Praktische Ausbildung am Abbruchgebäude

Obwohl schon die ein oder andere Übung am zum Abbruch anstehenden Gebäudekomplex in der Zelterstraße 1-5 durch die Kostheimer Feuerwehr abgehalten wurde, ließen es sich die Aktiven der Einsatzabteilung sowie der Jugendfeuerwehr nicht nehmen, in dem Mehrfamilienhaus am letzt möglichen Wochenende praktisch zu üben.

Am Freitagabend lag der Übungsschwerpunkt der „Großen“ bei der Vornahme von tragbaren Leitern, um im Ernstfall ohne die Nutzung des Treppenhauses in ein Gebäude vorzugehen sowie dem Absuchen von verrauchten Wohnungen nach Verletzten. Um so realitätsnah wie nur möglich trainieren zu können, waren mittels Nebelmaschinen die oberen Stockwerke komplett vernebelt worden. Nach dem Aufbau der etwa 70 Kilogramm schweren Schiebleiter musste der zu erst vorgehende Trupp unter schwerem Atemschutz erst die Fensterscheibe im dritten Stock einschlagen um danach sicher in die Wohnung übersteigen zu können.

Aufgrund der Größe des Objektes konnte dies parallel von weiteren Trupps praktiziert werden. Insgesamt stellte man an Gebäudevorder- und Rückseite jeweils eine Steckleiter für den Zutritt ins zweite Obergeschoss und je eine Schiebleiter um den darüberliegenden dritten Stock zu erreichen. Da nicht alle Tage die Fenster an den Übungsobjekten eingeschlagen werden können, war man froh, dies nun an diesem Gebäude einmal realistisch durchführen zu können. Nach etwa zwei Stunden einer regelrechten Materialschlacht, waren die für diesen Abend gesteckten Übungsziele erreicht und man begann mit dem Abbau der Gerätschaften.

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Kostheimer Wehr präsentiert ihr Löschfahrzeug und grillt

Das dritte Wochenende im September (16./17.09.) stand für die Kostheimer Feuerwehr ganz im Zeichen Steak, Wurst und Ausstellung. Am Samstag unterstützte die Einsatzabteilung zusammen mit der Jugendfeuerwehr den Tag der offenen Tür auf der Feuerwache 2, wo den ganzen Tag über für die Gäste frische Steaks und Würste zubereitet wurden. Auch wenn man mit großer Mannschaft hinter der Grilltheke zu Werke war, schaffte man es kaum, die Schlange der hungrigen Gäste im Zaum oder besser gesagt kurz und überschaubar zu halten. Weiterhin konnten die Besucher das Kostheimer Löschfahrzeug im Bereich der Ausstellungsfläche bestaunen.

Am Sonntag war man mit dem gleichen Löschfahrzeug dann zu Gast in Bischofsfeim. Hier fand im Rahmen des 68. Kreisfeuerwehrtages des Kreises Groß-Gerau eine umfangreiche Fahrzeugausstellung statt. Auch hier konnten die Besucher das im Jahr 2010 in Dienst gestellte LF10 der Kostheimer Wehr einmal genauer unter die Lupe nehmen.

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Großübung der Feuerwehr in der Zelterstraße

Nach mehreren Wochen der Vorbereitung und unzähligen Telefonaten, startete am letzten Samstag im August eine größer angelegte Übung der Kostheimer Feuerwehr. Durch den bevorstehenden Abriss der Mehrfamilienhäuser in der Zelterstraße 1-5, ermöglichte die GWW den Feuerwehrkräften eine realitätsnahe Ausbildung. Neben Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr aus Kostheim waren auch Kameraden der Wehren Nordenstadt, Medenbach und Delkenheim, die Drehleiter der Berufsfeuerwehr sowie die IuK-Gruppe in die Übung mit eingebunden.

Angenommen wurde von den Planern eine in mehreren Gebäuden vorangegangene Brandstiftung, wobei sich noch unzählige Personen im Gebäudekomplex befanden und potentiell gefährdet waren. Nachdem die Nebelmaschinen den künstlichen Rauch in die Treppenhäuser gepustet hatten und mehrere Rauchgranaten in einer Wohnung gezündet waren, beorderte die eigens eingerichtete Übungsleitstelle die ersten Fahrzeuge zum Einsatzobjekt. Beim Eintreffen des Zugführers mit dem ersten Löschfahrzeug sowie der Drehleiter, drang dichter Rauch aus den zwei jeweils äußeren Gebäuden. Schnell war klar, dass weitere Verstärkung nötig war. Somit wurden auch die restlichen Löschfahrzeuge samt der IuK-Gruppe in Marsch gesetzt. Während seitens der Löschmannschaften Schläuche ausgerollt, Hydranten angezapft und Atemschutzgeräte aufgezogen wurden, ging die Drehleiter in Stellung und rettete umgehend zwei am Fenster um Hilfe rufende Personen aus dem vierten Stock.

Die IuK positionierte den ELW2 an einer günstigen Stelle und begann die Technik hochzufahren um den Einsatzleiter mit den verschiedensten Möglichkeiten in Form von Lagekarten sowie Kräfteübersichten zu unterstützen. Zusätzlich baute man das auf dem GW-IuK verladene Mannschaftszelt auf und nutzte es für die kurzerhand eingerichtete Verletztensammelstelle. Alle aus den Häusern geretteten Personen wurden hier nach der Erfassung betreut und wenn nötig verarztet.

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Sommerabschlussübung der Jugendfeuerwehr

Zu Beginn der Sommerferien veranstaltete die Jugendfeuerwehr Kostheim ihre alljährliche Sommerabschlussübung. In diesem Jahr wurde das eigene Gerätehaus als Übungsobjekt genutzt. Die beiden Fahrzeughallen, das Treppenhaus, sowie der Speicher wurden verraucht und die Verletztendarsteller versteckten sich, um von den Jugendlichen gefunden zu werden. Als die Vorbereitungen abgeschlossen waren, alarmierte man die Jugendlichen, die zwischenzeitlich etwas entfernt vom Gerätehaus in Aufstellung gingen.

Vor Ort drang schon dichter Rauch aus dem Gebäude. Sofort wurde ein Löschangriff aufgebaut und die Suche nach den vermissten Personen aufgenommen. Mehrere Trupps unter Atemschutz suchten die Räumlichkeiten ab und konnten nach kurzer Zeit die erste Person in einer der Fahrzeughallen auffinden und ins Freie retten. Als das Erdgeschoss komplett überprüft war und keine Personen mehr gefunden wurden, unterstützten die Trupps die Suche im Dachgeschoss. Nachdem im hinteren Bereich des Speichers eine Person gefunden wurde, rettete man diese ebenfalls ins Freie.

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Freizeitfahrt der Jugendfeuerwehr nach Hattgenstein

Wie bereits in den Jahren zuvor, nutzte die Jugendfeuerwehr Mainz-Kostheim das Fronleichnamswochenende für ihre jährliche Freizeitfahrt. In diesem Jahr ging es nach Hattgenstein im Hunsrück.

Nach nur zwei Stunden Fahrzeit war man mittwochs angekommen. Die Kostheimer Jugendfeuerwehr teilte sich die Freizeitstätte zusammen mit der Jugendfeuerwehr aus Eppelborn (Saarland). Nachdem die Häuser bezogen waren, gab es ein gemeinsames Abendessen und eine Vorstellungsrunde. Anschließend ließ man den Abend am Lagerfeuer ausklingen. Die Nachtruhe war nicht von langer Dauer, da sich bereits in der ersten Nacht vier Aktive der Einsatzabteilung auf den Weg zum traditionellen Fahne klauen gemacht hatten – leider – aus Sicht der Jugendlichen – mit Erfolg. Somit begann man mit den Verhandlungen, die Fahne wieder auszulösen.

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Kostheimer Wehr blickt auf einen erfolgreichen “Tag der offenen Tür” zurück

Bei herrlichem Frühsommerwetter veranstaltete die Kostheimer Feuerwehr in diesem Jahr an Christi Himmelfahrt wieder ihren Tag der offenen Tür. Pünktlich um 10 Uhr waren alle Vorbereitungen abgeschlossen und die ersten Besucher trafen ein. Im Bereich der Fahrzeugausstellung konnten nicht nur die eigenen Fahrzeuge samt Boot sondern auch weitere Einsatzfahrzeuge bestaunt werden. Das Highlight neben einem Hilfeleistungslöschfahrzeug der Freiwilligen Feuerwehr Ginsheim-Gustavsburg und einer Drehleiter der Wiesbadener Berufsfeuerwehr war ohne Zweifel das fast 13 Meter lange „Universallöschfahrzug (ULF)“ der Werkfeuerwehr InfraServ Höchst.

Doch nicht nur die Technik stand an diesem Tag im Vordergrund. Unter dem Motto „Feuerwehr zum Anfassen“ konnten Besucher die Feuerschutzkleidung anziehen, mit dem Strahlrohr spritzen oder diverse Ausrüstungsgegenstände wie Atemschutzgeräte in die Hand nehmen. Nicht wenige waren über die Gewichte erstaunt, die von jedem einzelnen Feuerwehrmann (oder Feuerwehrfrau) im Einsatzfall zu tragen sind. Ein weiterer Erfahrungswert war bei vielen Besuchern auch die gerade in den Sommermonaten nicht gerade angenehm zu tragende Feuerschutzkleidung. Der auf der einen Seite wichtige Schutz vor Feuer und Hitze im Zuge bei einer Brandbekämpfung stellt andererseits besonders an wärmeren Tagen eine enorme Belastung für den Träger dar.

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