Brand eines Hallendaches in Gustavsburg

Einsatz-Logo30. Juli 2020 – 11:36 Uhr
Gustavsburg – Landdammstraße
F 3 – Nachbarschaftliche Unterstützung
Einsatz 31 – 2020

Die Wiesbadener Einheiten nach dem Eintreffen an der Einsatzstelle. – Foto: Torsten Silz

Nur zwei Tage nach dem Brand im Mittleren Sampelweg wurden die Kameraden der Kostheimer Feuerwehr am Donnerstagvormittag erneut zu einem Großbrand alarmiert. Zusammen mit dem durch ein Tanklöschfahrzeug ergänzten Löschzug der Feuerwache 2 rückte man zur Unterstützung auf die andere Mainseite nach Gustavsburg aus. Dort kam es gegen 11 Uhr im Rahmen von Schweißarbeiten im Bereich des Daches einer etwa 110 Meter langen und 40 Meter breiten Lagerhalle zu einem Feuer. Ein Dachdecker verletzte sich hierbei und musste ins Krankenhaus gefahren werden. Weiterhin kam es zu mindestens einer Explosion einer Gasflasche, die für das Verlegen der Schweißbahnen auf dem Flachdach in Gebrauch war.

Die Kräfte aus Wiesbaden wurden von der örtlichen Einsatzleitung auf der Rückseite der Halle eingesetzt, wo sie – nach erfolgtem Aufbau der Wasserversorgung zusammen mit den Ginsheimer Kräften – das Wenderohr der Drehleiter in Betrieb nahmen. Rasch konnte somit das noch offene Feuer im hinteren Bereich der Halle abgelöscht werden.

Nach etwa einer Stunde konnten die Kräfte der Berufsfeuerwehr aus dem Einsatz herausgelöst werden. Das Löschfahrzeug der Feuerwehr Kostheim verblieb noch und unterstützte die Kameraden der ebenfalls im rückwärtigen Hallenbereich eingesetzten Werkfeuerwehr Hörmann Automotive.

Bevor man gegen 15 Uhr die Einsatzstelle ebenfalls verließ, nahmen die Kostheimer Kameraden noch eine kleine Stärkung zu sich, die durch den Verpflegungszug des Deutschen Roten Kreuzes aus Wallerstädten in den Fahrzeughallen der Werkfeuerwehr Hörmann Automotive bereit gestellt wurde.

Knapp fünf Stunden nach Alarmierung waren die benutzten Schläuche wieder aufgerüstet und der Einsatz konnte auch für die FF Kostheim beendet werden.

Laut Pressemeldung der Stadt Ginsheim-Gustavsburg waren neben den Kräften aus Wiesbaden die Freiwilligen Feuerwehren Ginsheim-Gustavsburg und Bischofsheim, die Werkfeuerwehr der Firma Hörmann Automotive Gustavsburg sowie die Feuerwehr Rüsselsheim in die Löscharbeiten eingebunden. Der Ortsverband des ASB stellte die rettungsdienstliche Komponente und Polizei wie Stadtpolizei übernahmen die nötigen Absperr- und Ermittlungsaufgaben.

Für die Kostheimer Feuerwehr handelte es sich nun nach dem Großbrand der Rheingoldhalle im vergangenen Jahr um den zweiten unterstützenden Einsatz in der überörtlichen Nachbarschaft. Wie schon in Mainz erfolgten auch hier die Arbeiten untereinander reibungslos und Hand in Hand.

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