Bootsrampe in Kostheim wird Instandgesetzt – Kostheimer Ortsbeirat übernimmt die Kosten

Seitdem die Kostheimer Feuerwehr ihre Hilfe auch auf dem Wasser anbietet, müssen die Verantwortlichen geeignete Stellen vorhalten, an denen das vereinseigene Rettungsboot zu Wasser gebracht werden kann. Momentan geschieht dies – unter Freigabe durch den Eigentümer – auf der Gustavsburger Mainseite. Schon vor geraumer Zeit wurde angeregt, die auf Kostheimer Seite befindliche, jedoch in die Jahre gekommene Bootsrampe an der sogenannten Schwanenbucht für die Hilfsorganisationen wieder in Stand zu setzen. Hierdurch können überlebenswichtige Minuten eingespart werden, da sich die Anfahrt deutlich verkürzt.

2015-07-23_rampe

Die in die Jahre gekommene Bootsrampe soll nun für Hilfsorganisationen wieder in Schuss gebracht werden.

An zwei Besichtigungsterminen vor Ort wurden mit Vertretern aller Ämter, Mitgliedern des Ortsbeirates sowie der Feuerwehr die Möglichkeiten der Instandsetzung erörtert. Einer Umsetzung des Vorhabens stand grundsätzlich nichts im Wege. Alleine die Hürde der Finanzierung des auf etwa 10 000€ geschätzten Projektes musste überwunden werden. Nachdem die Stadt Wiesbaden trotz möglicher Eigenleistungen durch die freiwilligen Kameraden keine Mittel zur Verfügung stellen wollte, beschloss der Ortsbeirat in seiner letzten Sitzung vor der Sommerpause die Übernahme der Kosten der Instandsetzungsarbeiten aus eigenen Verfügungsmitteln.

Bedingt durch den derzeitigen Niedrigwasserstand wird angestrebt, den Auftrag zeitnah zu vergeben. Mit den Vorleistungen durch die Feuerwehrkameraden wird schon an diesem Freitag begonnen. Hierbei werden die großen Steine, die sich auf dem Rampenweg befinden, zur Seite geräumt.

Um die Nutzung der Rampe im Notfall uneingeschränkt zu gewährleisten, sind im weiteren Verlauf des Projektes noch die ersten zwei Parkplätze der Parkreihe am Weinstand mit geeigneten Mitteln gegen das Abstellen von Fahrzeugen zu sichern.

Die Kostheimer Feuerwehr bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei den Mitgliedern des Ortsbeirates. Nur mit deren Unterstützung kommt nun Bewegung in ein schon lange angedachtes und für die Rettung von Menschenleben entscheidendes Vorhaben.

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