{"id":3776,"date":"2017-09-04T18:04:37","date_gmt":"2017-09-04T16:04:37","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feuerwehrkostheim.de\/?p=3776"},"modified":"2018-06-02T14:03:32","modified_gmt":"2018-06-02T13:03:32","slug":"grossuebung-der-feuerwehr-in-der-zelterstrasse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehrkostheim.de\/?p=3776","title":{"rendered":"Gro\u00df\u00fcbung der Feuerwehr in der Zelterstra\u00dfe"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" style=\"border: 4px solid #D8D8D8;\" src=\"https:\/\/farm5.staticflickr.com\/4366\/36627315770_ffde3c5489_n.jpg\" height=\"240\" \/>Nach mehreren Wochen der Vorbereitung und unz\u00e4hligen Telefonaten, startete am letzten Samstag im August eine gr\u00f6\u00dfer angelegte \u00dcbung der Kostheimer Feuerwehr. Durch den bevorstehenden Abriss der Mehrfamilienh\u00e4user in der Zelterstra\u00dfe 1-5, erm\u00f6glichte die GWW den Feuerwehrkr\u00e4ften eine realit\u00e4tsnahe Ausbildung. Neben Einsatzabteilung und Jugendfeuerwehr aus Kostheim waren auch Kameraden der Wehren Nordenstadt, Medenbach und Delkenheim, die Drehleiter der Berufsfeuerwehr sowie die IuK-Gruppe in die \u00dcbung mit eingebunden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignright size-medium\" style=\"border: 4px solid #D8D8D8;\" src=\"https:\/\/farm5.staticflickr.com\/4355\/36188857924_3f344d6265_n.jpg\" height=\"213\" \/>Angenommen wurde von den Planern eine in mehreren Geb\u00e4uden vorangegangene Brandstiftung, wobei sich noch unz\u00e4hlige Personen im Geb\u00e4udekomplex befanden und potentiell gef\u00e4hrdet waren. Nachdem die Nebelmaschinen den k\u00fcnstlichen Rauch in die Treppenh\u00e4user gepustet hatten und mehrere Rauchgranaten in einer Wohnung gez\u00fcndet waren, beorderte die eigens eingerichtete \u00dcbungsleitstelle die ersten Fahrzeuge zum Einsatzobjekt. Beim Eintreffen des Zugf\u00fchrers mit dem ersten L\u00f6schfahrzeug sowie der Drehleiter, drang dichter Rauch aus den zwei jeweils \u00e4u\u00dferen Geb\u00e4uden. Schnell war klar, dass weitere Verst\u00e4rkung n\u00f6tig war. Somit wurden auch die restlichen L\u00f6schfahrzeuge samt der IuK-Gruppe in Marsch gesetzt. W\u00e4hrend seitens der L\u00f6schmannschaften Schl\u00e4uche ausgerollt, Hydranten angezapft und Atemschutzger\u00e4te aufgezogen wurden, ging die Drehleiter in Stellung und rettete umgehend zwei am Fenster um Hilfe rufende Personen aus dem vierten Stock.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft size-medium\" style=\"border: 4px solid #D8D8D8;\" src=\"https:\/\/farm5.staticflickr.com\/4415\/36188848454_b91e20edb8_n.jpg\" height=\"240\" \/>Die IuK positionierte den ELW2 an einer g\u00fcnstigen Stelle und begann die Technik hochzufahren um den Einsatzleiter mit den verschiedensten M\u00f6glichkeiten in Form von Lagekarten sowie Kr\u00e4fte\u00fcbersichten zu unterst\u00fctzen. Zus\u00e4tzlich baute man das auf dem GW-IuK verladene Mannschaftszelt auf und nutzte es f\u00fcr die kurzerhand eingerichtete Verletztensammelstelle. Alle aus den H\u00e4usern geretteten Personen wurden hier nach der Erfassung betreut und wenn n\u00f6tig verarztet.<\/p>\n<p><!--more-->Immer mehr Trupps r\u00fcsteten sich mit Atemschutzger\u00e4ten aus und wurden nicht nur zum L\u00f6schen des angenommenen Feuers eingesetzt, sondern auch daf\u00fcr, die R\u00e4ume nach weiteren Bewohnern abzusuchen und sie bei Antreffen unverz\u00fcglich in Sicherheit zu bringen. Auch die Jugendlichen, die nur mit \u00dcbungsatemschutzger\u00e4ten im rein mit Diskonebel verrauchten Geb\u00e4udeteil eingesetzt wurden, stand die Menschenrettung und Brandbek\u00e4mpfung im Vordergrund. Um zielgerichtet die Geb\u00e4ude abzusuchen, musste die eine oder andere T\u00fcr gewaltsam ge\u00f6ffnet werden.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" class=\"size-medium alignright\" style=\"border: 4px solid #D8D8D8;\" src=\"https:\/\/farm5.staticflickr.com\/4375\/36853381552_401c3d17e3_n.jpg\" height=\"240\" \/>W\u00e4hrend immer mehr Gerettete zum Sammelplatz geleitet wurden, versuchte man zeitgleich geeignete L\u00fcftungs\u00f6ffnungen zu schaffen, sodass der Rauch abziehen konnte.<br \/>\nNach etwas mehr als einer Stunde beendeten die \u00dcbungsorganisatoren das wilde Treiben. Alle Personen waren aus den H\u00e4usern gerettet und das angenommene Feuer war gel\u00f6scht. Im Anschluss an eine kleine Verschnaufpause folgte eine kurze \u00dcbungsnachbesprechung, bevor das ausgepackte Material wieder zusammenger\u00e4umt und auf den Fahrzeugen verladen wurde.<\/p>\n<p>Im Kostheimer Ger\u00e4tehaus trafen sich zum Schluss alle \u00dcbungsteilnehmer zu einer kleinen St\u00e4rkung.<\/p>\n<p>Insgesamt beteiligten sich mehr als 60 Personen an der \u00dcbung am Samstagvormittag. Die Kostheimer Feuerwehr bedankt sich an dieser Stelle bei der GWW, die es als Eigent\u00fcmerin der H\u00e4user es erst erm\u00f6glicht hat, eine solche \u00dcbung zu veranstalten.<\/p>\n<p>[FAGP id=3787]<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nach mehreren Wochen der Vorbereitung und unz\u00e4hligen Telefonaten, startete am letzten Samstag im August eine gr\u00f6\u00dfer angelegte \u00dcbung der Kostheimer Feuerwehr. 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