[Archiv-Update]: Feuer zerstört Dachgeschosswohnungen

Einsatz-Logo16. November 2000 – 04:15 Uhr
Kiefernstraße
FF-Einheit
Einsatz 2000

Dachstuhlbrand Kiefernstraße - 16.11.2000 Am Morgen des 16.11.2000, gegen 4.15 Uhr, wurde die Rettungsleitstelle in Wiesbaden über den Notruf von einem Dachstuhlbrand in der Nikolausstraße in Kenntnis gesetzt. Der Löschzug der Feuerwache 2 sowie die Kostheimer Feuerwehr wurden umgehend alarmiert. Da schon auf der Anfahrt ein großer Feuerschein zu sehen war, wurde vom Einsatzleiter auf die Alarmstufe 2 erhöht. Ein zweiter Löschzug machte sich auf den Weg in den Wiesbadener Süden.

Dachstuhlbrand Kiefernstraße - 16.11.2000 Vor Ort angekommen, schlugen Flammen etwa 20 Meter in den nächtlichen Himmel. Feuer schlug aus den Fenstern einer Dachgeschosswohnung und die Dachhaut war ebenfalls schon durchgebrannt. Durch eine Streife der Polizei wurden schon begonnen, die sich im Gebäude befindlichen Personen zu evakuieren. Vielen blieb nicht einmal die Zeit, sich straßenfertig umzuziehen und mussten in Schlafkleidung ihre Wohnungen verlassen. Alle kamen kurzfristig im bei den Stadtwerken angeforderten Bus unter und wurden vom Rettungsdienst betreut. Der 39-jährige Mieter der Brandwohnung sowie seine 18-jährige Nachbarin wurden vorsorglich mit dem Verdacht auf eine Rauchvergiftung in ein Krankenhaus eingeliefert.

Parallel zur Personenrettung wurde ein umfassender Löschangriff gestartet. Über zwei Drehleitern, das Treppenhaus und tragbare Leitern nahmen unter Atemschutz ausgerüstete Trupps Strahlrohre vor. Es konnte jedoch nicht verhindert werden, dass eine von drei Dachgeschosswohnungen komplett ausbrannte und eine zweite durch Brandeinwirkung ebenfalls nicht mehr bewohnbar war.

Dachstuhlbrand Kiefernstraße - 16.11.2000 Nachdem das Feuer gelöscht war, begannen die umfangreichen Nachlöscharbeiten. Der Einsatz dehnte sich auf über fünf Stunden aus. Noch während die Feuerwehr tätig war, wurde die Ursachenforschung durch Brandermittler der Wiesbadener Kripo aufgenommen. Den Schaden schätzt die Feuerwehr auf etwa 400 000 DM.

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