Suchaktion auf Rhein und Main ergebnislos abgebrochen

Einsatz-Logo20. Juni 2017 – 23:32 Uhr
Main – Höhe Gustavsburger Brücke
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 52 – 2017

In der Nacht auf Mittwoch startete gegen 23:30 Uhr eine fast zweistündige Suchaktion auf dem Main und Rhein nach einer vermeintlich untergegangenen Person. Eine Augenzeugin berichtete von einem Schwimmer, der im Main kurz oberhalb der Gustavsburger Brücke plötzlich von der Wasseroberfläche verschwunden war. Im ersten Schritt wurde das Wasserrettungskonzept Wiesbaden ausgelöst und die benachbarten Kräfte der Mainspitze alarmiert. Durch die Nähe zum Einsatzgebiet war das Kostheimer Boot sehr schnell im angegebenen Bereich zu Wasser und konnte mit der Suche beginnen.
Durch den Umstand, dass die Mainmündung in den Rhein nicht weit entfernt war, erweiterte sich das Einsatzgeschehen bis auf den Bereich zur Petersaue, wozu im weiteren Verlauf auch die Mainzer Kollegen ihre Kräfte nachalarmierten. Zwischenzeitlich löste auch der Main-Taunus-Kreis für den Bereich unterhalb der Schleuse Kostheim Wasserrettungsalarm aus, wodurch zusätzliche Einheiten zur umfangreichen Kontrolle des Gewässerabschnittes zur Verfügung standen.

Während auf dem Wasser abschnittsweise Suchketten gebildet wurden, überflog der Polizeihubschrauber IBIS mit der Wärmebildkamera das großflächige Einsatzgebiet. Unterstützung erhielten die Kräfte auf dem Wasser durch das Besetzen verschiedener Beobachtungspunkte an den Uferbereichen. Auch die Kostheimer Wehr besetzte einen Punkt, der sich direkt an der Mainmündung auf der Maaraue befand.

Da auch nach fast anderthalb stunden niemand gefunden werden konnte, brach der Einsatzleiter nach Rücksprache mit den jeweiligen Abschnittsleitern die Suche um kurz nach 1 Uhr ab.

Kräfte der Polizei versuchten parallel vor Ort die Umstände, was sich genau ereignete, zu ermitteln.

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