Aus beschaulicher Idylle wird brutale Realität – Luftaufnahmen zeigen Ausmaße auf der Maaraue

Hochwasser 2013 in Kostheim aus der Luft - 04.06.13

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Das Hochwasser an Rhein und Main hat sich gerade erst zurückgezogen. Viele Bürger nutzten die schönen Tage, an denen das Wasser seine Höchststände hatte, sich einmal das schadenbringende Naturschauspiel am Kostheimer Uferbereich aus der Nähe anzuschauen. Was von unten zum Teil idyllisch aussehen kann, wirkt beängstigender, wenn man einmal den Blickwinkel ändert. Durch die Luftbilder des Luftbildfotografen Alfons Rath, lässt sich das gesamte Ausmaß der Überschwemmungen auf der Maaraue aus einer anderen Perspektive überblicken. Viele trockene Stellen dürfte es nicht mehr gegeben haben. Gerade noch verschont, wie auf den Bildern sehr gut zu erkennen ist, wurden die großen Schwimmbecken des Freibades sowie dessen Gebäudekomplex. Nicht auszudenken, wenn tatsächlich die prognostizierten Wasserstände von 7,40 m am Pegel Mainz eingetroffen wären – noch einmal 60 cm auf den Höchststand oben drauf.

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PKW im Hochwasser festgefahren

Einsatz-Logo02. Juni 2013 – 15:30 Uhr
Maaraue
FF-Einheit
Einsatz 17 – 2013

PKW im Hochwasser - 02.06.13 Man war gerade noch dabei, nach dem Aufstellen der Spundwände, die Einsatzfahrzeuge wieder klar zu machen, wurde die Kostheimer Wehr per Funk angesprochen und mit Sondersignal auf die Maaraue beordert. Dort sei auf der Zufahrt zum Schwimmbad ein PKW im Hochwasser liegen geblieben und die Insassen wären nun vom Wasser eingeschlossen. Vorbei an “Hochwassertouristen” bahnten sich die Fahrzeuge Ihren Weg auf die Maininsel, deren Zufahrten schon teilweise überflutet waren.

PKW im Hochwasser - 02.06.13 Der liegen gebliebene PKW konnte schnell aufgespürt werden. Die Insassen hatten das Fahrzeug nassen Fußes schon verlassen und kamen den Einsatzkräften entgegen. Das im Wasser stehende Gefährt wurde von ein paar Kameraden in Ward-Hosen auf – noch – trockene Straße zum Abtransport geschoben. Der Einsatz war nach etwa einer halben Stunde beendet.

Voraushelfereinsatz – gestürzter Radfahrer auf der Maaraue

Einsatz-Logo26. Mai 2012 – 23:39 Uhr
Maaraue
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 20 – 2012

Noch während den Löscharbeiten beim Feuer in der Kleingartenanlage, wurde von der Leitstelle ein Löschfahrzeug der Kostheimer Wehr abberufen, um als Voraushelfer (First Responder) bei einem Fahrradsturz tätig zu werden. In der Nähe der Gaststätte “Rhein-Main-Terrassen” war ein Fahrradfahrer gestürzt und zog sich Kopf- und Gesichtsverletzungen zu. Parallel zu den Kräften der Feuerwehr wurde ein RTW sowie ein NEF zur Maaraue alarmiert. Nach Eintreffen beim Verunfallten, musste dieser jedoch zuerst davon überzeugt werden, sich behandeln und betreuen zu lassen. Da er dieses nicht wollte, die Kräfte vor Ort eine Behandlung aber für unverzichtbar hielten, wurde zusätzlich die Polizei angefordert. Letztendlich konnte der Verletzte dem eingetroffenen Rettungsdienst übergeben werden.

Nächster Einsatz auf der Maaraue: gemeldeter Gartenhausbrand

Einsatz-Logo26. Mai 2012 – 23:13 Uhr
Maaraue
FF-Eihneit
Einsatz 19 – 2012,

Am späten Samstagabend ging es für die Kostheimer Feuerwehr mal wieder auf die Maaraue – zur Abwechslung war kein brennender Mülleimer gemeldet, sondern eine brennende Gartenhütte. Ebenfalls ausgerückt waren das Basis-LF der Wache 2 zusammen mit dem GLTF. Bei der Anfahrt konnte kein direkter Feuerschein festgestellt werden. Nach einer kurzen Suche wurden die Kräfte eingewiesen. Innerhalb der Kleingartenanlage brannte es in einem Schuppenähnlichen Holzanbau. Das Feuer wurde mit einem C-Rohr gelöscht. Noch während den Löscharbeiten wurde ein Löschfahrzeug der Kostheimer zu einem Voraushelfereinsatz abberufen. Ebenfalls auf der Maaraue kam es zu einem Sturz eines Fahrradfahrers.

Und täglich grüßt das Murmeltier

Einsatz-Logo14. Mai 2012 – 19:45 Uhr
Maaraue
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 13 – 2012

Mülleimerbrand Maaraue - 14.05.12 Am Montagabend wurde das LF 10/10 der Kostheimer Wehr erneut zu einer brennenden Mülltonne an der Grillwiese auf der Maaraue alarmiert. Vor Ort ergab sich ein mittlerweile bekanntes Bild: Ein Mülleimer hatte Feuer gefangen und brannte ab. Durch die Vornahme eines C-Rohres konnte das Feuer schnell gelöscht werden. Nach gut einer halben Stunde war der Einsatz beendet und die Wehrleute konnten einrücken. Die ebenfalls alarmierten Kameraden der Berufsfeuerwehr mussten nicht mehr tätig werden und konnten die Anfahrt abbrechen.

Es war der vierte brennende Müllbehälter auf der Maaraue zu dem die Freiwilligen in diesem Jahr ausrücken mussten.