Krematoriumsbetreiber übergeben Spende

Obwohl für viele der Tod eine eher bedrückende Tatsache ist, der man nach Möglichkeit gerne aus dem Weg gehen möchte, gibt es Leute, die täglich damit konfrontiert werden. So auch die Geschäftsführer des Wiesbadner Krematoriums Valentin Burkl und Wilhelm Vogler. Sie haben vor 10 Jahren das Krematorium von der Stadt Wiesbaden übernommen und es den strengen Umweltauflagen gerecht werdend umgebaut. Seither ist das Krematorium Wiesbaden am Südfriedring ein leistungsstarker Partner bei Feuerbestattungen, bei dem der würdevolle Umgang mit den Verstorbenen im Vordergrund steht. Im Verlauf des Einäscherungsprozesses, der in mehreren Stufen abläuft, werden aus der Asche des Verstorbenen die vorhandenen metallischen Teile (Körperimplantate, Sargteile etc.) entnommen, gesammelt und veräußert. Davon ausgenommen sind Zahngold sowie Schmuck, der aus Pietätsgründen beim Verstorbenen verbleibt.
Die hierdurch erzielten Einnahmen gehen aber nicht in das Betriebsvermögen über, sondern werden von den Geschäftsführern regelmäßig an gemeinnützige Vereine sowie Institutionen gespendet. In diesem Jahr fand im Rahmen des Tags der offenen Tür wieder eine Spendenübergabe statt. Auch die Kostheimer Feuerwehr war unter den freudigen Empfängern der außerplanmäßigen Zuwendung. Der stellvertretende Vorsitzende Michael Stark sowie Fabian Wotzlaw nahmen stellvertretend für die Kostheimer Feuerwehr an der symbolischen Scheckübergabe teil und bedankten sich bei den beiden Geschäftsführern für die Spende in Höhe von zweitausend Euro. Da aktuell der Lehrsaal im Feuerwehrgerätehaus von Grund auf renoviert wird, gibt es auch schon viele Ideen, wie das Geld sinnvoll verwendet werden kann.
Insgesamt wurde von den Krematroiumsbetreibern eine Gesamtsumme von 20.000 € an zehn gemeinnützige Einrichtungen gespendet.

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