von Michael Stark | 27. Juli 2014 | Einsätze
27. Juli 2014 – 12:58 Uhr
Rhein, Kilometer 507
Einzelfahrzeugalarmierung Boot
Einsatz 80 – 2014
Ein Großaufgebot an Rettungskräften von Feuerwehr, DLRG, Polizei und Rettungsdienst beider Rheinseiten wurden am Sonntagmittag alarmiert, darunter auch das Boot der Feuerwehr Kostheim. Über die Leitstelle wurde ein mit mehreren Personen gekentertes Drachenboot gemeldet.
In Höhe der Königsklinger Aue, kurz unterhalt von Walluf, kam eins von insgesamt zwei voll besetzten Drachenbooten in einen Strudel und lief mit Wasser voll. Die Boote waren von einer Fußballmannschaft besetzt, die hier im Rhein eine Art Teambuildingseinheit absolvieren wollte. Ein zu Hilfe eilender Jetskifahrer wurde ebenfalls samt Beifahrer von den Strudel erfasst und befand sich fortan selbst in Not.
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von Michael Stark | 27. Juni 2014 | Einsätze
27. Juni 2014 – 00:52 Uhr
Theodor-Heuss-Brücke
FF-Einheit
Einsatz 43 – 2014
Der vermeintliche Versuch einer Person, sich durch einen Sprung von der Theodor-Heuss-Brücke das Leben zu nehmen, war Grund für die Alarmierung von Feuerwehr- und DLRG-Kräften am frühen Freitagmorgen. Da die FF Kostheim mit ihrem Mehrzweckboot in dem Wasserrettungskonzept Rhein integriert ist, wurde auch sie alarmiert. Bevor jedoch das Boot in Gustavsburg zu Wasser gelassen werden konnte, wurde der Einsatz wieder abgebrochen – die Person wäre nicht auf der Brücke sondern befinde sich wohl im Bereich von Gleisanlagen. Die wasserseitige Suche wurde somit an Land verlegt und von der Polizei übernommen. Unterstützt wurden die Kräfte durch einen, mit einer Wärmebildkamera ausgestatteten, Polizeihubschrauber. Für die Kameraden aus Kostheim war der Einsatz nach knapp 20 Minuten beendet.
von Michael Stark | 11. Jan. 2014 | Einsätze
11. Januar 2014 – 18:28 Uhr
Rhein Höhe T.-H.-Brücke
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 04 – 2014
Eine von der Theodor-Heuss-Brücke in den Rhein gesprungene Person, war Grund für einen größeren Rettungseinsatz am Samstagabend. Neben dem Wasserrettungszug der Berufsfeuerwehr Wiesbaden, den DLRGen der Rheinfront sowie der Feuerwehr Mainz wurde auch die Kostheimer Feuerwehr alarmiert. Als erstes Boot an der Einsatzstelle begannen sie sodann zeitnah mit der Suche nach der Person. Immer mehr Einsatzkräfte trafen an der Unglückstelle ein, auch ein Hubschrauber der Polizei, der mit einer Wärmebildkamera ausgestattet ist, kreiste über dem Suchgebiet.
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von Michael Stark | 8. Nov. 2013 | Einsatzabteilung
Was vielen Bürgern nicht entgangen sein dürfte, ist der Umstand, dass die Kostheimer Feuerwehr nicht nur im Brand- und Hilfeleistungsfall an Land, sondern auch zu Hilfeleistungseinsätzen auf dem Wasser alarmiert wird. Hierbei rückt die Wehr mit dem vereinseigenen Mehrzweckboot (MZB) nach Gustavsburg aus, wo es zu Wasser gelassen werden kann. Bisher war jedoch der zugewiesene Einsatzbereich lediglich auf den Main von der Kostheimer Schleuse bis zur Einmündung in den Rhein begrenzt. Nachdem in den letzten Monaten einige Veränderungen, speziell der Motorisierung, am Boot vorgenommen werden mussten, nahm man Gespräche mit der Amtsleitung der Berufsfeuerwehr auf, um den Einsatzradius zu erweitern.
Seit Anfang Oktober wurde nun das Kostheimer MZB in das Wasserrettungskonzept der Berufsfeuerwehr Wiesbaden aufgenommen. Dadurch ist man nicht nur für den Main vorgesehen, sondern wird ab sofort auch für Schadensereignisse auf dem Rhein, für dessen Abschnitt die Landeshauptstadt zuständig ist, hinzualarmiert – parallel mit den Kameraden der DLRG. Für die Feuerwehr Kostheim ist dies eine bedeutende Erweiterung des Aufgabengebietes. Alleine im vergangenen Jahr kam es zu einer Vielzahl von Feuerwehreinsätzen auf dem Rhein, bei denen Personen, die das Medium Wasser unterschätzt haben, gerettet werden mussten. Die ohnehin schon umfassende Bootsausbildung dürfte somit auch in Zukunft ein fester Bestandteil des Dienstplanes sein. (mehr …)
von Michael Stark | 9. Juni 2013 | Einsätze
Ein Hochwasser in dieser Jahreszeit ist für die Rhein- und Mainanlieger absolut neu. Lang anhaltende Regenfälle im Süden Deutschlands Ende Mai ließ alle Flüsse anschwellen. Glücklicher Weise wurden die zu Beginn prognistizierten Höchstwasserstände nicht erreicht. Dennoch wurde die Kostheimer Feuerwehr am Sonntag, den 02. Juni um 20:56 Uhr zur durch das RP Darmstadt angeordenten Deichwache alarmiert. Wie schon vor 2 Jahren – im Januar 2011 – wurden Pläne zur Deich- und Spundwandkontrolle erstellt. Aus Erfahrungen des letzten Einsatzes, konnte man gleich zu Beginn auf einen für die Kameraden erträglichen Kontrollturnus von 8 Stunden gehen. Neben den üblichen Deichläufen, wurden bei jedem Kontrolleinsatz auch die Uferbereiche sowie die kurz zuvor erstellten Spundwände kontrolliert.
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