Schweres Unwetter hält Feuerwehren auf trab

Einsatz-Logo27. Mai 2016 – 19:06 Uhr
Stadtgebiet
FF-Einheit
Einsatz 36 bis 41 – 2016

Ein schweres Unwetter zog am frühen Freitagabend über die hessische Landeshauptstadt und sorgte für knapp 300 Einsätze. Schon kurz nach dem Aufzug der Wetterfront, gingen die ersten Notrufe ein. Ohne lange zu zögern alarmierte die Leitstelle gegen 19 Uhr alle freiwilligen Feuerwehren sowie die Leitstellenverstärkung alle dienstfreien Einsatzleitdienste und die IuK-Unterstützungsgruppe. Besonders betroffen waren diesmal die östlichen Vororte Sonnenberg, Breckenheim, Kloppenheim sowie Teile der Innenstadt. In Kloppenheim lag in machen Straßen bis zu 40 Zentimeter hoch eine Eis- und Hagelschicht. Das Hauptproblem waren jedoch die Wassermassen. Viele Keller liefen voll, Fahrzeuge fuhren sich fest und Gullideckel lösten sich aus ihrem Sitz.

Der mitunter größte Einzelwasserschaden ereignete sich in den Kurhauskollonaden. Hier stand das Wasser auf einer Fläche von knapp 500 Quadratmetern bis zu 40 Zentimeter hoch. Da die eigen Kräfte schon ausgebucht waren, forderte man Amtshilfe bei der Berufsfeuerwehr Mainz an, die mit Material und Mannschaft anrückte. Auch eine Freiwillige Wehr aus Mainz steuerte das Kurhausgelände an.


Kostheimer Wehr abenfalls im Stadtgebiet tätig
Während das LF der FF Kostheim zunächst dringend auf die Feuerwache 1 beordert wurde um dort in Bereitschaft zu bleiben, hatte das mit Unwetterequipment ausgestattete Mannschaftstransportfahrzeug diverse Einsatzstellen anzufahren. Zunächst mussten im Hotel Vierjahrszeiten Keller- und Archivräume trockengelegt werden, bevor es zu einem Wasserschaden in den Stadtteil Heßloch ging. Nachdem man auch hier erfolgreich war, ging es direkt weiter nach Medenbach – in die dortige Tennishalle. Auch hier nahmen die Kameraden Industriesauger zur Hand, um Wasser aus dem Keller zu pumpen.

Bei dem einzigen Einsatz, den das Kostheimer Löschfahrzeug in der Nerostraße zugeteilt bekam, mussten die Kameraden nicht tätig werden, da das Wasser hier schon von selbst bis zum Eintreffen wieder abgelaufen war.

Erst gegen 1 Uhr in der Nacht waren die Einsätze so weit abgearbeitet, dass die Einsatzbereitschaft der Wehren zurückgefahren werden konnte. Nach und nach rückten sie wieder ein und durften ihren Einsatz beenden.

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