{"id":1343,"date":"2010-01-26T10:23:28","date_gmt":"2010-01-26T08:23:28","guid":{"rendered":"http:\/\/www.feuerwehrkostheim.de\/?p=1343"},"modified":"2018-06-02T14:07:59","modified_gmt":"2018-06-02T13:07:59","slug":"presse-feuerwehr-will-muslime-gewinnen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.feuerwehrkostheim.de\/?p=1343","title":{"rendered":"[Presse]: Feuerwehr will Muslime gewinnen"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"alignleft\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.feuerwehrkostheim.de\/wp-content\/bilder\/sonstige\/logo_presse.jpg\" \/><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.allgemeine-zeitung.de\/\" target=\"_blank\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" alt=\"\" src=\"http:\/\/www.feuerwehrkostheim.de\/wp-content\/bilder\/sonstige\/logo_az.gif\" width=\"130\" height=\"22\" \/><\/a><br \/>\n(AZ) vom 26. Januar 2010<br \/>\n<strong>Von Wolfgang Wenzel<\/strong><\/p>\n<p><strong>INTEGRATION &#8220;Kennenlern-Aktion&#8221; im Islamischen Gemeindezentrum steht weiter auf der Tagesordnung<\/strong><\/p>\n<p>WIESBADEN. St\u00e4rker zusammenarbeiten will die Freiwillige Feuerwehr mit dem Islamischen Kulturverein. Dabei sollen nicht nur Migranten f\u00fcr eine Mitarbeit gewonnen, sondern auch Vorbehalte abgebaut und die Integration gef\u00f6rdert werden. In Kostheim sei der Migranten-Anteil der Wehr wie in den anderen Stadtteilen niedrig. Ziel der Feuerwehr sei es, \u00fcber Kostheim hinaus auch in anderen Vierteln mit hohem Migrantenanteil wie Sauerland und Westend Migranten f\u00fcr eine Mitwirkung bei den &#8220;Freiwilligen&#8221; zu begeistern.<\/p>\n<p><!--more-->Wegen der Uniformen gingen viele Ausl\u00e4nder auf Distanz zur Feuerwehr, weil sie die Wehr als Teilen von Milit\u00e4r oder der Polizei als verl\u00e4ngerten Armen des Staates betrachteten. Diese Organisationsform sei in anderen L\u00e4ndern \u00fcblich, doch im Bundesgebiet nicht. Durch Unwissenheit entst\u00fcnden Vorurteile und Vorw\u00fcrfe wie die nach einem Brand in Ludwigshafen, die Wehr sei wegen der T\u00fcrken extra sp\u00e4t ausger\u00fcckt. Die Einwanderer m\u00fcssten das System Feuerwehr als eine bundesdeutsche Besonderheit erlernen, sagte der Chef der Berufsfeuerwehr, Harald Hagen. Den Migranten solle bewusst werden, dass die Feuerwehr &#8220;nichts B\u00f6ses&#8221; sei, f\u00fcgte der Leiter der Abteilung Katastrophenschutz der Berufsfeuerwehr, Karlheinz Hartenfels, an. In Vierteln mit hohen Einwanderer-Anteilen sei die Freiwillige Feuerwehr darauf angewiesen, von allen Menschen mitgetragen zu werden.<\/p>\n<p>Die Kostheimer Wehr sei im Hinblick auf die Integration die &#8220;Speerspitze&#8221; unter den Freiwilligen im Stadtgebiet. Zusammen mit den Wehren in Erbenheim und Dotzheim bem\u00fche sie sich engagiert um eine Mitarbeit von Migranten.<\/p>\n<p>Kostheim habe einen Vorteil. Im Unterschied zur Innenstadt sei es leichter, wegen der Pr\u00e4senz des Islamischen Gemeindezentrums Kontakt mit Marokkanern, T\u00fcrken und vielen anderen zu finden. Die Feuerwehr wolle nicht nur Muslime gewinnen, sondern alle Gruppen f\u00fcr ihre Arbeit begeistern, ob sie nun Amerikaner, Ostaussiedler oder S\u00fcdeurop\u00e4er seien. Am einfachsten funktioniere die Integration \u00fcber die Jugendarbeit.<\/p>\n<p>In Kostheim sondieren der Islamische Kulturverein und die Stadtteil-Feuerwehr seit einem Jahr die M\u00f6glichkeiten einer Zusammenarbeit in Werkstatt-Gespr\u00e4chen und Vortreffen. Das Klima sei &#8220;supergut&#8221;, sagte Karlheinz Hartenfels von der Berufsfeuerwehr. Eine f\u00fcr vorige Woche im Gemeindezentrum geplante &#8220;Kennenlern-Aktion&#8221; sei aber geplatzt, weil es der Kulturverein vergessen habe, f\u00fcr dieses Ereignis zu werben. Das Vorbereitungsteam um den Vorsitzenden Said Nasri habe so hervorragend gearbeitet, dass an einem Nachholtermin kein Zweifel bestehe.<\/p>\n<p>Im Hintergrund der Initiativen steht ein Beschluss des Stadtparlaments, in dem die Feuerwehren zur Mitarbeit bei der Integration aufgefordert wurden. Die Zahl der Einwanderer sei in Kostheim sei gro\u00df, doch ihre Pr\u00e4senz in der Einsatzabteilung der Stadtteilwehr sei sehr gering. H\u00f6chstens vier Aktive seien Migranten, sagte Karlheinz Hartenfels von der Berufsfeuerwehr, der das Projekt betreut. Die Jugendfeuerwehr habe einen gr\u00f6\u00dferen Anteil an Kindern von Einwanderern.<\/p>\n<p>Die Jugendwehren seien bestimmende Faktoren in dem um eine konstante Einsatzst\u00e4rke bem\u00fchten Feuerwehrverbund geworden. 90 Prozent der Aktiven in den Einsatzabteilungen der Freiwilligen Wehren k\u00e4men aus den Jugendabteilungen, sagte Feuerwehrchef Harald Hagen. Die absoluten Zahlen machten den Stellenwert der Nachwuchs-Gruppen deutlich. Die Zahl der Aktiven in den freiwilligen Wehren Wiesbadens betrage 600, die Zahl der Kinder in den Jugendabteilungen liege bei 300.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>(AZ) vom 26. Januar 2010 Von Wolfgang Wenzel INTEGRATION &#8220;Kennenlern-Aktion&#8221; im Islamischen Gemeindezentrum steht weiter auf der Tagesordnung WIESBADEN. St\u00e4rker zusammenarbeiten will die Freiwillige Feuerwehr mit dem Islamischen Kulturverein. 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