen würden. Da diese zudem noch in der Nähe der Hauswand abgestellt sein sollten, wurde umgehend der Alarm für die Kostheimer Feuerwehr sowie den Löschzug der Berufsfeuerwehr ausgelöst. Als man an der Einsatzstelle in der Siedlung eintraf, konnte zum Glück die mögliche Gefährdung als nicht mehr so hoch festgestellt werden. Zwar brannte eine Großraummülltonne innerhalb eines eingezäunten Sammelplatzes, der Abstand zur nächsten Hauswand war jedoch groß genug, dass eine Brandausbreitung nicht stattgefunden hatte. Durch die Kollegen der Berufsfeuerwehr wurde das Feuer durch die Vornahme eines Strahlrohres gelöscht. Die Kostheimer Kräfte, die mit zwei Löschfahrzeugen ausgerückt war, musste nicht mehr unterstützend eingreifen und konnte ebenfalls wie die Drehleiter und der Einsatzleitdienst zeitnah wieder einrücken.

Teilweise kritische Parksituation
Bei diesem Einsatz fiel besonders den Kostheimer Wehrleuten erneut die teilweise haarsträubende Parksituation in den engen Straßen der Siedlung auf. Fahrzeuge werden bis in den Kreuzungsbereich hinein abgestellt, die Mindestdurchfahrbreite von 3,05 Metern wird nicht beachtet oder größere Transporter werden auf Parkflächen für PKW abgestellt, sodass es auch hierdurch zu Behinderungen kommt.
Um im Einsatzfall zügig helfen zu können, ist vorausgesetzt, dass die Kräfte ohne Zeitverzögerung am Einsatzort eintreffen. Die aktuelle Parkmentalität – nicht nur in der Siedlung, sondern auch im alten Ortskern – lassen dies aber unter Umständen nicht zu. Dies führt, je nach Lage und Situation, im schlimmsten Fall zur Gefährdung von Menschenleben.

Die Feuerwehr appelliert aus diesem Grund nochmals eindringlich an jeden Fahrzeugführer, beim Abstellen seines Fahrzeugs ein besonderes Augenmerk an den Tag zu legen und aus gutem Grund verbotene Bereiche zu meiden.