von Michael Stark | 7. Sep. 2017 | Einsätze
07. September 2017 – 09:19 Uhr
Rhein
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 88 – 2017
Am Donnerstagmorgen wurden erneut die Einheiten des Wasserrettungskonzeptes alarmiert, da die Meldung über eine von der Weisenauer Brücke ins Wasser gesprungene Person über Notruf einging. Während die Kräfte der Mainzer Seite vorwiegend in Richtung der Brücke ausrückten, steuerten die Wiesbadener Kollegen die Landspitze der Maaraue an. Da seitens der Wasserschutzpolizei die Frau kurze Zeit später aus dem Wasser gerettet wurde, konnte man den Einsatz schon knapp 10 Minuten nach der Alarmierung wieder abbrechen. Das Boot der Wasserschutzpolizei brachte die Frau zur weiteren rettungsdienstlichen Versorgung sicher ans Mainzer Ufer. Ob es sich bei dem Vorfall um ein Unfall oder einen beabsichtigtes Vorhaben handelte, war zum Einsatzzeitpunkt nicht zu klären.
von Michael Stark | 4. Sep. 2017 | Einsätze
03. September 2017 – 21:56 Uhr
Rhein – Höhe Reduit
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 87 – 2017
Nachdem die Kostheimer Feuerwehr schon am frühen Sonntagmorgen im Einsatz war, so musste sie auch am späten Sonntagabend erneut ausrücken. Kurz vor 22 Uhr wurden die Einheiten des Wasserrettungskonzeptes alarmiert, da im Rhein in Höhe der Reduit eine Person gemeldet wurde. Auch von Mainzer Seite aus steuerten die vorgesehenen Kräfte die Einsatzstelle an. Unterstützung aus der Luft gab es durch einen angeforderten Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera.
Nachdem das Boot der Kostheimer Feuerwehr im Wasser war, fuhr der Rest der Mannschaft an das Rheinufer auf der Maaraue um eventuelle Passanten zu möglichen Beobachtungen befragen zu können. Im Verlauf der Suche stellte sich dann heraus, dass der Notruf – zum wiederholten Male von einem öffentlichen Telefon, das sich fern ab der angegebenen Unglücksstelle befand – getätigt wurde. Um alle Eventualitäten einer sich in Gefahr befindlichen Person auszuschließen, setzte man die Suche im möglichen Flussbereich fort. Da diese jedoch ergebnislos verlief, brach man den Einsatz ohne Ergebnis nach fast einer Stunde ab.
Mit hoher Wahrscheinlichkeit muss man davon ausgehen, dass es sich um eine gezielte Falschmeldung und somit um eine vorsätzlich getätigte Irreführung handelte. Da im Vorfeld solche Anrufe nicht von „richtigen“ Notrufen unterschieden werden können, wird jedes Mal ein Großaufgebot an Rettungskräften von Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und DLRG beider Landeshauptstädte in Marsch gesetzt.
von Michael Stark | 25. Aug. 2017 | Einsätze
24. August 2017 – 14:14 Uhr
Rhein
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 83 – 2017
Aufgrund einer im Rhein treibenden Person wurden am Donnerstagmittag die zum Wasserrettungskonzept gehörenden Einheiten beider Landeshauptstädte alarmiert. Während die Kräfte auf Wiesbadner Seite noch auf der Anfahrt waren, erreichte die Rettungsleitstelle die Meldung, dass die Person aus dem Wasser gesichert werden konnte. Somit konnte der Einsatz relativ schnell abgebrochen werden. Aus welchen Grund die Person im Wasser war, konnte zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht bestimmt werden.
von Michael Stark | 3. Aug. 2017 | Einsätze
02. August 2017 – 20:01 Uhr
Rhein – TH-Brücke
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 76 – 2017
Schon einen Tag nach dem zeitaufwändigen Unwettereinsatz lösten am Mittwochabend erneut die Melder der Kostheimer Feuerwehr aus. Durch die Meldung, eine Person wäre von der Theodor-Heuss-Brücke in den Rhein gesprungen, alarmierten beide Städte die nach Wasserrettungskonzept vorgesehenen Einheiten.
Als die Kostheimer Kameraden gerade dabei waren, ihr Rettungsboot an der Schwanenbucht zu Wasser zu lassen, wurde der Einsatz abgebrochen. Über die Berufsfeuerwehr Mainz kam die Information, dass die Person wohl behalten am Mainzer Ufer wieder an Land gegangen sei.
Die Umstände über den vollzogenen Sprung ins kühle, aber gefährliche Nass sind nicht bekannt.
von Michael Stark | 30. Juli 2017 | Einsätze
29. Juli 2017 – 23:22 Uhr
Rhein – TH-Brücke
FF-Einheit
Einsatz 72 – 2017
Für große Aufregung sorgten am späten Samstagabend Notrufe, die kurz nach dem Abbrennen des Feuerwehrwerks im Rahmen der Veranstaltung „Mainzer Sommerlichter“ von einem vermeintlich brennenden Schiff im Bereich der Theodor-Heuss-Brücke berichteten. Aufgrund der Vielzahl der Notrufe mussten die Einsatzbearbeiter zuerst vom Schlimmsten ausgehen und alarmierten daraufhin eine Vielzahl an Kräften unter dem Einsatzstickwort „Schiffsbrand Groß“. Auch auf Mainzer Seite wurden umgehend die Rettungskräfte in Marsch gesetzt.
Neben den Feuerwehrkräften, die sich im Rahmen des Brandsicherheitsdienstes ohnehin am Kasteler Rheinufer in Bereitschaft befanden, setzen sich zusätzlich noch Kräfte von allen drei Feuerwachen, die DLRG´en der Rheinfront sowie die Kostheimer Feuerwehr in Bewegung.
Bei der Kontrolle der rund um die TH-Brücke befindlichen Boote, auch unterstützt durch die Kollegen der Wasserschutzpolizei, konnte jedoch kein Brand festgestellt werden. Einzig von den zwei für den Abschuss des Feuerwerks im Wasser positionierten Schiffen ging – aber nach einem knapp 30- minütigen Abschuss von Pyrotechnik absolut verständlich – noch eine Rauchentwicklung aus.
Nachdem keine neuen Erkenntnisse vorlagen, brachen die Einsatzleiter beider Städte die Suche nach einem brennenden Schiff ab und alle Kräfte konnten wieder einrücken.
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