Angebranntes Kochgut im Hochhaus

Einsatz-Logo13. Juni 2017 – 01:57 Uhr
Im Sampel 1
FF-Einheit
Einsatz 47 – 2017

Nur wenige Stunden nach den Bootseinsätzen, lösten die Alarmpager der Kostheimer Feuerwehr erneut aus. Kurz vor 2 Uhr erreichten Notrufe die Rettungsleitstelle, die über einen ausgelösten Rauchmelder in Verbindung mit Brandgeruch berichtete. Zusammen mit dem Löschzug der Berufsfeuerwehr steuerte die Feuerwehr Kostheim die Einsatzstelle, ein zehnstöckiges Hochhaus im Sampel an. Im 5. Stock angekommen, konnten die Meldungen bestätigt werden und da auf heftiges Klopfen niemand öffnete, entschied man sich die Wohnungseingangstür mit Feuerwehrmittel zu öffnen. Nach erfolgreichem Zutritt stellte der erste Trupp auf dem angeschalteten Herd vergessenes Essen fest, was für die Rauchentwicklung verantwortlich war. Zudem wurde im Wohnzimmer der Mieter der Wohnung angetroffen – er hatte bis dahin von dem ganzen Malheur nichts mitbekommen. Während sich der Rettungsdienst der Person annahm, belüfteten die Feuerwehrkollegen die Räume. Nach einer halben Stunde konnte die Einsatzstelle der Polizei übergeben werden.

Person im Rhein gemeldet

Einsatz-Logo27. November 2016 – 16:05 Uhr
Rhein – Höhe TH-Brücke
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 87 – 2016

Am Sonntagnachmittag löste die Wiesbadener Rettungsleitstelle das Wasserrettungskonzept aus und alarmierte die dazugehörigen Einheiten von Feuerwehr und DLRD, da im Rhein – Höhe der Theodor-Heuss-Brücke – eine vermeintliche Person treiben würde. Auch die Kostheimer Wehr besetzte ihr eigenes Rettungsboot und steuerte zum ersten Mal im Einsatzfall die Rampe an der Schwanenbucht an. Nachdem die Pfosten herausgehoben und die Leute im Bereich der Rampe aufgefordert waren, diese zu verlassen steuerte der Fahrer das Boot rückwärts Richtung Main. Noch bevor das Wasser jedoch erreicht war, erreichte die Kameraden die Info über den Einsatzabbruch. Bei der angeblich im Rhein treibenden Person handelte es sich in Wirklichkeit um einen Baumstamm. Nach 20 Minuten konnte der Einsatz beendet werden.

In diesem Zusammenhang muss noch einmal darauf hingewiesen werden, dass es nicht förderlich ist, vor den Absperrpfosten zu parken. Kurze Zeit vorher wäre ein Anfahren der Rampe nicht möglich gewesen, da ein Fahrzeug unerlaubter Weise quer vor der Rampenzufahrt gestanden hatte.

Rauchentwicklung im Mehrfamilienhaus

Einsatz-Logo20. September 2016 – 07:11 Uhr
Grazer Straße 46
FF-Einheit / Alarmgruppe mit FF-Kastel
Einsatz 76 – 2016

Am Dienstagmorgen erreichten Notrufe die Rettungsleitstelle, in der von einer Rauchentwicklung in einem Mehrfamilienhaus in der Grazer Straße berichteten. Umgehend wurde die Alarmgruppe der Wehren Kostheim und Kastel sowie der Löschzug der Feuerwache 2 alarmiert. Nach Eintreffen an der Einsatzstelle in der Siedlung verschaffte man sich Zugang zur betroffenen Wohnung. Dort fand man neben angebrannten Kochgut auch eine Person vor. Vorsorglich wurde diese dem ebenfalls angerückten Rettungsdienst zur Kontrolle übergeben. Nachdem die Räumlichkeiten belüftet waren, konnte der Einsatz beendet werden.

Erneut Person im Rhein gemeldet

Einsatz-Logo17. September 2016 – 16:35 Uhr
Rhein
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 75 – 2016

Am Samstagnachmittag mussten erneut die Hilfskräfte nach Wasserrettungskonzept alarmiert werden, da wieder eine Person im Rhein gemeldet wurde. Noch während die ersten Kräfte auf der Anfahrt waren, ging die Meldung ein, dass die Person wieder aus dem Fluss gestiegen wäre. Somit konnte der Einsatz schnell wieder abgebrochen werden. Vermutlich suchte vermeintlich verunglückte lediglich nach einer kleinen Abkühlung. Näheres ist dennoch nicht bekannt.

Gekentertes Paddelboot auf dem Rhein

Einsatz-Logo15. September 2016 – 17:52 Uhr
Rhein – Schloss Biebrich
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 74 – 2016

Die Meldung über ein gekentertes Kanadier-Boot  auf dem Rhein in Höhe des Schloss Biebrich löste am Donnerstagabend den Einsatz des Wasserrettungskonzeptes aus. Umgehend wurden die Einheiten von Feuerwehr, DLRG und Wasserschutzpolizei in Marsch gesetzt um den augenscheinlich verunglückten zur Hilfe zu eilen. Neben dem Boot der Kostheimer Wehr rückte auch das Löschfahrzeug aus. Es bekam von der Leitstelle einen Beobachtungspunkt in Schierstein zugewiesen. Während die ersten Suchaktionen der Einsatzkräfte beider Landeshauptstädte angelaufen waren, meldete die Wasserschutzpolizei, dass Boot und Paddler gesichtet und gesichert werden konnten. Der Einsatz wurde daraufhin – etwa eine halbe Stunde nach Alarmierung  – abgebrochen.  Zur Unterstützung aus der Luft war auch wieder der mit einer Wärmebildkamera ausgestattete Hubschrauber der Polizei im Einsatzgebiet auf Erkundung.