Person von der TH-Brücke in den Rhein gesprungen

Einsatz-Logo02. August 2017 – 20:01 Uhr
Rhein – TH-Brücke
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 76 – 2017

Schon einen Tag nach dem zeitaufwändigen Unwettereinsatz lösten am  Mittwochabend erneut die Melder der Kostheimer Feuerwehr aus. Durch die Meldung, eine Person wäre von der Theodor-Heuss-Brücke in den Rhein gesprungen, alarmierten beide Städte die nach Wasserrettungskonzept vorgesehenen Einheiten.
Als die Kostheimer Kameraden gerade dabei waren, ihr Rettungsboot an der Schwanenbucht zu Wasser zu lassen, wurde der Einsatz abgebrochen. Über die Berufsfeuerwehr Mainz kam die Information, dass die Person wohl behalten am Mainzer Ufer wieder an Land gegangen sei.
Die Umstände über den vollzogenen Sprung ins kühle, aber gefährliche Nass sind nicht bekannt.

Schweres Unwetter zieht über Wiesbaden – große Schäden

Einsatz-Logo01. August 2017 – 02:50 Uhr
Stadtgebiet
FF-Einheit
Einsatz 73 bis 75 – 2017

Eine schweres Unwetter, dass mit Gewitter, Sturm und Regen in der Nacht auf Dienstag über Wiesbaden hinweg zog, richtete erhebliche Schäden an. Überwiegend handelte es sich um Ast- oder Baumbrüche, die von der Feuerwehr abgearbeitet werden mussten aber auch Stromausfälle in einigen Vororten waren zu beklagen. Besonders schwer getroffen hatte es den Bereich der Aarstraße sowie der Platter Straße. Hier ging über viele Stunden nichts mehr – zumindest kein regulärer Fahrzeugverkehr. Doch insgesamt mussten über das ganze Stadtgebiet verteilt Einsatzaufträge abgearbeitet werden. Um dies zu bewältigen, waren gegen kurz vor 3 Uhr nach und nach alle Freiwilligen Feuerwehren zur Unterstützung der Berufsfeuerwehr alarmiert worden. Um die Vielzahl der eingehenden Einsätze geordnet kordieren zu können, war das Leitstellenpersonal durch die IuK-Unterstützungsgruppe, die ebenfalls aus Kameraden der Freiwilligen Wehren besteht, verstärkt worden.

Umgestürtzter Baum auf der A671 gemeldet – 03:40 Uhr
Die Kostheimer Feuerwehr war unter den ersten Einheiten, die kurz nach Aufzug des Gewitters alarmiert wurden. Nach einer kurzen Bereitstellungszeit am Gerätehaus musste man auf die A 671 ausrücken, da dort ein Querliegender Baum gemeldet war. Mit Löschfahrzeug und Mannschaftswagen kontrollierte man den Autobahnabschnitt vom Amöneburger Kreisel bis nach Gustavsburg. Da weder auf der Hauptfahrbahn noch in den Ab- und Auffahrten etwas vorgefunden werden konnte, war man für den nächsten Einsatz abrufbar.

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Gemeldeter Schiffsbrand auf dem Rhein

Einsatz-Logo29. Juli 2017 – 23:22 Uhr
Rhein – TH-Brücke
FF-Einheit
Einsatz 72 – 2017

Für große Aufregung sorgten am späten Samstagabend Notrufe, die kurz nach dem Abbrennen des Feuerwehrwerks im Rahmen der Veranstaltung „Mainzer Sommerlichter“ von einem vermeintlich brennenden Schiff im Bereich der Theodor-Heuss-Brücke berichteten. Aufgrund der Vielzahl der Notrufe mussten die Einsatzbearbeiter zuerst vom Schlimmsten ausgehen und alarmierten daraufhin eine Vielzahl an Kräften unter dem Einsatzstickwort „Schiffsbrand Groß“. Auch auf Mainzer Seite wurden umgehend die Rettungskräfte in Marsch gesetzt.
Neben den Feuerwehrkräften, die sich im Rahmen des Brandsicherheitsdienstes ohnehin am Kasteler Rheinufer in Bereitschaft befanden, setzen sich zusätzlich noch Kräfte von allen drei Feuerwachen, die DLRG´en der Rheinfront sowie die Kostheimer Feuerwehr in Bewegung.
Bei der Kontrolle der rund um die TH-Brücke befindlichen Boote, auch unterstützt durch die Kollegen der Wasserschutzpolizei, konnte jedoch kein Brand festgestellt werden. Einzig von den zwei für den Abschuss des Feuerwerks im Wasser positionierten Schiffen ging – aber nach einem knapp 30- minütigen Abschuss von Pyrotechnik absolut verständlich – noch eine Rauchentwicklung aus.
Nachdem keine neuen Erkenntnisse vorlagen, brachen die Einsatzleiter beider Städte die Suche nach einem brennenden Schiff ab und alle Kräfte konnten wieder einrücken.

Wachbesetzung wegen Verkehrsunfall

Einsatz-Logo18. Juli 2017 – 08:15 Uhr
Feuerwache 2
FF-Einheit / Alarmgruppe mit FF-Kastel
Einsatz 71 – 2017

Aufgrund eines schweren Verkehrsunfalls mit verletzten und eingeklemmten Personen auf der A643 kurz vor der Stadtgrenze, bei dem ein LKW in ein Stauende gefahren ist, wurde die Kostheimer Feuerwehr zur Besetzung der teils verwaisten Feuerwache 2 alarmiert. Mit einem Löschfahrzeug steuerte man die Wache in der St. Florian Straße an und stand für mögliche Paralleleinsätze im Wachbezirk zur Verfügung. Nach etwa einer Stunde kamen die hauptamtlichen Kollegen von ihrem Einsatz zurück, sodass die Wachbesetzung aufgehoben werden konnte. Die Kameraden aus Kostheim konnten somit ihren Einsatz ebenfalls beenden und fuhren wieder zurück zu ihrem eigentlichen Standort.

Person im Main vermutet – Unterstützung für den Kreis Groß-Gerau

Einsatz-Logo14. Juli 2017 – 15:52 Uhr
Main – Höhe Bischofsheim
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 70 – 2017

Die Leitstelle Groß-Gerau forderte am Freitagmittag bei den Kollegen in Wiesbaden Unterstützung bei einer möglichen Personenrettung aus dem Main an. Noch vor der Schleuse Kostheim wurde von einem Augenzeugen ein im Main Höhe Bischofsheim treibendes Objekt gesichtet. Von Wiesbadener Seite rückte neben dem Einsatzleitdienst und den Tauchern auch die Boote der DLRG sowie das Kostheimer Boot aus. Mit der Unterstützung aus Wiesbaden suchten die Einheiten des Kreises Groß-Gerau den angegebenen Bereich auf dem Gewässer ab. Mit beteiligt war auch ein Hubschrauber, der sich die Beobachtung aus der Luft vornahm. Nach etwa einer halben Stunde fanden Kräfte einen kurz vor der Schleuse im Wasser treibenden Baumstamm. Da ansonsten keine weiteren Feststellungen gemacht werden konnten, war davon auszugehen, dass der Stamm als vermeintliche Person gesehen wurde. Nach kurzer Rücksprache der Einsatzleiter beider Kreise, beendete man die Suche und somit den gesamten Einsatz.

Erneutes Feuer im Abbruchhaus

Einsatz-Logo13. Juli 2017 – 14:07 Uhr
Kostheimer Landstraße 21
FF-Einheit / Alarmgruppe mit FF-Kastel
Einsatz 69 – 2017

Lange waren die Einsatzkräfte noch nicht vom ehemaligen Werksgelände heruntergefahren, als man wieder dorthin ausrücken musste. Erneut kam die Meldung über ein bestätigtes Feuer von der Polizei und löste den Einsatz aus. Nachdem die Einheiten zurück waren, stelle man dieses Mal einen lodernden Brand im zweiten Stock des gleichen Gebäudes wie zuvor – jedoch im mittleren Gebäudetrakt – fest. Bedingt dadurch, dass Mittlerweile die Frei- und Verkehrsflächen auf dem Gelände als Schuttablagefläche genutzt werden, konnte man nicht direkt an die betroffene Gebäudestelle heranfahren. Der vorgehende Angriffstrupp musste somit seine Schlauchleitung komplett quer durch das leerstehende Gebäude legen um den Brandherd zu erreichen. Nachdem das Feuer gelöscht war kontrollierte man umfangreich den nun schon mehrfach von Brandstiftungen betroffenen und verwinkelten Komplex. Auch die Polizei suchte verschiedene Bereiche ab und konnte eine Person antreffen. Ob sie mit den Bränden in Verbindung steht oder nur eine der vielen Unbefugten war, die sich auf dem Gelände herumtreiben, konnte zum Zeitpunkt des Einsatzes noch nicht bestimmt werden.