🚨 7 / 2024 📅 16.01.24 – 🕖 05:08 Uhr 📍 Rhein – TH-Brücke 📟 H FLUSS Y ⚠️ Person im Wasser
Nur kurze Zeit nach dem Einsatzende des zeit- und kräfteintensiven Kellerbrandes, wurde die Kostheimer Wehr erneut alarmiert. Zusammen mit den Wiesbadener und Mainzer Wasserrettungseinheiten steuerte man den Bereich der Theodor-Heuss-Brücke an, von wo eine Person im Rhein gemeldet wurde. Durch ein Boot der Wasserschutzpolizei konnte zeitnah eine Person aus dem gerettet werden, die danach umgehend zur Behandlung an den Rettungsdienst übergeben wurde.
🚨 6 / 2024 📅 15.01.24 – 🕖 21:28 Uhr 📍 Am alten Lindewerk 📟 F 2 / F 2 Y ⚠️ Kellerbrand
Ein Großaufgebot an Rettungskräften musste am Montagabend nach Kostheim ausrücken, da es in einem Mehrfamilienhaus zu einem Kellerbrand kam. Schon die alarmierten Kräfte der Kostheimer Feuerwehr, die auf dem Weg zum Feuerwehrgerätehaus waren, konnten eine massive Rauchentwicklung aus dem Gebäude bestätigen. Kurz nach Eintreffen der Freiwilligen Wehr sowie des Löschzuges der Berufsfeuerwehr erhöhte der Einsatzleiter das Einsatzstichwort auf „F2Y – Brand mit Menschenleben in Gefahr“.
Durch die massive Rauchentwicklung aus dem Keller war der Treppenraum des mehrstöckigen Gebäudes nicht mehr als Rettungsweg für die Bewohner nutzbar. Während ein Trupp unter Atemschutz die Aufgabe hatte den verrauchten Treppenraum nach möglichen Personen zu kontrollieren, leitete man parallel die Menschenrettung über die Drehleiter sowie die Brandbekämpfung im Keller ein. Insgesamt mussten 9 Personen, darunter auch zwei Kleinkinder, über die Drehleiter von der Gebäuderückseite aus ihren Wohnungen gerettet werden. Für die Brandbekämpfung setzte man zu Beginn zwei Trupps ein, die sich über unterschiedliche Zugänge einen Weg zum Brandraum verschafften. Durch das Feuer im Keller wurde zudem auch die direkt benachbarte Elektrohauptverteilung so massiv in Mitleidenschaft gezogen, dass im weiteren Einsatzverlauf durch den Energieversorger das gesamte Haus stromlos geschaltet werden musste.
Mit dem Ende der Weihnachtsferien startet die Jugendfeuerwehr Kostheim traditionell mit der Weihnachtsbaumsammlung in das neue Übungsjahr. In Zusammenarbeit mit den Entsorgungsbetrieben der Landeshauptstadt Wiesbaden (ELW) sammelte man am zweiten Samstag im Januar die ausgedienten Weihnachtsbäume der Kostheimer Bürger ein.
Gegen 9 Uhr schwärmte man vom Gerätehaus in die Straßen Kostheims aus, um die herausgestellten Weihnachtsbäume mittels Traktor und Anhänger einzusammeln und danach in den von der ELW zur Verfügung gestellten Fahrzeuge einzuladen. Auch die von der Einsatzabteilung im letzten Jahr aufgestellten Weihnachtsbäume am Kostheimer Bürgerhaus und Weinstand wurden in die Presswagen geladen. Als man kurz vor 12 Uhr mit dem einsammeln der Weihnachtsbäume fertig gewesen war und sich zum Mittagessen im Gerätehaus einfinden wollte, wurde unser Löschfahrzeug zu einem Voraushelfereinsatz in die Steinern Straße alarmiert. Somit machte sich ein Teil der unterstützenden Einsatzabteilung auf den Weg in die Steinern Straße und die Jugendlichen zum Gerätehaus. Nachdem der Anhänger wieder sauber war, konnten sich die Jugendlichen mit frisch zubereiteter Pasta stärken.
Am Sonntagnachmittag informierte der Eigentümer der nächtlichen Brandstelle in der Eichenstraße die Feuerwehr darüber, dass er erneut eine leichte Rauchentwicklung aus dem Bereich des Daches sowie des zweischaligen Mauerwerks festgestellt hatte. Zu Beginn wurde lediglich das Basis-LF der Feuerwache 2 zur Brandnachschau nach Kostheim beordert, da die Kollegen aber ein erneutes aufflammen des Feuers in der Zwischenwand nicht ausschließen konnten, erhöhte der Einsatzleiter das Einsatzstichwort, wodurch der restliche Löschzug sowie die Kostheimer Feuerwehr nachalarmiert wurde.
Am frühen Sonntagmorgen wurde die Kostheimer Wehr zu einem gemeldeten Feuerschein alarmiert und rückte gemeinsam mit dem Löschzug der Feuerwache 2 in den Bereich der Eichenstraße aus. Während der Anfahrt konnte die Einsatzstelle aufgrund weiterer Notrufe genauer übermittelt werden, sodass eine mögliche Suche vermieden werden konnte.
Beim Eintreffen der Kräfte stand ein Sitzunterstand, der hinter einer Garage eines Einfamilienhauses errichtet war, in Vollbrand. Umgehend baute man einen umfassenden Löschangriff auf, bei dem ein Strahlrohr direkt durch die Garage und zwei weitere Strahlrohre über die Gebäuderückseite teils unter Atemschutz zum Einsatz kamen. Mit den Rohren auf der Rückseite, die über ein Nachbargrundstück aufgebaut werden mussten, konnte das Feuer schnell eingedämmt und ein Übergreifen der Flammen auf die angrenzenden Gebäude verhindert werden. Somit war der eigentliche Brandschaden auf die Außenbereiche begrenzt.
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