Küchenbrand macht Wohnung unbewohnbar – niemand verletzt

Einsatz-Logo01. März 2011 – 17:40 Uhr
An der Taunusbahn 38
FF-Einheit
Einsatz 09 – 2011

Küchenbrand "An der Taunusbahn" - 02.03.11 Ein Küchenbrand beschäftigte am frühen Dienstagabend Einheiten der Berufs- und Freiwilligen Feuerwehr in der Straße „An der Taunusbahn“. Einem überaus aufmerksamen Passanten fielen drei bis vier heruntergefallenen und angeschmorte Rolladenlamellen auf, die von einem Fenster im Dachgeschoss eines Mehrfamilienhauses stammten. Er informierte die Feuerwehr und klingelte die restlichen Bewohner des Objektes aus ihren Wohnungen.

Küchenbrand "An der Taunusbahn" - 02.03.11 Beim Eintreffen des ersten Löschfahrzeuges der Kostheimer Feuerwehr ließ sich lediglich anhand der herabgefallenen Lamellen und eines leichten Brandgeruches im Treppenhaus auf ein Feuer in der Dachgeschosswohnung schließen. Ein Trupp rüstete sich mit Atemschutz aus und ging mit einem C-Rohr in die Wohnung vor. Da noch davon auszugehen war, dass sich jemand in der Wohnung befindet, wurde die Tür gewaltsam geöffnet. Um eine größere Verrauchung im Treppenhaus zu vermeiden wurde zusätzlich ein spezieller Rauchvorhang in den Türrahmen geklemmt. Der vorgehende Trupp tastete sich vorsichtig in die völlig verrauchten Räumlichkeiten vor und spürte auch direkt die enorme Hitzentwicklung. Im Bereich der Küchenzeile wurde der Brandherd lokalisiert. Da aufgrund des fehlenden Sauerstoffes das Hauptfeuer von selbst erlosch, mussten lediglich die Glutnester abgelöscht werden. Ein weiterer mit Atemschutz ausgerüsteter Trupp begab sich parallel in die Dachwohnung und suchte die verbliebenen Räume nach eventuellen Bewohnern ab, die aber zum Unglückszeitpunkt nicht zu Hause waren. Um den Rauch aus den Zimmern zu bekommen, wurde ein Überdrucklüfter in Stellung gebracht.

Küchenbrand "An der Taunusbahn" - 02.03.11 Die fehlende Sauerstoffzufuhr verhinderte zwar ein massives Ausbreiten des Feuers auf die gesamte Wohnung und des Daches, dennoch sind die Räumlichkeiten durch den enormen Rauchschaden nicht mehr bewohnbar. Die Schadenshöhe konnte vorerst nicht beurteilt werden, die Brandursache liegt wohl im Bereich des Herdes.
Der Einsatz, zu dem 16 Kostheimer Wehrleute mit allen drei Fahrzeugen angerückt waren, konnte nach zwei Stunden beendet werden. Das der Brand überhaupt bemerkt wurde, lag daran, dass die enorme Hitze in den Rolladenkasten des Küchenfensters zog und hier einzelne Lamellen sich so stark verformten, dass sie nach unten gefallen sind.

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