Rauchmelder löst im 8. Stockwerk eines Hochhauses aus

Einsatz-Logo02. Juni 2018 – 11:36 Uhr
Im Sampel
FF-Einheit
Einsatz 50 – 2018

Die Kostheimer Feuerwehr wurde zur Mittagszeit am Samstag zusammen mit dem Löschzug der Berufsfeuerwehr in die Straße „Im Sampel“ alarmiert, da von dort Nachbarn aus einem Hochhaus im 8. Obergeschoss einen ausgelösten Rauchwarnmelder in Verbindung mit leichtem Brandgeruch wahrgenommen hatten. Nach dem die Einsatzkräfte eingetroffen waren, suchte man die vermeintliche Wohnung in einem der obersten Geschosse auf. Während ein Trupp sich an der Wohnungstür lautstark bemerkbar machte, brachte man zudem noch vorsichtshalber die Drehleiter vor dem Gebäude in Stellung. Da auf das Klopfen niemand öffnete, verschaffte man sich gewaltsam Zutritt zur Wohnung. Ursache für den Brandgeruch und somit das Auslösen des Rauchmelders war ein auf dem angeschalteten Herd stehender Topf, der mittlerweile übergekocht war. Durch die Feuerwehr wurden die Räume quer gelüftet und die beschädigte Eingangstür wieder provisorisch instandgesetzt. Der Einsatz war nach etwa einer halben Stunde beendet.

Nächtliches Unwetter sorgt für Einsätze im ganzen Stadtgebiet

Einsatz-Logo01. Juni 2018 – 02:51 Uhr
Stadtgebiet / Biebrich
FF-Einheit
Einsatz 46-49 – 2018

Ein kurzes aber heftiges Unwetter zog in der Nacht auf Freitag über Wiesbaden hinweg und sorgte im Anschluss für eine Vielzahl von Feuerwehreinsätzen. Am problematischsten stellten sich die Wassermassen heraus, die in nur kürzester Zeit vom Himmel herunter prasselten. Voll gelaufene Keller, hochgedrückte Gullydeckel und überflutete Unterführungen waren die Folge. Obwohl sich die Einsätze über das ganze Stadtgebiet verteilten, bildete sich ein Schwerpunkt im Bereich Biebrich.

Neben der Kostheimer Feuerwehr waren zudem alle Freiwilligen Wehren aus Wiesbaden, alle drei Berufsfeuerwachen sowie die IuK-Gruppe ab kurz vor 3 Uhr im Einsatz.

Bereitstellungsraum Biebricher Feuerwehrgerätehaus

Aufgrund der Vielzahl der Notrufe aus dem Vorort Biebrich, wurde zeitweise das Gerätehaus der Biebricher Feuerwehr in einen Bereitstellungsraum umgewandelt. Alle freien Einheiten sammelten sich hier, um mit neuen Aufträgen versorgt zu werden. Zudem richtete man in den Räumlichkeiten eine abgesetzte technische Einsatzleitung ein, von der aus die Koordinierung der unterschiedlichen Einsatzstellen vorgenommen wurde.

Die Feuerwehr Kostheim musste insgesamt vier Einsätze mit Wasserschäden abarbeiten. Allesamt lagen die Einsatzstellen in Wiesbaden-Biebrich (Am Hammerberg, Bernhard-May-Straße, Nansenstraße und Drususstraße). Nach gut vier Stunden konnte man wieder zurück in sein eigentliches Ausrückegebiet fahren und dort nach Reinigung der Gerätschaften die Einsatzbereitschaft aufheben. Für das Kostheimer Ortsgebiet verlief die Unwetternacht glimpflich – von hier waren keine Notrufe in der Rettungsleitstelle  eingegangen.

Auch wenn die große Welle der Notrufe etwa eine Stunde nach dem Unwetterereignis etwas abflaute, waren dennoch eine Vielzahl von Feuerwehreinheiten auch am Vormittag noch damit beschäftigt, gemeldete Einsatzstellen abzuarbeiten. Hierbei standen weiterhin Wasserschäden im Vordergrund, wo mittels Wassersauger, Wasserschieber und Pumpen tiefer gelegene Räume zumindest annähernd trockengelegt werden mussten. Insgesamt berichtet die Berufsfeuerwehr von über 130 Einsätzen.

Feuer in einer Maisonettenwohnung

Einsatz-Logo25. Mai 2018 – 10:38 Uhr
Flößerweg
FF-Einheit / Alarmgruppe mit FF-Kastel
Einsatz 45 – 2018

Ein Wohnungsbrand in der Kasteler Flößerweg sorgte am Freitagvormittag für einen umfangreichen Feuerwehreinsatz. Über Notruf erreichten Meldungen die Rettungsleitstelle, die über eine starke Rauchentwicklung aus den geöffneten Fenstern einer Wohnung im dritten Obergeschoss berichteten.

Neben dem Löschzug der Berufsfeuerwehr waren auch die Freiwilligen Wehren Kostheim sowie Kastel alarmiert und steuerten die Einsatzstelle im Kasteler Osten an. Nach dem Eintreffen kamen insgesamt zwei Trupps unter Atemschutz mit je einem Strahlrohr zum Einsatz, um neben dem Löschen des Brandes auch die Maisonettenwohnung, die sich über zwei Stockwerke erstreckte, nach Personen abzusuchen. Zusätzlich kamen auch Wärmebildkameras zum Einsatz und es wurde die Drehleiter in Stellung gebracht. Obwohl das eigentliche Feuer in der Wohnung schnell gelöscht werden konnte, mussten noch umfangreiche Nachlöscharbeiten durchgeführt und der Rest vom Gebäude rauchfrei gemacht werden.

Nach etwa zwei Stunden war der Einsatz für die Feuerwehr beendet und das eingesetzte Material konnte zurückgebaut werden. Die Ursache des Brandes, der im Bereich der Küche wütete und der die Wohnung stark in Mitleidenschaft gezogen hatte, konnte zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht bestimmt werden. Verletzt wurde niemand.

Wasserrettungseinsatz am Donnerstagabend – tote Person im Rhein vorgefunden

Einsatz-Logo24. Mai 2018 – 21:38 Uhr
Rhein – Höhe Rathaus / Rheingoldhalle
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 44 – 2018

Am Donnerstagabend wurde die Kostheimer Feuerwehr als Bestandteil des Wasserrettungskonzeptes zu einer vermeintlich im Rhein treibenden Person in Höhe des Mainzer Rathauses und der Rheingoldhalle alarmiert. Noch während sich die Kameraden zusammen mit den anderen Wiesbadener Einheiten auf den Weg zur Einsatzstelle machten, traf die erste Rückmeldung von den Nachbarn aus Mainz ein: bei der Person handelt es sich um eine Wasserleiche. Sie wurde von den den Kollegen der Berufsfeuerwehr Mainz gesichert sowie geborgen. Einen Einsatz weiterer Kräfte war somit nicht mehr erforderlich und die auf der Anfahrt befindlichen Einheiten konnten wieder einrücken. Die genaue Identität der Person sowie deren Herkunft konnten zum Einsatzzeitpunkt nicht bestimmt werden.

Ergänzung – 25.05.18
Ersten Berichten zufolge, soll es sich bei der Person um einen 79-jährigen Mainzer gehandelt haben, der seit Sonntag als vermisst galt. Die genaueren Umstände – auch zur Todesursache – müssen noch geklärt werden.

Langwierige Suchaktion auf dem Rhein ergebnislos abgebrochen

Einsatz-Logo20. Mai 2018 – 08:45 Uhr
Rhein – unterhalb Weisenauer Brücke
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 43 – 2018

Am Morgen des Pfingstsonntag startete eine groß angelegte Suchaktion von Rettungskräften beider Landeshauptstädte. Eine Meldung, dass ein Mann auf einem Bootssteg ausgerutscht und ins Wasser gefallen sein soll, war der Auslöser für einen knapp zweistündigen Sucheinsatz zu Lande, zu Wasser und auch in der Luft. Die Kostheimer Feuerwehr steuerte mit ihrem Mehrzweckboot den Einsatzbereich unterhalb der Weisenauer Brücke auf Mainzer Seite an und besetzten mit den Löschfahrzeugen drei Beobachtungspunkte auf der Maininsel Maaraue. Boote von Polizei, Feuerwehr und DLRG bildeten Suchketten und überprüften teilweise mehrmals die linke Rheinseite bis zur Theodor-Heuss-Brücke. Ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera unterstütze die Kräfte aus der Luft und auch Taucher waren im Bereich eines Steegs im Einsatz. Da auch nach zwei Stunden keine neuen Anhaltspunkte festgestellt werden konnten, brachen die Einsatzleiter aus Mainz und Wiesbaden die Suche kurz vor 11:45 Uhr ab.