Frau von Weisenauer Brücke in den Rhein gestürzt

Einsatz-Logo07. September 2017 – 09:19 Uhr
Rhein
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 88 – 2017

Am Donnerstagmorgen wurden erneut die Einheiten des Wasserrettungskonzeptes alarmiert, da die Meldung über eine von der Weisenauer Brücke ins Wasser gesprungene Person über Notruf einging. Während die Kräfte der Mainzer Seite vorwiegend in Richtung der Brücke ausrückten, steuerten die Wiesbadener Kollegen die Landspitze der Maaraue an. Da seitens der Wasserschutzpolizei die Frau kurze Zeit später aus dem Wasser gerettet wurde, konnte man den Einsatz schon knapp 10 Minuten nach der Alarmierung wieder abbrechen. Das Boot der Wasserschutzpolizei brachte die Frau zur weiteren rettungsdienstlichen Versorgung sicher ans Mainzer Ufer. Ob es sich bei dem Vorfall um ein Unfall oder einen beabsichtigtes Vorhaben handelte, war zum Einsatzzeitpunkt nicht zu klären.

Großaufgebot an Suchmannschaften auf und am Rhein

Einsatz-Logo03. September 2017 – 21:56 Uhr
Rhein – Höhe Reduit
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 87 – 2017

Nachdem die Kostheimer Feuerwehr schon am frühen Sonntagmorgen im Einsatz war, so musste sie auch am späten Sonntagabend erneut ausrücken. Kurz vor 22 Uhr wurden die Einheiten des Wasserrettungskonzeptes alarmiert, da im Rhein in Höhe der Reduit eine Person gemeldet wurde. Auch von Mainzer Seite aus steuerten die vorgesehenen Kräfte die Einsatzstelle an. Unterstützung aus der Luft gab es durch einen angeforderten Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera.
Nachdem das Boot der Kostheimer Feuerwehr im Wasser war, fuhr der Rest der Mannschaft an das Rheinufer auf der Maaraue um eventuelle Passanten zu möglichen Beobachtungen befragen zu können. Im Verlauf der Suche stellte sich dann heraus, dass der Notruf – zum wiederholten Male von einem öffentlichen Telefon, das sich fern ab der angegebenen Unglücksstelle befand – getätigt wurde. Um alle Eventualitäten einer sich in Gefahr befindlichen Person auszuschließen, setzte man die Suche im möglichen Flussbereich fort. Da diese jedoch ergebnislos verlief, brach man den Einsatz ohne Ergebnis nach fast einer Stunde ab.

Mit hoher Wahrscheinlichkeit muss man davon ausgehen, dass es sich um eine gezielte Falschmeldung und somit um eine vorsätzlich getätigte Irreführung handelte. Da im Vorfeld solche Anrufe nicht von „richtigen“ Notrufen unterschieden werden können, wird jedes Mal ein Großaufgebot an Rettungskräften von Feuerwehr, Wasserschutzpolizei und DLRG beider Landeshauptstädte in Marsch gesetzt.

Lauter Knall löst Feuerwehreinsatz aus

Einsatz-Logo03. September 2017 – 07:40 Uhr
An der Taunusbahn
FF-Einheit
Einsatz 86 – 2017

Durch einen laut wahrnehmbaren Knall wurden mehrere Kostheimer Anwohner am frühen Sonntagmorgen aufgeschreckt. Mit der Vermutung es könnte sich um eine Explosion gehandelt haben, lief auch ein Notruf in der Wiesbadener Rettungsleitstelle ein. Um einen Ernstfall auszuschließen, alarmierte man die Kostheiemer Feuerwehr sowie den Löschzug der Berufsfeuerwehr und beorderte die Einheiten in den Bereich der Straße „An der Taunusbahn“. Nach dem Eintreffen an der vermeintlichen Einsatzstelle berichteten zwar weitere Anwohner ebenfalls von einem knallähnlichen Geräusch, doch für die Feuerwehr war ansonsten nichts feststellbar. Da man ausschließen wollte, dass es sich um ein Ereignis im Bereich der Gleisanlagen handele, kontrollierte man auch beidseitig die nahliegende Bahnstrecke. Da auch die Rückfrage bei der Notfallleitstelle der Deutschen Bahn keine neuen Erkenntnisse ergab, brach der Einsatzleiter die Suche nach etwa einer halben Stunde ab.

Gemeldeter Küchenbrand im Mehrfamilienhaus

Einsatz-Logo01. September 2017 – 15:56 Uhr
Am Königsfloß 14
FF-Einheit / Alarmgruppe mit FF-Kastel
Einsatz 85 – 2017

Wegen eines gemeldeten Küchenbrandes im Königfloß alarmierte die Leitstelle am Freitagnachmittag die Alarmgruppe der Wehre Kostheim und Kastel sowie einen Löschzug der Berufsfeuerwehr. Da zusätzlich auch davon ausgegangen werden musste, dass mehrere Personen in Gefahr waren, wurden parallel hierzu auch noch zwei Rettungswagen und ein Notarzt in Marsch gesetzt. Nachdem die ersten Kräfte vor Ort eintrafen, suchte man die betroffene Wohnung im vierten Obergeschoss auf und wurde schnell fündig. Zwar war das Feuer schon gelöscht – es brannte in einer Dunstabzugshaube – die Räume waren jedoch noch leicht verraucht. Vorsorglich übergab die Feuerwehr dem Rettungsdienst zur Kontrolle die Personen, die sich zum Zeitpunkt des Ereignisses in der Wohnung aufhielten. Durch die Vornahme eines Lüfters sorgte man für die Rauchfreiheit in den Mieträumen, sodass hiervon keine Gefahr mehr ausgehen konnte. Für die Feuerwehr war der Einsatz nach etwa einer halben Stunde beendet.

Sportboot drohte zu kentern

Einsatz-Logo26. August 2017 – 17:13 Uhr
Wassersportbucht Rettbergsaue
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 84 – 2017

Die Großübung mit der Jugendfeuerwehr, der IuK und anderen Einheiten aus Wiesbaden (Bericht folgt) war keine drei Stunden vorüber, als die Alarmpager der Kostheimer Feuerwehr ausgelöst wurden. Durch die Meldung über ein vom Kentern bedrohtes Sportboot mit insgesamt vier Personen im Bereich der Wassersportbucht der Rettbergsaue, löste die Leitstelle den Alarm nach Wasserrettungskonzept aus.
Während das Mehrzweckboot der Feuerwehr Kostheim noch auf der Anfahrt zum Slippen im Schiersteiner Hafen war, meldeten die Kollegen der DLRG, dass laut Augenzeugen das Boot von den Insassen wieder aufgerichtet wurde und danach die Fahrt eigenständig fortgesetzt hat.
Da sich ansonsten niemand weiter mehr in Gefahr befand, brach man den Einsatz ab und die anrückenden Kräfte konnten kehrtmachen.

Wieder Person aus dem Rhein “gefischt”

Einsatz-Logo24. August 2017 – 14:14 Uhr
Rhein
Einzelfahrzeugalarmierung
Einsatz 83 – 2017

Aufgrund einer im Rhein treibenden Person wurden am Donnerstagmittag die zum Wasserrettungskonzept gehörenden Einheiten beider Landeshauptstädte alarmiert. Während die Kräfte auf Wiesbadner Seite noch auf der Anfahrt waren, erreichte die Rettungsleitstelle die Meldung, dass die Person aus dem Wasser gesichert werden konnte. Somit konnte der Einsatz relativ schnell abgebrochen werden. Aus welchen Grund die Person im Wasser war, konnte zum Zeitpunkt des Einsatzes nicht bestimmt werden.