🚨 58 / 2023 📅 09.08.23 – 🕖 16:37 Uhr 📍 Bischofsheimer Straße 📟 F 2 ⚠️ Brandverdacht
Ein ausgelöster Heimrauchmelder in Verbindung mit Brandgeruch sorgte am Mittwochnachmittag für einen Einsatz der Feuerwehr in der Bischofsheimer Straße. Nach Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges der Kostheimer Wehr wurde der Fahrzeugführer bereits vom Bewohner in Empfang genommen. Bei der Überprüfung konnte festgestellt werden, dass es sich nicht um ein offenes Feuer, sondern um eine zu heiß gewordene und mit Öl bedeckte Pfanne handelte. Die Küche wurde vorsorglich mit der Wärmebildkamera überprüft und die Wohnung quer gelüftet. Die ebenfalls angerückten Kräfte der Kollegen aus Kastel sowie des Löschzuges der Berufsfeuerwehr mussten nicht unterstützend tätig werden.
Parallel zu einem ohnehin kräfteintensiven Flächenbrand im Wiesbadener Südosten, kam es am Dienstagnachmittag zu einem Wohnungsbrand in der Anton-Zeeh-Straße. Neben der Drehleiter der Wache 2 sowie dem Einsatzleitdienst von der Innenstadtwache rückten auch die Freiwilligen Wehren Delkenheim, Bierstadt, Kastel und Kostheim zum gemeldeten Einsatzort aus. Vor Ort eingetroffen drang dichter Rauch aus der Wohnung im ersten Obergeschoss, sodass die Brandbekämpfung unmittelbar eingeleitet wurde. Da Anfangs noch unklar war, ob sich noch Bewohner in dem Gebäude aufhielten, lag der Fokus des Innenangriffs in der ersten Phase bei der Suche nach Personen. Dies wurde von zwei Trupps unter Atemschutz sowie jeweils einem C-Rohr durchgeführt. Zeitgleich brachte man die Drehleiter in Stellung und beorderte einen weiteren Trupp unter Atemschutz zur Brandbekämpfung von außen eingesetzt. Die in Vollbrand stehende Wohnung konnte somit schnell gelöscht werden.
Am Montagabend musste die Feuerwehr zu einem gemeldeten Wohnungsbrand in der Eleonorenstraße ausrücken. Während der Löschzug der Feuerwache 2 keine weite Strecke zu fahren hatte, war die Anfahrt für die Kostheimer Wehr sowie den Kollegen aus Kastel etwas weiter. Beim Eintreffen der ersten Kräfte konnte eine verrauchte Wohnung festgestellt werden. Das kleinere Feuer im Bereich der Küche war bereits durch Anwohner gelöscht. Somit bestand für die Kräfte der Feuerwehr die Aufgabe lediglich darin, die Räume wieder vom Rauch frei zu bekommen. Vorsorglich wurden die mit dem Rauch in Kontakt gekommenen Bewohner dem ebenfalls alarmierten Rettungsdienst vorgestellt. Nach gut einer halben Stunde konnten alle Einheiten wieder einrücken.
Eine gemeldete Rauchentwicklung im Bereich des Rheinufers in Kastel sorgte am Montagnachmittag für einen Einsatz der Feuerwehren Kostheim und Kastel sowie Kräfte der Feuerwache 2. Da Anfangs die genaue Einsatzstelle nicht bekannt war und zwei unterschiedliche Meldungen vorlagen, beorderte die Leitstelle beide Freiwilligen Wehren auf die Landspitze der Maaraue, um den dortigen Bereich rund um den Fußgängerüberweg zu kontrollieren. Diese Überprüfung verlief aber negativ. Fündig wurden die hauptamtlichen Kollegen, die vom Kasteler Bahnhof aus den angegebenen Bereich angefahren hatten. Es konnte ein Kleinbrand im Umfeld des dortigen Grillplatzes lokalisiert und gelöscht werden.
Die Kostheimer Wehr wurde zusammen mit den Kollegen aus Kastel und dem Löschzug der Feuerwache 2 am frühen Donnerstagabend zu einem gemeldeten Dachstuhlbrand in die Carlowitzstraße / Kastel alarmiert. Bei Eintreffen des ersten Kostheimer Löschfahrzeuges war die Lage Bereits durch den Einsatzleitdienst erkundet und das Feuer im Dachbereich eines sich gerade in der Kernsanierung befindlichen Mehrfamilienhauses bestätigt. Umgehend bauten die Kostheimer Kameraden eine Wasserversorgung auf und beorderten einen Atemschutz-Trupp über das vorhandene Baugerüst zur Brandbekämpfung von außen. Mit dem Eintreffen der weiteren initial alarmierten Kräfte wurde eine weitere Brandbekämpfung vom Gebäudeinneren aufgebaut sowie eine Drehleiter in Stellung gebracht. Glücklicherweise befanden sich zum Einsatzpunkt keine Personen im Gebäude.
Da sich der Brand unter der Dachhaut neben der Dachgaube auch auf die angrenzende Dachfläche ausgebreitet hatte, waren umfangreiche Löschmaßnahmen notwendig. Neben einer weiteren Drehleiter wurden im Zuge des Einsatzes auch zur Kräfteunterstützung noch drei weitere Freiwillige Feuerwehren – aus Biebrich, Schierstein und Erbenheim – nachalarmiert. Durch den Umstand, dass die Lösch- und Nachlöscharbeiten überwiegend unter Atemschutz durchgeführt werden mussten, kam der Abrollbehälter Atemschutz an die Einsatzstelle, um genügend Nachschub an Geräten für die einzusetzenden Trupps gewährleisten zu können.
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