{"id":5268,"date":"2019-07-01T16:56:40","date_gmt":"2019-07-01T15:56:40","guid":{"rendered":"https:\/\/www.feuerwehrkostheim.de\/?p=5268"},"modified":"2019-07-01T17:00:07","modified_gmt":"2019-07-01T16:00:07","slug":"wir-sind-dann-mal-weg","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehrkostheim.de\/?p=5268","title":{"rendered":"Wir sind dann mal weg\u2026."},"content":{"rendered":"<p>\u2026.war in diesem Jahr das Motto der Kostheimer Jugendfeuerwehr, als sie kurz vor dem Fronleichnamsfeiertag mit Sack und Pack in das 100 Kilometer entfernte und idyllische Gro\u00dfheubach startete. Vier Tage lang sollte es um ausgepr\u00e4gte Kameradschaft und m\u00e4chtig viel Spa\u00df gehen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"aligncenter size-medium\" style=\"border: 4px solid #D8D8D8;\" src=\"https:\/\/live.staticflickr.com\/65535\/48170718547_fec6ca5473_n.jpg\" height=\"156\" \/><\/p>\n<p>P\u00fcnktlich um 14.30 Uhr fuhren die ersten beiden Fahrzeuge los. Ein Drittes sollte dann gegen sp\u00e4ten Nachmittag mit den Nachz\u00fcglern folgen. Bei strahlendem Sonnenschein wurden die Kinder und Jugendlichen sowie deren Jugendwarte, nach etwas mehr als 1-st\u00fcndiger Fahrt, schon an der Unterkunft erwartet. Dort hie\u00df es dann erstmal auspacken, einrichten und f\u00fcr die n\u00e4chsten Tage einen Grundstock an ben\u00f6tigten Lebensmitteln einkaufen. Mit zwei gef\u00fcllten Einkaufswagen, deren Inhalt man sicher im Mannschaftstransportwagen verstaute, ging es zur\u00fcck zur Unterkunft. Dort lud man aus, st\u00e4rkte sich mit einem kleinen Imbiss und \u00fcberbr\u00fcckte die Wartezeit, bis der Rest der Gruppe dann auch die Unterkunft erreichte, mit dem Anz\u00fcnden des Lagerfeuers und dem Erkunden des Gel\u00e4ndes.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" style=\"border: 4px solid #D8D8D8;\" src=\"https:\/\/live.staticflickr.com\/65535\/48170691207_de5c04dc86_n.jpg\" height=\"156\" \/>Nachdem dann gegen Abend auch der Rest der Gruppe sicher in Gro\u00dfheubach gelandet war konnte man ein leckeres, selbst zubereitetes Abendessen genie\u00dfen, bevor es dann an das lodernde Lagerfeuer zum gem\u00fctlichen Tagesausklang ging.<\/p>\n<p><!--more-->Der erste Tag in der Unterkunft konnte dann sehr entspannt um 9 Uhr mit einem st\u00e4rkenden Fr\u00fchst\u00fcck beginnen. Im Anschluss k\u00fcmmerte man sich um das Aufr\u00e4umen der K\u00fcche und ein Teil der Gruppe konnte im angrenzenden Gel\u00e4nde schon einmal das mitgebrachte Planschbecken aufpusten und bef\u00fcllen. Die dabei unweigerlich stattfindende \u201eWasserschlacht\u201c lie\u00df dann nicht lange auf sich warten und so befand sich auch sehr schnell einer der Jugendwarte mittendrin statt nur dabei. Da es jedoch die Temperaturen zu lie\u00dfen, konnte man sich gem\u00fctlich in der Sonne trocknen lassen. Schneller als gedacht war der erste Tag, beinhaltet mit Gesellschafts- und Gruppenspielen, zu Ende und man gesellte sich an das lodernde Lagerfeuer.<\/p>\n<p>Die genossene Ruhe hielt jedoch nicht lange an, als es sich zwei der angereisten Bambini-Betreuer zur Aufgabe machten die Gesellschaft zu st\u00f6ren und zu versuchen die von der Jugendfeuerwehr bewachte Fahne zu klauen. Dieser Versuch scheiterte jedoch daran, dass einer der Jugendlichen im angrenzenden Hang eine der im Gras liegenden Betreuerinnen auf frischer Tat ertappte und somit auch die Zweite keine Chance mehr hatte die Fahne zu entwenden. Da die Kinder und Jugendlichen jedoch durch diesen Vorfall noch mehr denn je angespornt waren die Fahne &#8220;mit ihrem Leben&#8221; zu verteidigen, lie\u00dfen es sich drei Jugendliche und eine Betreuerin der Jugendfeuerwehr nicht nehmen, f\u00fcr den Rest der kompletten Nacht am Lagerfeuer sitzen zu bleiben und f\u00fcr die Sicherheit der Fahne zu sorgen. Das jedoch in den fr\u00fchen Morgenstunden, eine in der Nacht angereiste und heimlich in einem Unterkunftszimmer versteckte Truppe der Einsatzabteilung, nochmals ansetzte die bewachte Fahne zu stehlen, davon bekam der Gro\u00dfteil \u00fcberhaupt nichts mit. Der damit verbundene nochmalige Versuch sie zu entwenden scheiterte jedoch zum zweiten Male.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium\" style=\"border: 4px solid #D8D8D8;\" src=\"https:\/\/live.staticflickr.com\/65535\/48170717002_a8c84b2b82_n.jpg\" height=\"156\" \/>Nachdem der zweite Tag anbrach und man am Fr\u00fchst\u00fcckstisch in m\u00fcde Gesichter blickte, war schnell klar das die f\u00fcr den Tag geplante Aktivit\u00e4t eine mehr oder weniger gro\u00dfe Herausforderung f\u00fcr den ein oder anderen werden w\u00fcrde. Man startete daraufhin in das 45 Minuten entfernte Wertheim wo man im Kletterpark Silvestria eine Bogenschuss- und Teamstraining-Session von 5,5 Stunden gebucht hatte.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" style=\"border: 4px solid #D8D8D8;\" src=\"https:\/\/live.staticflickr.com\/65535\/48170720062_60cbaa8550_n.jpg\" height=\"156\" \/>So mancher konnte hier \u00fcber sich selbst hinauswachsen und freute sich \u00fcber einen Treffer auf der Scheibe oder das intensiv gepflegte Gemeinschaftsgef\u00fchl beim Teamstraining. Ersch\u00f6pft, aber zufrieden setzte man die R\u00fcckreise in die Unterkunft an und lie\u00df den Tag mit einem Abendessen und dem geselligen Beisammensein am Lagerfeuer ausklingen. Auch in dieser Nacht sollte die Ruhe jedoch nicht lange w\u00e4hren, als ein Pkw in einer Geschwindigkeit eines \u00dcberfallkommandos auf das Gel\u00e4nde fuhr, ein Kamerad der Einsatzabteilung aus dem Auto und schnurgerade auf die bewachte Fahne zust\u00fcrmte. Leider untersch\u00e4tzte dieser und auch der mitgebrachte Fahrer die gut \u00fcberwachte Situation und scheiterte, wie auch die vorherigen beiden Male, am Entwenden der Fahne. Dem \u00dcberfallkommando blieb daher nichts anderes \u00fcbrig als sich zu der Gruppe zu gesellen und den Abend ebenfalls am Lagerfeuer ausklingen zu lassen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium\" style=\"border: 4px solid #D8D8D8;\" src=\"https:\/\/live.staticflickr.com\/65535\/48170633491_b63b52c701_n.jpg\" height=\"156\" \/>Am n\u00e4chsten Morgen durfte das \u00dcberfallkommando dann zusammen mit der Gruppe fr\u00fchst\u00fccken und die Heimreise antreten. Entsprechend gem\u00fctlich verbrachte man den Tag mit Gesellschafts- und Gruppenspielen bis auch in dieser kommenden Nacht der Ehrgeiz der \u00fcberfallenden Truppe nicht gestillt war und zum erneuten Angriff ansetzte. Diesmal hatte man ja Vorkenntnisse des Gel\u00e4ndes und konnte mit einem kleinen Ablenkungsman\u00f6ver so richtig auftrumpfen. Um drei Uhr in der Nacht lie\u00df man dann die ersten beiden Kameraden in einem Sprint \u00fcber das Gel\u00e4nde rennen und ein weiterer Kamerad konnte mit einem beherzten Griff die, durch das entstandene Chaos, unbewachte Fahne entwenden. Selbst nach einem l\u00e4ngeren Verfolgungsmarathon war der Dieb nicht aufzuhalten. Der \u00dcberfall und die Entwendung der Fahne war in der letzten Nacht dann doch nicht mehr zu verhindern gewesen und man blickte am R\u00fcckreisetag in traurig deprimierte Gesichter.<\/p>\n<p>Trotz aller Aufruhr war dies eine gelungene Freizeitfahrt an die die Kinder und Jugendlichen, deren Jugendwarte und Betreuer sowie die Gruppe der \u00dcberfallkommandos sicher noch lange zur\u00fcckdenken werden.<\/p>\n<p>Ein ganz besonderer Dank geht hierbei an den Kletterpark Silvestria und speziell an den Trainer, Thomas H\u00f6nle, der sich mit viel Engagement ins Zeug legte, um der Gruppe einen supertollen Tag zu bescheren.<\/p>\n<p>Ebenfalls bedanken sich die Kinder und Jugendlichen der Jugendfeuerwehr Kostheim bei den zahlreichen Kameradinnen und Kameraden der Einsatzabteilung die mehrmals den Weg auf sich genommen und mit Eifer darum gek\u00e4mpft haben die \u201eheilige\u201c Fahne zu entwenden. Ihr macht diese Freizeitfahrten zu einem besonderen Highlight f\u00fcr alle!<\/p>\n<p>[FAGP id=5269]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u2026.war in diesem Jahr das Motto der Kostheimer Jugendfeuerwehr, als sie kurz vor dem Fronleichnamsfeiertag mit Sack und Pack in das 100 Kilometer entfernte und idyllische Gro\u00dfheubach startete. Vier Tage lang sollte es um ausgepr\u00e4gte Kameradschaft und m\u00e4chtig viel Spa\u00df gehen. P\u00fcnktlich um 14.30 Uhr fuhren die ersten beiden Fahrzeuge los. 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